Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

der Kunstverein Meißen e.V. läd Sie ganz herzlich am kommenden Sonnabend, den 24. August 2019 um 17.00 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung FUNDSTÜCKE mit den Werken von Adelheid Fuss und Andreas Toth in den Kunstverein Meißen ein.

Fundstücke
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FUNDSTÜCKE

Adelheid Fuss & Andreas Toth Bronzen und Papierarbeiten

24. August bis 5. Oktober 2019

Eröffnung: Samstag, 24. August 17 Uhr
Begrüßung: Matthias Lehmann
Einführung: Maren Marzilger, Kuratorin Die Künstler der Ausstellung sind anwesend.

Unter dem Titel Fundstücke präsentiert der Kunstverein Meißen Bronzen und Papierarbeiten von Adelheid Fuss und Andreas Toth. Während die eine in Potsdam lebt und arbeitet hat der andere seine Wirkungsstätte in Schöneiche bei Berlin. Mal sind es Fundstücke, die Einzug in die Bronze erhalten, immer sind es Fundpapiere, aus denen konkrete Collagen entstehen. Gemein ist beiden eine wundervolle Unaufgeregtheit der Werke, die dennoch so voller Spannung sind und den Betrachter ganz subtil in einen Schwebezustand versetzen. Ein Zustand, der das Suchen und Finden abstrahiert und vom konkret Gefundenen zur Suche nach dem Selbst anregt.

Nach ihrer Holzbildhauerausbildung in Flensburg folgte für Adelheid Fuss das Studium an der Burg Giebichenstein in Halle. Im Fokus ihrer Arbeit steht der Mensch „als Wesen, das keinen festen Ort in der Welt hat, sondern seinen Platz immer neu finden muss. Seine Suche nach Beständigkeit muss scheitern, da weder Instinkte noch Vorstellungen von stabilen Gesellschaftssystemen sein Handeln in feste Bahnen lenken können.“ 

Andreas Toth studierte Malerei an der Hoschschule der Künste Berlin (heute UdK). Mit einem Exkurs zur Bildhauerei begann für den Künstler die Auseinandersetzung mit dem dreidimensionalen Körper und den Grenzen seiner Reduktion. Die Reduktion ist dabei nicht nur auf den Gegenstand selbst bezogen, denn nach und nach geht der Künstler mit seinen Raumbetrachtungen vom Objekt über in die Fläche und verschreibt sich damit ganz der Konkreten Kunst.