Neuigkeiten Förderung

  • Förderung landwirtschaftlicher Museen im ländlichen Raum

    Am 1. April 2021 startete das neue Soforthilfeprogramm zur Stärkung der Museumslandschaft in ländlichen Räumen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Damit wird jetzt gezielt die Entwicklung und Modernisierung oft eher kleiner und regional verankerter Landwirtschaftsmuseen gefördert.

    Mit ihren Ausstellungen und Exponaten halten diese Museen in vielen Regionen die Erinnerung an eine Vergangenheit lebendig, in der die Arbeit auf dem Feld, im Stall oder im Weinberg noch sehr beschwerlich war. Sie machen die eigene Heimat für Bewohnerinnen und Bewohner begreifbar, sie locken Touristen in die ländlichen Räume und führen Besuchern vor Augen, wie rasant sich die Agrarbranche in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

    Konkret stellt das BMEL ab dem 1. April zwei Millionen Euro zur Verfügung, um mit jeweils bis zu 50.000 Euro regionale Museen in ländlichen Regionen zu fördern, die sich schwerpunktmäßig den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau oder Fischerei widmen. Durchgeführt wird das Programm vom Deutschen Verband für Archäologie (DVA). Förderanträge können auf folgender Webseite gestellt werden:
    https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.dva%2dsoforthilfeprogramm.de&umid=9a78eec4-cfae-4a3d-9709-8d356108d66a&auth=b1b6b039a0943f8b8af33d3e135053f71107011d-645b983bee39ddd47a9b782f51d925af4fabd60f

    Bereits im Jahr 2020 hat die BKM das Soforthilfeprogramm Heimatmuseen mit 2,5 Millionen Euro begonnen und setzt diese Förderung auch 2021 mit 1,5 Millionen Euro fort. Die entsprechende Ausschreibung des DVA ist seit 1. März 2021 veröffentlicht. Anträge können auch hier unter https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.dva%2dsoforthilfeprogramm.de&umid=9a78eec4-cfae-4a3d-9709-8d356108d66a&auth=b1b6b039a0943f8b8af33d3e135053f71107011d-645b983bee39ddd47a9b782f51d925af4fabd60f

    Hier finden Sie den Flyer mit Erläuterungen: Flyer

  • NEUSTART KULTUR: Kultursommer 2021 - Förderprogramm

    Die Kulturstiftung des Bundes lobt kurzfristig das antragsoffene Förderprogramm "Kultursommer 2021" aus. Aus dem Programm NEUSTART KULTUR stehen insgesamt bis zu 30,5 Millionen Euro zur Verfügung, um Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten und der Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu eröffnen. Antragsberechtigt sind kreisfreie Städte und Landkreise. Die Kulturstiftung des Bundes informiert in zwei Online-Fragestunden am 31. März und 12. April zu den Förderbedingungen.

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  • Sachsen fördert nichtstaatliche Museen mit über 1,9 Millionen Euro in 2020

    Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus hat im Jahr 2020 insgesamt rund 1.926.000 Euro für nichtstaatliche Museen zur Verfügung gestellt und damit 112 museale Projekte unterstützt. Grundlage dafür ist die Förderrichtlinie Kunst und Kultur. Neben 21 Projekten im Bereich des Digitalen Sammlungsmanagements wurden 67 Projekte mit rund 1.095.300 Euro in den Bereichen Restaurierung/Konservierung, Publikationen, Ausstellen und Vermitteln sowie zu Ankäufen von bedeutendem Museumsgut gefördert. 11 Projekte mit einem Fördervolumen von 328.000 Euro erhielten im Bereich Inklusion und Teilhabe nach der UN-Behindertenrechtskonvention sowie 13 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 260.200 Euro im Bereich der Sicherung der Künstlernachlässe Unterstützung. 

    Die sächsische Museumslandschaft ist derzeit noch immer von den Schließungen und den Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie besonders stark betroffen. In vielen Landkreisen können Museen aufgrund der hohen Infektionszahlen noch nicht öffnen. »Der Einfallsreichtum und die Kreativität sächsischer Museen geben jedoch Zuversicht in der Krisenzeit. Allen Widrigkeiten zum Trotz locken zahlreiche sächsische Museen die Besucher virtuell in ihre Sammlungen oder vermitteln in eigenem Video-Podcast spannende Themen. Hier zeigt sich einmal mehr wie essentiell die Förderung von Digitalisierungsvorhaben im musealen Bereich ist«, so Kulturministerin Barbara Klepsch. 

    Die Staatlichen Kunstsammlungen – Sächsische Landesstelle für Museumswesen hat 2020 nichtstaatliche Museen mit Beratungen zu Digitalisierungsvorhaben und einem Fördervolumen von rund 242.500 Euro im Bereich des Digitalen Sammlungsmanagements unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zur zukunftssicheren Entwicklung der sächsischen Museumslandschaft geleistet.

    Schon heute laden 81 Museen auf der sächsischen Plattform sachsen.museum-digital.de mit über 15.000 Objekten zum Entdecken ein. Virtuelle Rundgänge, Online-Ausstellungen und Social-Media-Angebote eröffnen neue Perspektiven. Mittels Podcasts und Videos sind die Gäste eingeladen, hinter die Kulissen zu blicken und haben die Möglichkeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit im Museum zu begleiten. Weiterführende, überregionale Angebote finden Interessierte unter #closedbutopen. 

    Folgende Museen erhielten im Jahr 2020 eine Förderung (alphabetische Reihenfolge):

    das Museum in Adorf,

    das Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein in Altenberg, das Adam-Ries-Museum Annaberg-Buchholz, das Museum Bautzen, 

    in Chemnitz: die Kunstsammlungen, das Naturkundemuseum, die Neue Chemnitzer Kunsthütte sowie das Industriemuseum und das Sächsische Eisenbahnmuseum, 

    die Tuchfabrik Gebr. Pfau Crimmitschau,

    das Museum Karrasburg Coswig,

    das Museum Barockschloss Delitzsch,

    das Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum Dippoldiswalde, das Stadtmuseum/Kleine Galerie Döbeln, das Heimatmuseum Dohna, 

    in Dresden: das Museum für Fernmeldetechnik Dresden, das Deutsche Hygiene-Museum, das Stadtmuseum und die Städtische Galerie Dresden, 

    das Museumsdepot der Stadt Ebersbach-Neugersdorf, das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf, das Museum Eibau, das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg, das Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau in Glauchau, das Kulturhistorische Museum Görlitz, das Kreismuseum Grimma, das Museum Alte Lateinschule Großenhain, das Deutsche Damast- und Frottiermuseum Großschönau, das Gellert-Museum Hainichen, das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal, 

    in Hoyerswerda: das Schloss- und Stadtmuseum und das Zuse-Computer-Museum, 

    in Leipzig: das Museum für Druckkunst, das Grassi Museum für Angewandte Kunst, das Mendelssohn-Haus, das Museum der bildenden Künste Leipzig, das Stadtgeschichtliche Museum sowie die Galerie für Zeitgenössische Kunst, das Museum der Stadt Lichtenstein, das Museum Burg Schönfels in Lichtentanne, das Museum Schloss Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna, das Stadtmuseum Löbau, das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen, das Dommuseum Meißen, die Historische Schauweberei Braunsdorf/Niederwiesa, das Museum Niesky, das Dorfmuseum Gahlenz/Oederan, das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, das Stadt- und Waagenmuseum Oschatz, das Stadtmuseum Pirna, 

    in Plauen: das Vogtlandmuseum und die Schaustickerei Plauener Spitze, 

    das Stuhlbaumuseum Rabenau,

    das Karl-May-Museum in Radebeul,

    das Heimatmuseum Radeburg,

    das Museum Schloss Rochsburg,

    das Museum Sagar,

    das Stadt- und Kulturgeschichtliche Museum Torgau, das Museum Naturalienkabinett Waldenburg, das Museum Alte Pfefferküchlerei Weißenberg, das Schloss Wildenfels, das Kulturhistorische Museum mit Ringelnatzsammlung in Wurzen, die Städtischen Museen Zittau, das Museum Schloss Wildeck in Zschopau und die Kunstsammlungen in Zwickau/Max-Pechstein-Museum. 

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    Informationen 

    Herausgeber 

    Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10936

    Themen 

    Kunst & Kultur (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Bcategory_ids%5D%5B%5D=10488)

  • OFFENER BRIEF an die Staatsregierung durch die Sächsischen Landeskulturverbände

    OFFENER BRIEF an die Staatsregierung
    Schutzschirm Kultur mit großen Löchern
    vom 25. März 2021

    Sächsische Landeskulturverbände appellieren an den Sächsischen Landtag und die Staatsregierung, den Corona-Bewältigungsfonds aufzustocken.

    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmer,
    sehr geehrte Frau Staatsministerin Klepsch,
    sehr geehrter Herr Staatsminister Vorjohann,
    sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Hartmann,
    sehr geehrte Frau Fraktionsvorsitzende Schubert,
    sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Panter,

    Sachsen hat in der Pandemie viel für die Kultur möglich gemacht. Von Denkzeit-Stipendien über digitale Formate der Kampagne „So geht sächsisch“ bis zum Soforthilfe-Zuschuss „Härtefälle Kultur“ für freie Kulturträger und die Clubszene. Trotz massiver Einschnitte und noch bestehender Unsicherheiten haben die Programme gewirkt. Die Szene leidet, aber lebt!

    Seit dem Beginn des Jahres 2021 werden keine Hilfen über das Härtefall-Programm mehr ausgereicht, obwohl die Durchführung ursprünglich bis November 2021 geplant war.

    Der Soforthilfe-Zuschuss dient der schnellen Abwendung von Liquiditätsengpässen, damit keine freien Kulturträger pandemiebedingt insolvent gehen. Die Beantragungen liegen im Schnitt bei rund 20.000 Euro. Sie dienen hauptsächlich dazu, laufende Fixkosten weiter finanzieren zu können und digitale Kulturangebote zu ermöglichen. Mit den bisher ausgereichten 30 Mio. Euro ist viel erreicht worden, um die gewachsene Kulturlandschaft in ihrer Substanz zu erhalten und sichtbar zu machen.

    Der aktuelle Auszahlstopp konterkariert leider dieses Engagement. Als Begründung zur Aussetzung der Soforthilfen wird folgendes Argument gebracht: „Klar ist aber, dass es aufgrund der großen Kraftanstrengungen im Gesundheits- und Vorsorgebereich zu einer Prioritätensetzung des noch Leistbaren kommen muss.
    Hier werden Gelder für den notwendigen Infektionsschutz in Konkurrenz zu den Soforthilfen gebracht. Diese Gegenüberstellung finden wir unangemessen. Sachsen ist bundesweit das Land mit der geringsten Verschuldung. Es fällt uns schwer zu glauben, dass es keine Alternativen gibt.

    Wir halten es für eine grundsätzlich politische Entscheidung, ob der Freistaat in dieser Krisensituation alle Möglichkeiten nutzt, um die Strukturen seiner freien Kulturszene zu schützen. Gleiches gilt für alle anderen Bereiche, die bisher über den Bewältigungsfonds gestützt wurden.

    Wir appellieren daher an den Sächsischen Landtag und die Staatsregierung, den Bewältigungsfonds aufzustocken, um auch weiterhin Träger und Personen in dieser Krisensituation zu helfen.

    Andernfalls müsste man den Bürgerinnen und Bürgern in Sachsen auch erklären, warum die großen Staatsbetriebe – sicher gut begründete - 20 Mio. Euro Aufwuchs im Haushaltsentwurf erhalten, während die Soforthilfen für alle freien Träger auf Eis liegen.

    In einem Schreiben der IG Landeskulturverbände vom 5.11.2020 wiesen wir bereits darauf hin, was passiert, wenn sich der Staat nur noch um seine Pflichtaufgaben im Rahmen der Kultur kümmert.
    Zitat: „Niemand möchte in einer neuen Normalität nach Corona aufwachen, in der im Kulturbereich nur noch Staatsbetriebe und große kommunale Einrichtungen existieren. Nach wie vor ist es nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, der an deren Angeboten partizipiert. Die überwiegende Mehrheit nutzt auch kulturelle Angebote der freien Kulturszene und der privatwirtschaftlichen Kulturbetriebe. Aber die Besucherinnen und Besucher eines Off-Theaters, eines soziokulturellen Zentrums, eines Szeneclubs, Programmkinos oder einer Kunstschule sind genauso viel wert wie die Besucher einer Oper oder eines Staatstheaters.“
    Unverändert halten wir daran fest und warnen vor einer pandemiebedingten einseitigen Kulturförderung, die auch einer Spaltung der Gesellschaft Vorschub leisten könnte.

    Bei aller Not der Betroffenen, als Soloselbständige oder freie Träger, lassen Sie uns bitte das Publikum zum Maßstab nehmen. Kultur vor Ort - kleinteilig, vielfältig, nahbar - das brauchen die Menschen jetzt und in Zukunft. Nach Corona werden es vor allem die kleinen und wendigen Kulturveranstalter sein, die schnell öffnen können und wieder so etwas wie Normalität und Begegnung ermöglichen. Dafür müssen wir sie heute schützen!

    Wir danken der Kulturministerin Barbara Klepsch für ihre gestern veröffentlichte Pressemitteilung, in der sie ankündigte, dass der Freien Szene und den freien Trägern auch weiterhin geholfen werden soll. Wir werten dies als Bekenntnis zur vielfältigen Kulturlandschaft Sachsens.

    Die IG als Verbund zwölf sächsischer Landeskulturverbände versteht sich auch weiterhin als Partner der Staatsregierung, um gemeinsam die Kulturlandschaft Sachsens zu stützen und weiterzuentwickeln.

    Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund

    Anne Pallas
    Im Namen der Interessengemeinschaft Landeskulturverbände Sachsen

    Original als pdf: hier

  • Kultur macht stark: AUSSCHREIBUNG zur Beantragung von Fördermitteln beim BBK

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Sachen „Kultur macht stark“,

    unter dem Titel „Wir können Kunst“ fördert der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V. als Programmpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) seit Anfang 2018 Kunstprojekte für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche, die von professionellen bildendenden Künstler*innen durchgeführt werden. 

    In den Projekten können klassische künstlerische Techniken wie Malerei, Zeichnung, Collage, Drucktechniken, plastisches Arbeiten, aber auch Bühnenbildarbeiten, Foto-, Video-, Film- und digitale Techniken, Performances und handwerkliche Techniken vermittelt, erlernt und eingesetzt werden. 

    Hier finden Sie die Ausschreibungsunterlagen:

    Einsendeschluss für Projektanträge ist der 30. April 2021 (Eingangsdatum des Online-Antrags in der Förderdatenbank + Datum des Poststempels für postalisch einzureichende Unterlagen).

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BBK unter https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/wir-koennen-kunst-kultur-macht-stark

    Der Zugang zur Förderdatenbank ist https://kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de/

    Wir freuen uns auf viele spannende und kreative Projektanträge!

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter bfb@bbk-bundesverband.de oder 030 – 20 45 88 80 zur Verfügung.

    Freundliche Grüße, bleiben Sie gesund und zuversichtlich,

    i. A. Ulrike Westphal                                                                          
    Projektbüro WIR KÖNNEN KUNST

    BBK – Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V.
    Taubenstr. 1
    10117 Berlin
    Tel. 030 – 20 45 88 80
    Fax 030 – 280 99 305
    bfb@bbk-bundesverband.de
    www.bbk-bundesverband.de
    http://www.facebook.com/BBK.Bundesverband

  • Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021

    Das "Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021" ist seit dem 01. März 2021 angelaufen.

    Das Projekt „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. (DVA) richtete sich in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V. (DMB) an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen.

    Durch das Projekt werden regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung gestärkt - und so der Erhalt des immateriellen und materiellen Kulturerbes als wesentlicher Teil der kulturellen Identität in ländlichen Räumen unterstützt.

    Insgesamt konnten im Jahr 2020 rund 150 Projekte im gesamten Bundesgebiet mit jeweils bis zu 25.000 Euro gefördert werden. Eine Übersicht der Förderprojekte finden Sie auf www.dva-soforthilfeprogramm.de.

    Die Maßnahme „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

    Zur Website des Soforthilfeprogramms

  • Antragstellung für Überbrückungshilfe III ist gestartet

    Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit heute Nachmittag freigeschaltet und online. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar 2021.

    Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

    Die Überbrückungshilfe III im Überblick:

    1. „Wer ist antragsberechtigt?

    Wir vereinfachen die Kriterien für die Antragsberechtigung. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zu verzeichnen hat, beispielsweise weil der Betrieb wegen Corona schließen musste oder wegen der Corona-Einschränkungen weniger Kunden kamen, kann es Überbrückungshilfe III beantragen. Unternehmen können die Überbrückungshilfe III für jeden Monat beantragen, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt.

    Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

    2. Wie viel wird erstattet?

    Die monatliche Förderhöchstgrenze wird noch einmal deutlich heraufgesetzt. Unternehmen können bis zu 1,5 Millionen Euro Überbrückungshilfe pro Monat erhalten (statt der bisher vorgesehenen 200.000 bzw. 500.000 Euro). Es gelten die Obergrenzen des europäischen Beihilferechts. Dank des intensiven Einsatzes der Bundesregierung hat die Europäische Kommission entschieden, die beihilferechtlichen Obergrenzen im befristeten Beihilferahmen (Temporary Framework) anzuheben. Sobald die bereits auf den Weg gebrachten Umsetzungen dieser Anhebungen in nationales Recht von der Europäischen Kommission genehmigt sind, steht damit insgesamt ein beihilferechtlicher Spielraum von bis zu 12 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung, soweit dieses Unternehmen seine beihilferechtlichen Obergrenzen noch nicht ausgeschöpft hat (näher zum Beihilferecht unter Punkt 4). Für verbundene Unternehmen ist eine Anhebung des monatlichen Förderhöchstbetrags auf 3 Millionen Euro in Vorbereitung.

    Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie auch bislang am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:

    • bei einem Umsatzrückgang von 30 Prozent bis 50 Prozent werden bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet,
    • bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet und
    • bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten gezahlt.

    3. Wird es Abschlagszahlungen geben?

    Damit Hilfen schnell bei den Betroffenen ankommen, wird auch bei der Überbrückungshilfe III ein Abschlag über den Bund (Bundeskasse) gezahlt. Der Bund geht hiermit quasi in Vorleistung für die Länder, die weiterhin für die regulären Auszahlungen zuständig sind.

    Abschlagszahlungen können bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe betragen, maximal 100.000 Euro pro Fördermonat. Für den gesamten Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III (November 2020 bis Juni 2021) können Unternehmen damit maximal 800.000 Euro Abschlagszahlungen erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen bis zu 400.000 Euro können ab dem 15. Februar 2021 fließen. Abschlagszahlungen über 400.000 Euro werden ab Ende Februar ausgezahlt. Die reguläre Auszahlung nach Antragsbearbeitung durch die Länder startet im Monat März 2021.

    4. Muss ich Verluste nachweisen?

    Das hängt von der Höhe der beantragten Förderung und dem relevanten Beihilferegime ab.

    Die Antragsteller können wählen, nach welcher beihilferechtlichen Regelung sie die Überbrückungshilfe III beantragen und das jeweils für sie günstigere Regime nutzen.

    Wenn Antragsteller die Bundesregelung Fixkostenhilfe als beihilferechtliche Grundlage wählen (künftig max. 10 Millionen Euro pro Unternehmen), ist zu beachten, dass aufgrund des europäischen Beihilferechts entsprechende ungedeckte Fixkosten nachgewiesen werden müssen. Eine Förderung ist je nach Unternehmensgröße bis zu 70 bzw. 90 Prozent der ungedeckten Fixkosten möglich. Um den Nachweis ungedeckter Fixkosten zu erleichtern, können Verluste, die ein Unternehmen im Zeitraum März 2020 – Juni 2021 erzielt hat, als ungedeckte Fixkosten betrachtet werden.

    Wählt der Antragsteller alternativ die Kleinbeihilfen-Regelung sowie die De-minimis-Verordnung, so werden die Zuschüsse ohne Nachweis von Verlusten gewährt. Auf Basis der Kleinbeihilfen-Regelung sowie der De-minimis-Verordnung können Zuschüsse von insgesamt bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen gewährt werden.

    Zu beachten ist, dass bisherige Beihilfen aus anderen Förderprogrammen, die auf Basis der genannten beihilferechtlichen Grundlagen gewährt wurden, auf die jeweils einschlägige Obergrenze angerechnet werden.

    5. Was wird erstattet?

    Es gibt einen festen Musterkatalog fixer Kosten, der erstattet werden kann.

    Dazu zählen: Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung etc., Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert. Schließlich können bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten gefördert werden sowie Marketing- und Werbekosten.

    Neu bei den erstattungsfähigen Kostenpositionen sind Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent sowie Investitionen in Digitalisierung. Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) bei den Fixkosten berücksichtigt. Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind. Konkret werden entsprechende Kosten für bauliche Maßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat erstattet, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind. Für Digitalinvestitionen können einmalig bis zu 20.000 Euro gefördert werden.

    Neuerungen bei den erstattungsfähigen Kosten gibt es für diejenigen Branchen, die besonders von der Krise betroffen sind, wie die Reisebüros und Reiseveranstalter, die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel, die Pyrotechnikbranche und für Soloselbständige:

    • Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben. Daher wird der Wertverlust für verderbliche Ware und für Saisonware der Wintersaison 2020/2021 als Kostenposition anerkannt. Das gilt u.a. für Weihnachtsartikel, Feuerwerkskörper und Winterkleidung. Es betrifft aber auch verderbliche Ware, die unbrauchbar wird, wenn sie nicht verkauft werden konnte, z.B. Kosmetika. Diese Warenabschreibungen können zu 100 Prozent als Fixkosten zum Ansatz gebracht werden. Dies ergänzt die bereits vorgesehene Möglichkeit, handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von 50 Prozent des Abschreibungsbetrages als förderfähige Kosten in Ansatz zu bringen.
    • Die Reisebranche gehört zu den am stärksten betroffen Branchen. Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen bieten wir zusätzliche Unterstützung. Die bisher vorgesehenen Regelungen wurden nunmehr ergänzt, so dass externe Vorbereitungs- und Ausfallkosten um eine 50 prozentige Pauschale für interne Kosten erhöht und bei den Fixkosten berücksichtigt werden.
    • Für die Pyrotechnikindustrie, die sehr stark unter dem Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk gelitten hat, gilt eine branchenspezifische Regelung. Sie können eine Förderung für die Monate März bis Dezember 2020 beantragen. Zusätzlich können Lager- und Transportkosten für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021 zum Ansatz gebracht werden.

    6. Welche Unterstützung bekommen Soloselbständige?

    Soloselbständige, die nur geringe Betriebskosten haben, können im Rahmen der Überbrückungshilfe III die „Neustarthilfe“ beantragen. Eine Antragstellung für die Neustarthilfe ist voraussichtlich noch im Februar möglich.

    Mit diesem einmaligen Zuschuss von maximal 7.500 Euro werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist.

    Die Neustarthilfe beträgt in der Regel 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019. Für Antragstellende, die ihre selbständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten besondere Regeln. Der Zuschuss wird als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen. Erst nach Ablauf des Förderzeitraums, also ab Juli 2021, wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe des Zuschusses berechnet, auf den die Soloselbständigen Anspruch haben. Soloselbständige dürfen den Zuschuss in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen haben. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist der Zuschuss (anteilig) zurückzuzahlen.

    Im Rahmen der Neustarthilfe können auch Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen ausüben, sowie unständig Beschäftigte mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen von unter einer Woche berücksichtigt werden.

  • 1. Newsletter 2021 vom 12.02.2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gleich eingangs gilt Ihnen unser ausdrücklicher Dank für Ihre zahlreichen Zuarbeiten hinsichtlich der Perspektiven für Kultureinrichtungen in der Corona-Krise. Aufgrund der Vielzahl der eingegangenen E-Mails und der sehr individuell geschilderten Inhalte kann leider keine umfassende Beantwortung einzelner Nachrichten erfolgen – bitte sehen Sie uns dies nach. Sollte Ihnen dennoch eine dringliche Frage „unter den Nägeln brennen“, nehmen Sie gern telefonisch Kontakt mit uns auf (gern auch eine kurze E-Mail mit Ihrem Telefonanliegen übermitteln, wir rufen dann umgehend zurück). Ihre allgemeinen Hinweise, welche sich vorrangig an den Kulturraum richteten (z.B. Anpassungsvorschläge Förderkriterien) haben wir ebenfalls aufgenommen und werden diese an anderer Stelle einbringen und diskutieren.

    In der gestrigen Videokonferenz schilderten nahezu alle beteiligten Kulturräume ähnliche bis gleiche Erfahrungswerte, Problemlagen und Bitten hinsichtlich der in Aussicht stehenden Öffnungen von Kultureinrichtungen. Individuell untersetzt wurden die Inhalte spezifisch durch die Vorsitzende des Museumsbundes in Sachsen, Frau Dr. Wolfram sowie den Vorsitzenden des Bühnenvereins Sachsen, Herrn Hillmann. Vorrangig diskutiert wurde insbesondere die „Öffnungsstrategie der Kulturministerkonferenz für Kulturinstitutionen und kulturelle Veranstaltungen“. Leider lag dieses Papier insbesondere den ländlichen Kulturräumen nicht vor, da dieses aktuell noch als vertrauliche Information gehandelt wurde.

    Die Kulturministerkonferenz hat mit Stand vom 5.2.2021 gemeinsame Voraussetzungen für die Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen und -institutionen aktualisiert vorgelegt. Unter der Überschrift „Kultur wieder ermöglichen: Voraussetzungen für Öffnungen von Kulturinstitutionen und kulturellen Veranstaltungen“ werden in drei (bzw. vier) Schritten Wiedereröffnungen des Kulturlebens bei Vorliegen der grundlegend gesetzlichen Voraussetzungen vorgeschlagen:

    Im ersten Schritt sollen korrespondierend mit der Wiedereröffnung der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen außerschulische Bildungsangebote der Kultureinrichtungen sowie auch der Betrieb von Musikschulen und Kunstschulen wieder zugelassen werden.

    In einem zweiten Schritt könnten Museen, Galerien, Gedenkstätten und Bibliotheken sowie vergleichbare Einrichtungen spätestens mit der Eröffnung des Einzelhandels einen Basisbetrieb für die Öffentlichkeit anbieten, hierbei jedoch auf Veranstaltungen zunächst verzichten.

    Veranstaltungen in Theatern, Opernhäusern und Konzerthäusern, Kino und ähnlichen Veranstaltungsräumen sowie Proben und Auftritte von Laien- und Amateurkultur werden dann zu ermöglichen sein, wenn auch Betriebe der Gastronomie wieder öffnen (dritter Schritt). Bei einer leistungsfähigen Lüftungsanlage könne auch eine Schachbrettsetzung der Zuschauer mit einem Mindestabstand von einem Meter zugelassen werden. Hierin sehen einige Länder einen vierten Schritt.

    Bitte sehen Sie die voranstehende Information nicht als verbindlich an – der Freistaat wird nunmehr anlehnend an diese Öffnungsstrategie die Aufnahme des Kulturbetriebes im Freistaat Sachsen vorbereiten. Die in der Videokonferenz geschilderten Anmerkungen sollen, sofern möglich, ebenfalls mit Einfluss nehmen. Als Richtwert für die Öffnung der Kultureinrichtungen wird wohl der am Mittwoch beschlossene Inzidenzwert von 35 gelten. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden.

    Mit diesem 1. Newsletter des Jahres 2021 sendet Ihnen die Geschäftsstelle des Kulturraumes in bewährter Weise aktuelle Informationen aus dem Kulturraum.  

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Erreichbarkeit der Geschäftsstelle
    2. Festlegung des Kulturraumes bzgl. des Umgangs mit Ausfallhonoraren ab 2021
    3. Bundesprogramm zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden
    4. Veröffentlichung von Neuigkeiten auf der Homepage des Kulturraumes
    5. Online-Hilfe zum Thema CORONA-Hilfen von KREATIVE SACHSEN

    1. Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

    Wir möchten Sie darüber informieren, dass die telefonische Erreichbarkeit der einzelnen Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle des Kulturraumes bis auf Weiteres eingeschränkt ist.
    Die Geschäftsstelle ist an allen Tagen mit jeweils einer Mitarbeiterin im Wechsel besetzt. Wir bitten Sie, Anfragen hauptsächlich per E-Mail an kulturraum@kreis-meissen.de zu stellen.
    Aktuelle Informationen zu unseren Sprechzeiten finden Sie auch auf unserer Homepage unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/oeffnungszeiten

    Bitte beachten Sie die aktuellen Regelungen des Besucherverkehrs im Landratsamt Meißen.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    2. Festlegung des Kulturraumes bzgl. des Umgangs mit Ausfallhonoraren ab 2021

    Mit Schreiben vom 07.12.2020 hat das SMWK/der Bund zusätzliche Anwendungshinweise zum Fördervollzug in Zusammenhang mit Corona, hier konkret Regelungen zur Anerkennung von Ausfallhonoraren, getroffen. Demzufolge können ab 2021 schriftlich vereinbarte Ausfallhonorare von bis zu 2.500,00 EUR vom Kulturraum anerkannt werden.

    Das SMWK hat dabei folgende Berechnung vorgegeben:

    Bei einem Honorar von bis zu 1.000,00 EUR können 60%, max. jedoch 600,00 EUR als Ausfallhonorar anerkannt werden. (Bsp.: 155,00 EUR Honorar = 93,00 EUR Ausfallhonorar / 500,00 EUR Honorar = 300,00 EUR Ausfallhonorar / 1.000,00 EUR Honorar = 600,00 EUR Ausfallhonorar)

    Bei einem Honorar von über 1.000,00 EUR können für die ersten 1.000,00 EUR ein Ausfallhonorar von 600,00 EUR UND für den restlichen Betrag 40%, maximal jedoch 1.900,00 EUR anerkannt werden. (Bsp.: 1.155,00 EUR Honorar = [1.000,00 EUR * 0,6 = 600,00 EUR] + [155,00 EUR * 0,4 = 62,00 EUR] = 662,00 EUR Ausfallhonorar / 5.750,00 EUR Honorar = [1.000,00 EUR * 0,6 = 600,00 EUR] + [4.750,00 EUR * 0,4 = 1.900,00 EUR]  = 2.500,00 EUR Ausfallhonorar)

    Des Weiteren kann das Ausfallhonorar nur anerkannt werden, wenn die Leistung generell nach den Kriterien des Kulturraumes anerkennungsfähig ist und der Vertragsschluss mit dem Honorarempfänger nicht für einen Zeitpunkt vereinbart wurde, wo bereits bekannt ist, dass die Leistung nicht erbracht werden kann.

    Bitte beachten Sie die Regelungen zum Ausfallhonorar bei Ihren zukünftigen Vertragsabschlüssen. An dieser Stelle möchte der Kulturraum explizit noch einmal darauf hinweisen, dass generell schriftliche Vereinbarungen mündlichen Abreden vorzuziehen sind. 

    3. Bundesprogramm zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden

    Seit dem 20. Oktober 2020 kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung (bestehender) raumlufttechnischer Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beantragt werden.

    Antragsberechtigt sind Länder und Kommunen sowie institutionelle Zuwendungsempfänger, Hochschulen und solche Unternehmen und Träger von öffentlichen Einrichtungen, die durch Beteiligung oder sonstige Weise zu mindestens 50 Prozent vom Bund, von Ländern oder Kommunen finanziert werden. Es gilt das „Windhundverfahren“, d. h. Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Die Förderung ist auf 100.000 Euro pro RLT-Anlage begrenzt. Gefördert werden Um- und Aufbauten an bestehenden Anlagen, beispielsweise der corona-gerechte Filterumbau oder Filterwechsel. Auch Nachrüstungen mit innovativer Technik sind möglich.

    Die Pressemitteilung und den Link zur Richtlinie finden Sie hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201019-500-millionen-euro-fuer-raumlufttechnische-anlagen-in-oeffentlichen-gebaeuden-und-versammlungsstaetten-zur-eindaemmung-des-corona-virus.html.

    Details zum Förderverfahren finden Sie auf der Internetseite des BAFA: https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Raumlufttechnische_Anlagen/raumlufttechnische_anlagen_node.html

    4. Veröffentlichung von Neuigkeiten auf der Homepage des Kulturraumes

    Neben unserem Newsletter finden Sie auf unserer Homepage www.kulturraum-erleben.de immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten rund um das Thema Kultur und Förderung. Schauen Sie vorbei. Die Homepage lebt von Ihrem Mitwirken. Gern können Sie uns Neuigkeiten aus Ihrem Bereich zukommen lassen. Wir veröffentlichen diese dann gern auf unserer Homepage.

    Insbesondere unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/neuigkeiten_foerderung finden Sie regelmäßig neue Informationen hinsichtlich neuer Förderprogramme u. -möglichkeiten. Unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/herzlich-willkommen und https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/aktuelles-aus-dem-kulturraum wollen wir zukünftig für Besucher und Einwohner des Kulturraumes über unsere Einrichtungen und Projekte berichten.

    5. Online-Hilfe zum Thema CORONA-Hilfen von KREATIVE SACHSEN

    KREATIVES SACHSEN bietet regelmäßig Online-Gruppensprechstunden zu den aktuellen Corona-Hilfen an, um Orientierung zu bieten und durch den Dschungel der Maßnahmen zu begleiten. Die nächsten Sprechstunden finden am 12. Februar und am 12. März statt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung auf der Website möglich.

    Zudem hat KREATIVES SACHSEN ein ausführliches Video zu dem Soforthilfe-Zuschuss Härtefälle Kultur erstellt, in dem es gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und der Sächsischen Aufbaubank Fragen zu dem Programm und dem Antragsformular beantwortet. Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen insbesondere freie Träger im Bereich Kunst und Kultur sowie Unternehmen des Privatrechts in Form von Personengesellschaften, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist. Für 2021 ist ein Zuschuss bis zu 10.000 EUR beantragbar, in Ausnahmefällen bis zu 50.000 EUR.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

    Halten Sie durch und bleiben Sie gesund.

    Ihr Team der Geschäftsstelle

     Hausanschrift: c./o. Landratsamt Meißen / Brauhausstr. 21 / 01662 Meißen

    Postanschrift: Postfach 10 01 52 / 01651 Meißen

    Tel.: +49 3521 725-7061 / Fax: +49 3521 725-88036

    kulturraum@kreis-meissen.de / http://www.kreis-meissen.de

  • Kleinprojektefonds der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

    Mit dem Kleinprojektefonds fördert die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Kunst- und Kulturprojekte in den ländlichen Regionen Sachsens. Das Programm wurde 2019 ins Leben gerufen und bietet kleineren Projekten eine unkomplizierte und kurzfristige Fördermöglichkeit.

    Beantragt werden können 500 bis 5.000 Euro.

    Ab dem 01. Februar können Vorhaben in 2021 beantragt werden.

    https://www.kdfs.de/foerderung/programmfoerderung/kleinprojektefonds

  • Sächsischer Landespreis für Heimatforschung 2021

    Im Jahr 2021 findet der Wettbewerb um den »Sächsischen Landespreis für Heimatforschung« zum 14. Mal statt. Er wird vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus in Kooperation mit dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. ausgerichtet. Schirmherr ist der Sächsische Staatsminister für Kultus, Christian Piwarz.

    Heimatforschung lenkt den Blick auf Ereignisse, für die in der professionellen, in der »großen Forschung« oftmals kein Platz ist. Sie ist von der Beschäftigung mit den Menschen und ihrer Kultur, mit Natur und Landschaft in Vergangenheit und Gegenwart geprägt. Gerade in einer zunehmend globalisierten Welt ist es wichtig, die eigenen Wurzeln und Traditionen zu kennen. Dies will der »Sächsische Landespreis für Heimatforschung« unterstützen und fördern.

    In folgender PDF finden Sie Informationen zur Ausschreibung, Bewerbung, Preisverleihung, Bewerbungs-Coupons und Teilnahmebedingungen.

  • Informationen zur Vereinfachung und Aufstockung der Überbrückungshilfe III

    Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto schneller geht es für unsere Wirtschaft wieder bergauf. Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom 19. Januar 2021 sind erneut ein weiterer Kraftakt und verlangen weiterhin Disziplin im Interesse unser aller Gesundheit wie auch der Wirtschaft. Um die Substanz unserer Wirtschaft zu erhalten, haben wir die Überbrückungshilfe III nochmal erweitert und aufgestockt. Zugleich verschlanken und vereinfachen wir die Überbrückungshilfe deutlich. Konkret ist es gelungen, die maximale monatliche Fördersumme der Überbrückungshilfe III auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen zu erhöhen – innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Zukünftig gibt es außerdem nur noch ein einheitliches Kriterium für die Antrags- und Förderberechtigung, und zwar ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Förderzeitraum. 
     
    Die wichtigsten Punkte im Überblick finden Sie
    hier. 

  • Corona-Sonderausschreibungen des Zukunftsfonds 2.0

    Hilfe für Organisationen, die sich um NS-Opfer in Tschechien kümmern

    Aufgrund ihres Alters und der durchlittenen Qualen zählen die noch lebenden NS-Opfer zu den am stärksten gefährdeten Beölkverungsgruppen Der Zukunftsfonds hat hat sich bereits im Zuge der Entschädigungszahlungen um sie gekümmert und richtet auch weiterhin sein Augenmerk auf sie.

    Die Organisationen werden direkt angesprochen.

     

    Digital oder im Freien?
    Sonderförderung für deutsch-tschechische Projekte in Zeiten von Corona

    Damit die Welt der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit nicht vollständig zum Stillstand kommt, möchten wir mit dieser Sonderausschreibung die Planung und Umsetzung von Projekten erleichtern, die mittels digitaler Formate oder als Aktivität im Freien stattfinden

    Antragsfrist:

    • Für Anträge auf eine Förderung bis 4000 Euro oder 100 000 CZK fortlaufend bis 30.6.2021
    • Für Anträge auf eine Förderung über 4000 Euro oder 100 000 CZK: zu den üblichen Quartalsfristen  (31.3.2021, 30.6.2021)

    Genauere Informationen hier.

     

     Neue Zeiten? Neue Wege!
    Thema des Jahres 2021

    Mit dem Thema des Jahres reagieren wir auf das aktuelle gesellschaftliche Geschehen und die Herausforderungen, die es mit sich bringt. Im Rahmen dieses Sonderprogramms unterstützen wir mit bis zu 70 % der Gesamtkosten Projekte, die sich auf die gemeinsame Reflexion der Corona-Krise und ihrer Folgen für die deutsch-tschechische Zusammenarbeit fokussieren.  

    Antragsfrist: die üblichen Vierteljahresfristen (31.3.2021, 30.6.2021, 30.9.2021, 31.12.2021)
    Genauere Informationen hier.

    Für die weiteren Tage und Wochen lassen Sie uns gegenseitig starke Gesundheit wünschen - und Enthusiasmus bei der Gestaltung guter deutsch-tschechischer Beiehungen unter diesen erschwerten Bedingungen!

    Ihr Zukunftsfonds

  • Sachsen verlängert und erweitert Soforthilfe-Programm für Kultureinrichtungen

    Kulturministerin Barbara Klepsch: »Auch Clubs und Spielstätten können jetzt gefördert werden.«

    Die Förderrichtlinie für Corona - Härtefälle in der Kultur ist bis zum 31. Dezember 2021 verlängert sowie auf Musik-Clubs und Spielstätten, die von Einzelpersonen betrieben werden, erweitert worden. Eine Klarstellung erfolgt hinsichtlich Personengesellschaften, die nunmehr ausdrücklich in der Richtlinie als Zuwendungsempfänger benannt sind. Das Sächsische Kabinett hat heute den Änderungen des Förderprogramms zugestimmt. 

    Grund für die Änderung ist, dass die Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 für große Unsicherheiten im Kulturbereich sorgen wird. »Die Gespräche mit den betroffenen Trägern vor Ort haben gezeigt, dass viele bislang ohne staatliche Unterstützung versucht haben, die Einnahmeverluste zu kompensieren. Wir möchten und müssen dort unterstützend eingreifen, wo die Eigeninitiative der Veranstalter an ihre Grenzen stößt. Mit fortschreitenden Schließzeiten wächst hier der Bedarf. Deswegen habe ich mich sehr dafür eingesetzt, dass unsere sächsischen Programme wie der Soforthilfe-Zuschuss ‚Härtefälle Kultur’ in das kommende Jahr übertragen werden«, so die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch.

    Mit der Richtlinie »Corona - Härtefälle Kultur« werden freie Träger im Bereich Kunst und Kultur in der Corona-Pandemie unterstützt. Bisher konnten bereits unter anderem freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine Gelder beantragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 10.000 Euro, bei Darlegung eines höheren Bedarfes mittels eines qualifizierten Liquiditätsplans können bis zu 50.000 Euro ausgereicht werden. 

    »Aus den Gesprächen mit den Betroffenen wurde jedoch klar, dass häufig auch Einzelunternehmer eine Einrichtung, z.B. einen Musik-Club, unterhalten. Hier wies das Förderprogramm bislang eine Lücke auf, die wir mit der heutigen Änderung der Richtlinie geschlossen haben«, betont die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch weiter.

    Zuwendungen können nun auch Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik erhalten, die im Haupterwerb Einzelunternehmer oder selbständige Angehörige der Freien Berufe sind. Voraussetzung ist, dass der Betrieb einer kulturellen Spielstätte ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist, die Spielstätte mindestens 24 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr vorweisen kann, die Veranstaltungen allgemein öffentlich zugänglich sind und die Spielstätte maximal 2.000 Besucherplätze (sitzend/stehend) besitzt. 

    Das Antragsverfahren und die Auszahlung erfolgt über die SAB. Antragstellungen seitens der von Einzelpersonen betriebenen Spielstätten sind bei der SAB ab Anfang der 48. Kalenderwoche möglich. Alle übrigen Antragsberechtigten können ihre Anträge weiterhin fortlaufend einreichen.

    Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für 2020 können noch bis 31.12.2020 gestellt werden. Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für das Jahr 2021 können ab 1. Januar 2021 bis zum 20. November 2021 gestellt werden.

    Weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite der SAB unter https://www.sab.sachsen.de/ zu finden.

  • Digitale Kontaktdatenerfassung von Besuchern in kommunalen Einrichtungen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Freistaat Sachsen bietet über das sächsische Beteiligungsportal eine Möglichkeit zur digitalen Kontaktdatenerfassung von Besuchern kommunaler Behörden und Einrichtungen an. Angesichts der steigenden Infektionszahlen und der damit verbundenen Beschränkungen und Auflagen möchten wir auf dieses Angebot aufmerksam machen.

    Das Angebot richtet sich an Behörden (z.B. Ämter mit Besucherverkehr) und Einrichtungen (z.B. Museen, Theater) in staatlicher und kommunaler Trägerschaft und kann von diesen kostenlos genutzt werden.

    Über den Link Link zu Corona digital können sich interessierte Behörden und Einrichtungen eine Musteranwendung ansehen und sich für die Nutzung des Verfahren anmelden. Im Anschluss an eine Anmeldung wird für die jeweilige Einrichtung eine eigene Webseite erstellt, mittels der die Besucher einfach per Smartphone ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse hinterlassen können.

    Die Anwendung selber finden Sie unter: 

    https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/skc/beteiligung/themen/1021233?zugangscode=8ae1bcRq

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • Bundesprogramm zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden

    Ab dem 20. Oktober 2020 kann beim BAFA eine Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung (bestehender) raumlufttechnischer Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beantragt werden. Die Pressemitteilung und den Link zur Richtlinie finden Sie hier, Details zum Förderverfahren finden Sie auf der Internetseite des BAFA.

    Antragsberechtigt sind Länder und Kommunen sowie institutionelle Zuwendungsempfänger, Hochschulen und solche Unternehmen und Träger von öffentlichen Einrichtungen, die durch Beteiligung oder sonstige Weise zu mindestens 50 Prozent vom Bund, von Ländern oder Kommunen finanziert werden. Es gilt das „Windhundverfahren“, d.h. Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Die Förderung ist auf 100.000 Euro pro RLT-Anlage begrenzt. Gefördert werden Um- und Aufbauten an bestehenden Anlagen, beispielsweise der corona-gerechte Filterumbau oder Filterwechsel. Auch Nachrüstungen mit innovativer Technik sind möglich.

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • Monatlicher NEWSLETTER des Landesverbandes Soziokultur Sachsen

    Den aktuellen Newsletter des Landesverbandes Soziokultur Sachsen finden Sie hier.

  • Bundesprogramm „Neustart Kultur“

    Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR

    Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Rettungs- und Zukunftsprogramm den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland. Die Staatsministerin für Kultur und Medien will durch das gleichnamige Programm vor allem die vielen privaten Kultureinrichtungen in die Lage versetzen, so schnell wie möglich ihre Tore zu öffnen.

    Weitere Informationen finden Sie hier. 

    Link zu Fördergrundsätzen Neustart Kultur – Investitionen:
    https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975216/1749604/936d04cd663ed79554fe56a041efb00e/2020-04-30-bkm-neustart-foerdergrundsaetze-data.pdf?download=1

  • Weitere Fördermittel von Bund und Land

    Fördermittel vom Bund

    Der Koalitionsausschuss hat sich am 3. Juni 2020 auf ein 130 Mrd. Euro schweres Konjunkturpaket geeinigt. Darunter befindet sich auch ein mit 1 Mrd. Euro angesetztes Programm zur Milderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich, das unter dem Namen NEUSTART KULTUR zur Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur dient und insbesondere vier Bereiche fördert:

    • Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen
    • Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen
    • Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
    • Pandemiebedingte Mehrbedarfe regelmäßig durch den Bund geförderter Kultureinrichtung und -projekte.

    Neben dieser direkten Förderung kommen dem Kultur- und Medienbereich weitere geplante Vorhaben zugute. Alle Einzelheiten dazu finden sie auch auf unserer Website.

    Fördermittel vom Freistaat

    Der Freistaat Sachsen stellt zusätzlich 67,8 Millionen Euro bereit, um die besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Einrichtungen sowie Akteure und Akteurinnen in Kultur und Tourismus zu unterstutzen. Den größten Baustein in diesem Rettungsschirm bildet ein umfassendes Paket fur freie Kultureinrichtungen, die bislang zu wenig oder gar nicht auf Hilfsprogramme zugreifen konnten. Allein 30 Millionen Euro sind unter anderem fur freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine vorgesehen. Der Zuschuss beträgt bis 10.000 Euro, in begrundeten Einzelfällen können bis zu 50.000 Euro ausgereicht werden. Anträge fur diese Förderung können ab dem 29. Juni 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden.
    Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erhält sieben Millionen Euro. Damit wird unter anderem das Stipendienprogramm »Denkzeit« aufgestockt. Weitere Finanzhilfen gehen an staatliche Kulturbetriebe wie die Semperoper und die Staatlichen Kunstsammlungen.

    Von den 7 Mio. Euro, die die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusätzlich erhält (siehe oben), fließen 5 Mio. in das Stipendienprogramm »Denkzeit«. Das Programm unterstutzt freischaffende Kunstler*innen mit einem Stipendium in Höhe von 2.000 Euro. Die ersten hier ausgereichten 2 Mio. Euro waren bereits in kurzester Zeit aufgebraucht. Durch die Aufstockung können nun weitere, bereits eingereichte Bewerbungen fur die Förderung berucksichtigt werden. Ab Mitte Juli wird das Antragsverfahren zudem fur neue Bewerbungen geöffnet. Informationen zur zweiten Antragsphase erfolgen in Kürze hier.

    Weitere 750.000 Euro fließen in den Kleinprojektefonds der Kulturstiftung, der sich vorrangig an Initiativen in den ländlichen Regionen Sachsens richtet und in der gegenwärtigen Situation vor allem das kulturelle Leben vor Ort wieder ankurbeln soll. Anträge können voraussichtlich ab Anfang Juli bei der Kulturstiftung eingereicht werden.

    Darüber hinaus sollen zusätzliche Mittel in die bestehenden Förderstrukturen der Kulturstiftung fließen, um kurzfristig Projekte zu unterstützen, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind.

    Außerdem bestätigte der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages die Vorlage des Kulturministeriums zur Finanzierung des Wettbewerbes "Denkzeit Event".

    Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags hat als Haushaltsgesetzgeber die Vorlage des Kulturministeriums in Höhe von zwei Millionen Euro bewilligt, um innovative Konzepte und Maßnahmen für Veranstaltungsformate unter Corona-Bedingungen zu fördern. Damit wird unter anderem das Programm »Denkzeit Event« auf den Weg gebracht.

    Kultur- und Tourismusministerin Barbara: »Mit ‚Denkzeit Event‘ wollen wir kreative Ideen anregen, wie Veranstaltungen auch in Zeiten von Corona möglich sind. Veranstaltungen und Events sind für den Tourismus im Freistaat essentiell – sei es durch die zahlreichen Festivals, Feste oder durch Messen, weswegen es Urlauber und Geschäftsreisende nach Sachsen zieht. Ich danke dem Finanz- und Haushaltsausschuss dafür, dass er diesem wichtigen Vorhaben zugestimmt hat.«

    Die besten Ansätze werden in einem Wettbewerb prämiert und erhalten ein Preisgeld für die Umsetzung der Veranstaltung. Die Höhe der Preisgelder können bis zu 50.000 Euro betragen. Bewerben können sich für »Denkzeit Event« unter anderem Betriebe aus der Veranstaltungswirtschaft mit Unternehmenssitz in Sachsen, wie etwa Eventagenturen, Messerveranstalter oder Betreiber von Veranstaltungsstätten.

    Die Auswahl der Bewerbungen erfolgt durch eine Wettbewerbsjury. Durchgeführt wird der Wettbewerb durch den Landestourismusverband Sachsen in Kooperation mit KREATIVES SACHSEN.

  • 4. Newsletter 2020 vom 09.12.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit diesem Mut spendenden Zitat übersendet Ihnen die Geschäftsstelle des Kulturraumes den 4. Newsletter des Jahres 2020, mit welchen wir Ihnen aktuelle Informationen aus dem Kulturraum zukommen lassen möchten.

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Informationen zum Förderverfahren 2021
    2. Hinweis zum Mittelabruf 2020 bei Projektförderungen
    3. Neufassung Förderrichtlinie zur Kleinprojekteförderung Kulturelle Bildung im Kulturraum
    4. Sächsische Förderung "Härtefälle in der Kultur" verlängert
    5. Erreichbarkeit der Geschäftsstelle zwischen Weihnachten und Neujahr

    1. Informationen zum Förderverfahren 2021

    Der Kulturkonvent des Kulturraumes Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge hat in seiner Sitzung am 02.12.2020 u. a. mit Beschluss 07/2020 die Förderliste für 2021 beschlossen. Diese ist in den kommenden Wochen über (https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/gefoerderte-einrichtungen-projekte) für Sie einsehbar.

    Sobald die Bestätigung des SMWK über die Haushaltssatzung 2021 vorliegt und die anschließende Auslegungsfrist abgelaufen ist, werden die Fördermittelbescheide, voraussichtlich im Februar 2021, versandt.

    Sollte zur Sicherung Ihrer Liquidität im Januar eine Abschlagszahlung notwendig werden, kommen Sie gern auf uns zu. Das diesbezügliche Vorgehen besprechen wir dann gemeinsam.

    2. Hinweis zum Mittelabruf 2020 bei Projektförderungen

    In den Zuwendungsbescheiden bei Projektförderungen im Jahr 2020 hatten wir Sie bereits über das Verfahren zum Mittelabruf informiert.

    Wir bitten alle Zuwendungsempfänger einer Projektförderung, noch nicht abgerufene Mittel schriftlich per Auszahlungsantrag bis spätestens 27.12.2020, 24:00 Uhr bei der Geschäftsstelle des Kulturraumes abzurufen (Fax/Email werden auch anerkannt – Originalantrag muss aber zwingend nachgereicht werden). Die Mittel unterliegen dem Haushaltsgrundsatz der Jährlichkeit und stehen somit nur bis zum Ende des Haushaltsjahres 2020 zur Verfügung. Auszahlungsanträge, welche uns erst im neuen Jahr erreichen, können daher leider nicht berücksichtigt werden.

    Den Auszahlungsantrag finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/pfoerderung

    3. Neufassung Förderrichtlinie zur Kleinprojekteförderung Kulturelle Bildung im Kulturraum

    In seiner Sitzung am 02.12.2020 hat der Kulturkonvent die Förderrichtlinie für Kulturelle Bildung im Kulturraum neugefasst. Seit Beginn der Förderung konnten sechs Projekte positiv beschieden werden. Dabei wurde festgestellt, dass die Theorie der Förderrichtlinie in Teilen die Praxis so weit einschränkt, dass Projekte nicht gefördert werden können, obwohl die Fachlichkeit gegeben ist und die Fördermittel vorhanden sind. Vor diesem Hintergrund wurden u.a. die Zielgruppe erweitert und die Antragsfristen flexibler gestaltet.

    Die neue Förderrichtlinie finden Sie unter: https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/kleinprojekte-kubi

    4. Sächsische Förderung "Härtefälle in der Kultur" verlängert

    Kunst- und Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft, die von der Corona-Krise betroffen sind, können weiterhin Anträge auf Förderung nach der Richtlinie »Corona-Härtefälle Kultur« bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) stellen. Geförderte Einrichtungen erhalten einen Zuschuss bis zu 10.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 50.000 Euro. Der Zuschuss richtet sich an juristische Personen des Privatrechts sowie Personengesellschaften mit und ohne anerkannte Gemeinnützigkeit. Freiberufler/innen und Einzelunternehmen sind nicht antragsberechtigt.

    Was wird gefördert?

    • Der Zuschuss dient der Überbrückung von Liquiditätsengpässen, die aus unabweisbaren Einnahmeausfällen (coronabedingte Mindereinnahmen) und/oder notwendige zusätzliche Betriebsausgaben (coronabedingte Mehrausgaben, z. B. für Hygienemaßnahmen, digitale Angebote als Veranstaltungsersatz) resultieren.
    • Leistungen Dritter, die erhalten wurden oder beanspruchen werden können, sind vom Liquiditätsbedarf abzuziehen (z. B. Zuschüsse des Bundes, Leistungen der Kommunen und Kulturräume, Ansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz, Versicherungsleistungen).
    • Die gleichzeitige Inanspruchnahme mehrerer Zuschussprogramme des Freistaates Sachsen mit ähnlicher Zielrichtung ist zulässig, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht übersteigt (keine Überkompensation).

    Die Fördermöglichkeiten sind nun bis zum 31. Dezember 2021 verlängert und auf Musik-Klubs und Spielstätten, die von Einzelpersonen betrieben werden, erweitert worden. Eine Klarstellung erfolgte hinsichtlich Personengesellschaften, die nunmehr ausdrücklich in der Richtlinie als Zuwendungsempfänger benannt sind. Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für 2020 können noch bis 31. Dezember 2020 bei der SAB gestellt werden. Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für 2021 können ab 1. Januar 2021 bis zum 20. November 2021 gestellt werden. Bei Rückfragen steht die Beratungshotline der SAB - Sächsische Aufbaubank Montag bis Freitag, jeweils 8 bis 18 Uhr, unter der Telefonnummer (0351) 4910 11 00 zur Verfügung.

    5. Erreichbarkeit der Geschäftsstelle zwischen Weihnachten und Neujahr

    Die Geschäftsstelle des Kulturraumes wird zwischen Weihnachten und Neujahr am Montag, dem 28.12.2020 besetzt sein. Sie erreichen uns an diesem Tag in der Zeit von 8:00 - 12:00 Uhr.

    Im Zeitraum vom 29.12.2020 bis 03.01.2021 ist die Geschäftsstelle des Kulturraumes nicht besetzt.
    Aktuelle Informationen zu unseren Sprechzeiten finden Sie auch auf unserer Homepage unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/oeffnungszeiten

    Bitte beachten Sie die aktuellen Regelungen des Besucherverkehrs im Landratsamt Meißen.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.   

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien, trotz der Umstände, eine schöne Adventszeit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • 3. Newsletter 2020 vom 18.09.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    „Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die Natur die Seite umblättert“... Pünktlich zum Herbstbeginn übersendet Ihnen die Geschäftsstelle des Kulturraumes den 3. Newsletter des Jahres 2020, mit welchen wir Ihnen aktuelle Informationen aus dem Kulturraum zukommen lassen möchten.

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Informationen zum Förderverfahren 2021
    2. Verlängerung der Möglichkeit zur Einreichung von Anträgen für Kleinprojekte Kulturelle Bildung sowie für Investitionen
    3. Bitte um Mitteilung von Änderungen im Förderjahr 2020
    4. Unterstützung Netzwerk kulturelle Bildung im Kulturraum
    5. Neue Hygienevorschriften ab dem 01.09.2020
    6. Neue Förderprogramme
    7. Sicherung von Künstlernachlässen: Umfrage unter Nachlasshalter*innen

    1. Informationen zum Förderverfahren 2021

    Die Antragsfrist für die Förderanträge 2021 endete am 31.08.2020 und aktuell läuft die formelle Prüfung der Anträge in der Geschäftsstelle des Kulturraumes. Beginnend ab dem 05.10.2020 werden die Mitglieder der Facharbeitsgruppen der jeweiligen Sparten fachlich und inhaltlich über die Förderanträge beraten und Empfehlungen an den Kulturbeirat erarbeiten. Der Kulturbeirat entscheidet in seiner Sitzung am 03.11.2020, ob er den Empfehlungen folgt oder Änderungen vorgenommen werden. Die aufgestellte Förderliste wird im Anschluss zur Beschlussfassung an den Kulturkonvent weitergegeben. Die Sitzung des Kulturkonventes wird am 02.12.2020 stattfinden. Im Nachgang informiert die Geschäftsstelle die Antragsteller schriftlich über das Ergebnis.

    2. Verlängerung der Möglichkeit zur Einreichung von Anträgen für Kleinprojekte Kulturelle Bildung 2020 sowie für Investitionen 2021

    2.1 Kleinprojekte Kulturelle Bildung 2020

    Der bestehende Fonds für Kleinprojekte im Bereich der Kulturellen Bildung im Jahr 2020 ist noch nicht ausgeschöpft. Vor diesem Hintergrund eröffnet die Geschäftsstelle die weitere Möglichkeit zur Beantragung entsprechender Projekte. Die in der Förderrichtlinie zur Kleinprojekteförderung Kulturelle Bildung (Anlage 2 zur Förderrichtlinie des Kulturraumes) verankerte Antragsstellungsfrist (6 Wochen vor Quartalsbeginn) wird bis zum 31.12.2020 ausgesetzt.  Es ist jedoch zu beachten, dass die Bearbeitungszeit (formell und inhaltlich) ca. 3 Wochen bedarf und der Mittelabruf nach Erhalt des Zuwendungsbescheides spätestens zum 15.12.2020 erfolgen muss.

    Die Geschäftsstelle beabsichtigt weiterhin die Aufhebung der Antragsfristen gemäß der bestehenden Förderrichtlinie ab kommendem Förderjahr. Nach Beschlussfassung des Kulturkonventes werden wir Sie zeitnah in Kenntnis setzen.

    2.2 Zuwendung für Investitionen 2021

    Abhängig von der Haushaltsbeschlussfassung des Freistaates (vss. im April 2021) werden dem Kulturraum wieder Mittel für Investitionen im Jahr 2021 zur Verfügung gestellt. Auch in diesem Bereich ist nach aktueller Antragslage davon auszugehen, dass diese nicht vollumfänglich abgerufen werden. Hierzu verlängert die Geschäftsstelle des Kulturraumes die Einreichungsfrist bis zum 30.10.2020.

    Kommen Sie bei Interesse auf uns zu, wir beraten Sie gern bei Fragen zur Antragstellung.

    3. Mitteilungen von Änderungen im Förderjahr 2020

    Wie Sie Ihren Zuwendungsbescheiden entnehmen können, haben wir in den Nebenbestimmungen festgelegt, bis zu welchem Termin Änderungsanzeigen eingereicht werden müssen. Diese Regelung hat grundlegend weiterhin Bestand:

    Bei folgenden Änderungen bitten wir, abweichend von o.g. Frist, bereits um eine Änderungsmitteilung zum 16.10.2020:

    Projekt- und institutionelle Förderung: Es ist absehbar, dass Sie Ihre Förderung im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Restriktionen nicht/nicht in vollem Umfang vom Kulturraum benötigen werden.

    Institutionen in freie Trägerschaft: Es ist absehbar, dass Sie Ihren Haushalts-/Wirtschaftsplan im Jahr 2020 nicht ausgeglichen darstellen können (Defizit). Dieser Mehrbedarf kann über eine entsprechende Änderungsmitteilung beim Kulturraum beantragt werden. Für die Mehrbedarfsanzeigen reichen Sie bitte die Seiten 3 und 4 des Antrages (Kosten- und Finanzierungsplan) sowie eine Begründung über die Notwendigkeit der Erhöhung ein.

    Es ist beabsichtigt, die in diesem Jahr freigewordene bzw. zurückgegebene Fördermittel sowie die zum 16.10.2020 angezeigten, nicht benötigten Mittel zur Sicherung von finanziell gefährdeten Einrichtungen (Mehrbedarfsanzeigen) im Kulturraum zu verwenden. Eine entsprechende Beschlussfassung über diese notwendigen Mehrbedarfe ist in der Sitzung des Kulturkonventes im Dezember vorgesehen.

    4. Unterstützung Netzwerk kulturelle Bildung im Kulturraum

    Seit vergangenem Jahr hat der Kulturraum zur Erweiterung und Verstetigung des Netzwerkes für Kulturelle Bildung eine Projekt- sowie eine Künstlerdatenbank etabliert. Darüber wurden Sie bereits über verschiedene Kanäle informiert. Nunmehr ist es wichtig, dass dieses Netzwerk stetig weiterwächst - das kann uns nur gemeinsam gelingen! Wir möchten Sie hiermit erneut darum bitten, dieses Netzwerk mit Ihren Eintragungen in die Projekt- und die Künstlerdatenbank zu erweitern.

    Hierzu besteht nunmehr die Möglichkeit Eintragungen online vorzunehmen. Seitens der Geschäftsstelle wurde für die Künstlerdatenbank eine Anleitung aufbereitet, mit dessen Hilfe Sie Ihre Eintragungen in aller Kürze selbst vornehmen können:

    https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/anmeldung-kuenstler

    Für den Bereich der Projektdatenbank erfolgt dies in den kommenden Tagen – Online-Eintragungen sind dabei ab Anfang Oktober über folgenden Link möglich:

    https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/anmeldung-projekte-kubi

    Bitte informieren Sie auch die Akteure in Ihrem Umfeld darüber und bitten um aktive Mitwirkung.

    5. Neue Hygienevorschriften ab dem 01.09.2020

    Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat am 25.08.2020 eine neue Allgemeinverfügung erlassen.

    Ab dem 01.09.2020 gelten neuen Hygiene-Vorschriften, welche Sie unter nachfolgenden Link abrufen können:

    https://www.coronavirus.sachsen.de/download/01092020_AV_Hygieneauflagen_DE.pdf

    Bei Ziff. II Nr. 15 - „Hygieneregeln für Veranstaltungen in Tagungs- und Kongresszentren, Kirchen, Theatern, Musiktheatern, Kinos, Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten, Opernhäusern, Musikclubs (ohne Tanz) sowie Zirkussen“ wird u. a. Folgendes geregelt:

    „Sofern eine verpflichtende, sitzplatzbezogene, datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung sichergestellt werden kann, ist eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern möglich.“

    6. Neue Förderprogramme

    6.1 Bundesförderung „Neustart Kultur“

    Der Bund hat das Programm „NEUSTART KULTUR“ gestartet. Vorgesehen sind Förderungen verschiedener Bereiche von Kultur und Medien. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Diese sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser wieder zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen. Die verschiedenen Förderprogramme laufen nun nach und nach an. Unter folgendem Link informiert der Bund über den Start und die Förderziele der einzelnen Programme:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056

    6.2 Programmstart "Kultur.Gemeinschaften" - Antragstellung ab dem 15.09.2020 möglich

    Unter dem Titel Kultur.Gemeinschaften startet heute ein gemeinsames Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder.

    Ziel der Förderung ist es, insbesondere kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen sowie Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung kurz- und mittelfristig in die Lage zu versetzen, ihre Arbeit sowie die Ergebnisse ihrer Arbeit digital zu dokumentieren, ggf. inhaltlich sowie technisch aufzubereiten und in ansprechender Form im Internet und in den sozialen Medien zu veröffentlichen. KULTUR.GEMEINSCHAFTEN reagiert unmittelbar auf den durch die Covid-19-Pandemie drastisch verdeutlichten Bedarf an attraktiver digitaler Kulturkommunikation und Kulturvermittlung und bietet darauf abgestimmte, miteinander kombinierbare Förderinstrumente an, die allerdings auch über die aktuelle Krise hinaus sinnvoll und langfristig wirksam sind. Zuwendungen können zwischen 5.000 Euro und 50.000 Euro je Maßnahme betragen; ein Eigenanteil (auch ersetzbar durch Drittmittel) von 10 % der Gesamtkosten der Maßnahme ist anzustreben.

    Unter www.kulturgemeinschaften.de finden Sie detaillierte Informationen zum Programm, zur Zielgruppe und den Fördergrundsätzen sowie das Antragsformular (Antragstellung nur online über die vorgenannten Seite möglich).

    7. Sicherung von Künstlernachlässen: Umfrage unter Nachlasshalter*innen

    Das Team des Pilotprojekts zur Künstlernachlasssicherung an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landesstelle für Museumswesen hat (nach abgeschlossener Umfrage unter bildenden Künstler*innen) einen Fragebogen zur Bedarfsanalyse unter Nachlassbetreuer*innen, Nachlasshalter*innen und Erb*innen im Freistaat Sachsen entwickelt. Ziel ist es, in Institutionen wie Museen, Archiven oder Bibliotheken aber auch bei Privatpersonen die gegenwärtige Situation im Umgang mit künstlerischen Vor- und Nachlässen, die Beratungs- und Handlungsbedarfe und damit zusammenhängende Fragestellungen zu ermitteln.

    Dafür bittet das Pilotprojekt-Team Vertreter*innen bzw. Mitarbeiter*innen von Institutionen sowie Personen, welche künstlerische Vor- und Nachlässe betreuen oder ihr Eigentum nennen, sehr herzlich um ihre Teilnahme! Die Beantwortung des Fragebogens nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch. Unter folgendem Link können Sie die Online-Umfrage aufrufen: https://www.quicksurveys.com/s/Jm6g8R7. Zum Ausfüllen wird empfohlen, einen aktuellen Browser zu benutzen. Ist eine Teilnahme an der Online-Umfrage nicht möglich, sendet das Projekt-Team auf Wunsch (bitte an kuenstlernachlaesse@skd.museum oder Telefon 0351-4914-3817) je nach Anzahl der betreuten künstlerischen Vor- bzw. Nachlässe ein oder mehrere gedruckte Exemplare per Post zu. Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Fragebogen über die Website www.museumswesen.smwk.sachsen.de herunterzuladen.

    Die Umfrage endet am 30. September 2020.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • 2. Newsletter 2020 vom 26.05.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    langsam kehren wir wieder zur Normalität in Zeiten der Corona-Pandemie zurück. Die Geschäftsstelle hat sich daher entschlossen den Corona-Sondernewsletter nicht weiterzuführen und Ihnen die neusten Informationen wieder wie gehabt über unseren regulären Newsletter zukommen zu lassen. Wichtige Informationen bezogen auf das Thema Corona erhalten Sie künftig ebenfalls über diesen Weg.

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Kontaktaufnahme mit Ihnen
    2. Mitteilung von Änderungen
    3. Hinweise zu den Fristen – Vorlage Verwendungsnachweis und Statistikblatt Museen
    4. In eigener Sache – Projekt- und Künstlerdatenbank
    5. Weitere Fördermittel vom SMWK
    6. Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsrecht
    7. Petition LUST AUF ZUKUNFT! RETTET SACHSENS FREIE TRÄGER!       

    1. Kontaktaufnahme mit Ihnen

    In unserem 4. Sondernewsletter vom 20.04.2020 teilten wir Ihnen mit, dass die Geschäftsstelle in der nächsten Zeit telefonisch mit Ihnen Kontakt aufnehmen wird. Leider waren die Versuche teilweise nicht erfolgreich, seien Sie jedoch versichert, dass wir Sie nicht vergessen haben.

    Wir bitten Sie daher mit uns Kontakt aufzunehmen, sollte Ihnen „der Schuh drücken“. Die Geschäftsstelle ist wieder regelmäßig durch alle drei Mitarbeiterinnen besetzt. Vor einem persönlichen Gespräch muss jedoch weiterhin ein Termin vereinbart werden, da der Besucherverkehr im Landratsamt Meißen weiterhin den Zugangsbeschränkungen unterliegt.

    2. Mitteilungen von Änderungen

    Wie Sie Ihren Zuwendungsbescheiden entnehmen können, haben wir in den Nebenbestimmungen festgelegt, bis zu welchem Termin Änderungsanzeigen eingereicht werden müssen. Aufgrund der Vielzahl der zu erwartenden Anzeigen bitten wir Sie – abweichend von dieser Regelung – Änderungen bereits vor den in den Nebenbestimmungen festgelegten Fristen anzuzeigen, sofern sie konkret sind.

    3. Hinweise zu den Fristen – Vorlage Verwendungsnachweis und Statistikblatt Museen

    Wir möchten Sie hiermit an die Vorlagefrist zur Einreichung der Verwendungsnachweise erinnern. In einer Vielzahl der Fälle ist das Fristende zur Vorlage des Verwendungsnachweises für 2019 der 30.06.2020 (POSTEINGANG!). Bitte prüfen Sie jedoch in Ihrem Zuwendungsbescheid, ob dieser Termin für Sie zutreffend ist.

    Darüber hinaus möchten wir die Museen an die Einreichung des Statistikblattes in zweifacher Ausfertigung zum 30.06.2020 erinnern. Wir bitten alle Einrichtungen, den Kriterienkatalog sorgfältig und vollständig auszufüllen. Im Anhang übersenden wir dazu nochmal das Schreiben der Facharbeitsgruppe vom 21.03.2019.

    4. In eigener Sache – Projekt- und Künstlerdatenbank

    Seit letztem Jahr ist unsere Datenbank für Projekte der Kulturellen Bildung online. Ergänzt wird sie seit Anfang des Jahres durch eine Künstlerdatenbank.

    In Vorbereitung eventueller Lockerungen für Schulen nach den Sommerferien 2020 würden wir uns freuen, den Schulen mit unserer Homepage einen ersten Überblick über die Angebote der Einrichtungen und Kulturschaffenden des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge geben zu können. Aus diesem Grund bitten wir Sie uns bis zu den Sommerferien über die folgenden Seiten: https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/anmeldung-projekte-kubi  und https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/anmeldung-kuenstler Projekte und Portfolios einzureichen.

    Bitte leiten Sie diese Information auch an Ihnen bekannte Künstler in unserem Kulturraum weiter, damit diese unser Angebot nutzen können. Vielen Dank.

    5. Weitere Fördermittel vom Sächsischen Staatministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK)

    Im 6. Sondernewsletter vom 06.05.2020 informierten wir Sie über die Resolution des Deutschen Kulturrates und der ausdrücklichen Befürwortung durch den Kulturraum. Des Weiteren informierten wir Sie über die Bestrebung einen Appell an die Landesregierung zu einem Rettungsschirm für die Kultureinrichtungen zu richten. Das SMWK teilte uns in der Zwischenzeit mit, dass es in Verhandlungen mit dem Sächsischen Finanzministerium über die Bereitstellung von weiteren Geldern steht. Leider liegen uns bis dato keine Informationen vor, ob die Verhandlungen erfolgreich sind. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.

    6. Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsrecht

    Mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht werden Veranstalter im Kultur- und Freizeitbereich berechtigt, den Inhabern von Eintrittskarten statt der Erstattung des Eintrittspreises einen Gutschein zu übergeben.

    Dieser Wertgutschein kann dann entweder für die Nachholveranstaltung oder alternativ für eine andere Veranstaltung des Veranstalters eingelöst werden. Entsprechend wird den Betreibern von Kultur- und Freizeiteinrichtungen das Recht gegeben, dem Nutzungsberechtigten einen Gutschein zu übergeben, der dem Wert des nicht nutzbaren Teils der Berechtigung entspricht. Der Inhaber kann jedoch die Auszahlung des Gutscheinwertes verlangen, wenn ihm die Annahme des Gutscheins aufgrund seiner persönlichen Lebensverhältnisse unzumutbar ist oder wenn der Gutschein nicht bis zum 31. Dezember 2021 eingelöst wird. In den Anwendungsbereich der Regelung fallen nur Verträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

    7. Petition LUST AUF ZUKUNFT! RETTET SACHSEN FREIE TRÄGER!

    Der Verein Initiative Leipzig+ Kultur e.V. hat die Petition LUST AUF ZUKUNFT! RETTET SACHSENS FREIE TRÄGER! ins Leben gerufen. Mit der Petition wird ein Schutzschirm in Form von unbürokratisch zu beantragenden, nicht rückzahlbaren Zuschüssen für Kulturvereine in freier Trägerschaft gefordert.

    Sie können die Petition unter http://chng.it/RjCDRycsRV finden und unterstützen.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • 1. Newsletter 2020 vom 20.01.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    die Geschäftsstelle des Kulturraumes wünscht Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen guten Start in das neue Jahr 2020 mit reichlich Gesundheit, Freude und Kraft für alle anstehenden Aufgaben.

    Zum Jahresbeginn möchten wir Ihnen den 1. Newsletter des Jahres 2020 mit aktuellen Informationen aus dem Kulturraum übermitteln.

     Folgende Themen werden aufgegriffen: 

    1. Sitzung des Kulturkonventes mit Beschluss der Förderliste 2020
    2. Information über Änderungen der Verwaltungsvorschrift zu § 44 der Sächsischen Haushaltsordnung (VwV zu § 44 SäHO) ab 01.01.2020
    3. Hinweis zum Fördervermerk
    4.  Sonstiges


    1. Sitzung des Kulturkonventes

    Der Kulturkonvent des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge hat in seiner Sitzung am 10.12.2019 u. a. die Förderliste für 2020 beschlossen.

    Die aktuellen maximalen Zuwendungshöhen finden Sie unter https://kulturraum-erleben.de/de_DE/gefoerderte-einrichtungen-projekte#foerderliste-2020.

    Gemäß § 3 Abs. 6 des Sächsischen Kulturraumgesetzes müssen die Kulturräume die von ihnen geförderten Einrichtungen und Maßnahmen sowie die jeweiligen Höhen veröffentlichen.

    Sobald die Bestätigung des SMWK über die Haushaltssatzung 2020 vorliegt und die anschließende Auslegungsfrist abgelaufen ist werden die Fördermittelbescheide, voraussichtlich im Februar, versandt.

    Hinweis: Die Termine zum Kulturkonvent, die aktuellen Beschlüsse des Kulturkonventes nebst Anlagen finden Sie ebenfalls veröffentlicht auf unserer Homepage unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/konvent-des-kulturraumes#termine-konvent.

     
    2. Information über Änderungen der Verwaltungsvorschrift zu § 44 der Sächsischen Haushaltsordnung (VwV zu § 44 SäHO) ab 01.01.2020

    Das Staatsministerium für Finanzen (SMF) hat zum 01.01.2020 Änderungen zur Sächsischen Haushaltsordnung (SäHO) beschlossen.

    Die Änderungen, welche explizit zum § 44 SäHO gefasst wurden, führen zu Vereinfachungen im Zuwendungsverfahren. In diesem Zuge passt auch der Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge seine bisherigen Verfahrensweisen an.

    Über die allgemeinen Änderungen zum § 44 SäHO und den Änderungen der allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendung zur institutionellen Förderung (ANBest-I), zur Projektförderung (ANBest-P) und zur Projektförderung an kommunale Körperschaften (ANBest-K) wird Sie die Geschäftsstelle des Kulturraumes ausführlich mit einem separaten Schreiben informieren, welches voraussichtlich mit den Zuwendungsbescheides verschickt wird.

     
    3. Hinweis zum Fördervermerk

    Aus gegebenen Anlass möchten wir auf den Fördervermerk, welcher eine Auflage im Zuwendungsbescheid darstellt, hinweisen.

    Bei Druckerzeugnissen und Veröffentlichungen aller Art, die im Zusammenhang mit der durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge geförderten Maßnahme stehen, ist das Logo des Kulturraumes bzw. alternativ der Vermerk “Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge” anzubringen. Bei institutionell geförderten Einrichtungen ist darauf zu achten, dass der Fördervermerk auf der Internetseite leicht auffindbar ist.

    Von den Druckerzeugnissen ist dem Kulturraum spätestens mit dem Verwendungsnachweis ein kostenloses Belegexemplar einzureichen.


    4. Sonstiges

    Aktuelle Informationen des Kulturraumes finden Sie außerdem regelmäßig unter:

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

     
    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Geschäftsstelle

  • 7. Corona-Newsletter vom 10.11.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in gebotener Kürze möchten wir Sie nachfolgend über die Außerordentliche Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe) sowie weitere Inhalte informieren:

    1. Eckpunkte der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe)

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben die Förderkonditionen für die außerordentliche Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe) veröffentlicht. Antragsberechtigt sind auch kommunale Unternehmen, die von einer Schließung betroffen sind, wie z.B. in besonderem Maße die Kultur- und Veranstaltungseinrichtungen. 

    Mittlerweile sind die Förderbedingungen auf den Internetseiten des BMWI und BMF sowie Details in der FAQ-Übersicht veröffentlicht:

    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201105-ausserordentliche-wirtschaftshilfe-november-details-der-hilfe-stehen.html

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/10/2020-11-05-PM-ausserordentliche-wirtschaftshilfe-november.html

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

    Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des BMWI bzw. BMF über die Antragsmodalitäten im Falle einer notwendigen finanziellen Unterstützung zur Überbrückung der Schließungen im November.

    2. Bundesprogramm zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten ist gestartet

    Ab dem 20. Oktober 2020 kann beim BAFA eine Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung (bestehender) raumlufttechnischer Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beantragt werden. Die Pressemitteilung und den Link zur Richtlinie finden Sie hier, Details zum Förderverfahren finden Sie auf der Internetseite des BAFA. 

    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201019-500-millionen-euro-fuer-raumlufttechnische-anlagen-in-oeffentlichen-gebaeuden-und-versammlungsstaetten-zur-eindaemmung-des-corona-virus.html 

    https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Raumlufttechnische_Anlagen/raumlufttechnische_anlagen_node.html

    Antragsberechtigt sind Länder und Kommunen sowie institutionelle Zuwendungsempfänger, Hochschulen und solche Unternehmen und Träger von öffentlichen Einrichtungen, die durch Beteiligung oder sonstige Weise zu mindestens 50 Prozent vom Bund, von Ländern oder Kommunen finanziert werden. Es gilt das „Windhundverfahren“, d.h. Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Die Förderung ist auf 100.000 Euro pro RLT-Anlage begrenzt. Gefördert werden Um- und Aufbauten an bestehenden Anlagen, beispielsweise der corona-gerechte Filterumbau oder Filterwechsel. Auch Nachrüstungen mit innovativer Technik sind möglich.

    3. Informationsseiten des Freistaates zu den aktuellen Beschränkungen zzgl. Auflistung weiterer Hilfsangebote des Freistaates Sachsen für Kulturschaffende sowie sonstige Unterstützungs- und Hilfsangebote 

    https://www.coronavirus.sachsen.de/institutionen-und-beschaeftigte-aus-dem-kunst-kultur-und-kreativbereich-5438.html

    4. Digitale Kontaktdatenerfassung von Besuchern in kommunalen Einrichtungen

    Der Freistaat Sachsen bietet über das sächsische Beteiligungsportal eine Möglichkeit zur digitalen Kontaktdatenerfassung von Besuchern kommunaler Behörden und Einrichtungen an. Angesichts der steigenden Infektionszahlen und der damit verbundenen Beschränkungen und Auflagen möchten wir auf dieses Angebot aufmerksam machen.

    Das Angebot richtet sich an Behörden (z.B. Ämter mit Besucherverkehr) und Einrichtungen (z.B. Museen, Theater) in staatlicher und kommunaler Trägerschaft und kann von diesen kostenlos genutzt werden.

    Über den Link Link zu Coronadigital https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/skc/beteiligung/themen/1021233?zugangscode=8ae1bcRqhttps://mitdenken.sachsen.de/coronadiqital können sich interessierte Behörden und Einrichtungen eine Musteranwendung ansehen und sich für die Nutzung des Verfahrens anmelden. Im Anschluss an eine Anmeldung wird für die jeweilige Einrichtung eine eigene Webseite erstellt, mittels der die Besucher einfach per Smartphone ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse hinterlassen können.

    Bei Fragem stehen wir Ihnen unter den bekannten Telefonnummern und unter kulturraum@kreis-meissen.de gern zur Verfügung.

    Herzliche Grüße 
    Ihr Team der Geschäftsstelle des Kulturraumes

  • 6. Sondernewsletter Corona vom 06.05.2020, Thema: Förderungen & Aufruf

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit der Öffnung einiger Kulturanbieter, wie Museen und Gedenkstätten, in dieser Woche gehen wir einen kleinen  Schritt in Richtung Normalität. Darüber hinaus haben den Kulturraum einige Neuigkeiten erreicht, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten:

    1. Sofortprogramm NEUSTART für kleine und mittlere Museen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

    Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hat das Programm „Neustart“ aufgelegt. Das Programm soll insbesondere kleinen und mittleren Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung ermöglichen. Für 2020 stehen 10 Millionen Euro bereit. Gefördert werden Investitionen (Umbau- und Ausstattungsmaßnahmen) zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung der Covid-19-Pandemie und Schaffung der Voraussetzung für den betrieb nach den behördlichen pandemiebedingten Schließungen zwischen 10.000,00 und 50.000,00 EURO.

    Antragsberechtigung sind Museen, Ausstellungshallten und Gedenkstätten sowie Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen, soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser.

    Anträge können ab dem 06. Mai, 10 Uhr online über die Website des Bundesverbandes Soziokultur gestellt werden.

    Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.soziokultur.de/pressemitteilung-zum-investitionsprogramm-neustart-sofortprogramm-fuer-corona-bedingte-investitionen-in-kultureinrichtungen/

    2. Hilfsprogramm für freie Orchester (BKM)

    Das „Hilfsprogramm für freie Orchester“ passt im Haushaltsjahr 2020 das bestehende Programm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ an die pandemiebedingten Besonderheiten an. Es ermöglicht konzeptionelle Arbeiten oder alternative Vermittlungsformen von Orchestern und Ensembles.

    Hinweise zum Programm sind zu finden unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/aktuelles/hilfe-fuer-freie-orchester-1747976  

    Das Antragsformular bzw. ein Musterantrag zu den beiden Programmen sowie die jeweiligen Fördergrundsätze und FAQs finden Sie über die oben angegebenen Links.

    3. Weitere Hilfen für die Kultur

    Der Deutsche Kulturrat hat eine Resolution für weitere Hilfen für die Kultur verabschiedet. Wie Sie wahrscheinlich bereits selber feststellen konnten, sind die Hilfen für öffentlich und öffentlich-geförderte Einrichtungen und Kulturvereine derzeit kaum bis gar nicht vorhanden. Der Deutsche Kulturrat stellt in seiner Resolution fest, dass die bisherigen Maßnahmen zur Sicherung und Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur nicht ausreichen und fordert ein Konjunkturprogramm. Dieses soll die bisherigen Maßnahmen ergänzen und durch bereits bestehende Struktur ausgereicht werden. (Hier finden Sie die Resolution des Deutschen Kulturrates: https://www.kulturrat.de/positionen/konjunkturprogramm-fuer-die-kultur-resolution-des-deutschen-kulturrates/)

    Der Kulturraum schließt sich der Resolution ausdrücklich an. Auch durch uns wurde festgestellt, dass die Hilfsprogramme bundes- und landesseitig nicht auf die Bedürfnisse unserer kulturellen Einrichtungen und Projekte ausgerichtet sind. Durch die Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Frau Klepsch, wurde uns mitgeteilt, dass in dem sogenannten Kommunalpaket, welches die Kommunen erhalten, auch Gelder für die Kultur enthalten sind. Leider konnte uns dies aktuell von kommunaler Seite nicht bestätigt werden.

    Aktuell gibt es Bestrebungen seitens der Geschäftsstelle, einen Appell an die Landesregierung zu richten, so schnell wie möglich einen Rettungsschirm für die Kultureinrichtungen in Sachsen zu installieren. Unsere einzigartige und vielfältige Kulturlandschaft wird aktuell mehr denn je in unserer Gesellschaft gebraucht. Wenn jetzt nicht ein starkes Zeichen seitens der sächsischen Regierung für die Kultur in Sachsen gesetzt wird, stehen alle Bemühungen der vergangenen Jahre in Frage. Über den weiteren Fortgang halten wir Sie auf dem Laufenden.

    Aber auch Sie bitten wir um Mithilfe: Gehen Sie auf Ihre Kommunalvertreter zu. Fragen Sie nach Hilfe. Schildern Sie Ihre Lage – und bitte werden Sie auch aktiv, wenn bei Ihnen derzeit die Lage nicht akut ist. Seien Sie solidarisch, denn es gibt Kulturanbieter, bei denen die Lage brenzlig ist.

    Vielen Dank.

    Bei Fragen stehen wir Ihnen unter den bekannten Telefonnummern und unter kulturraum@kreis-meissen.de gern zur Verfügung.

    Herzliche Grüße

    Ihr Team der Geschäftsstelle des Kulturraumes

  • 5. Sondernewsletter Corona vom 24.04.2020, Thema: Förderprogramme

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    da sich aktuell die Informationen über mögliche Förderungen zur Abschwächung der wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie von allen Seiten überschlagen, möchten wir Ihnen mit diesem Sondersnewsletter eine Übersicht der aktuell bekannten Fördermaßnahmen geben.

    Zur besseren Übersicht haben wir die Förderprogramme und Ankündigungen den jeweiligen Kultursparten sowie unter Sonstiges zugeordnet. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Förderprogramme auch Einrichtungen und Kulturschaffenden der anderen Sparten offen stehen und somit für diese von Interesse sind. Wir haben uns bemüht, die Angaben so übersichtlich und kurz wie möglich zu halten und Ihnen die Links zu den Fördermittelgebern zur Verfügung zu stellen.

    Diese Informationen basieren auf der am Herausgabetag vorliegenden Informationslage:

    Sparte Museen, Sammlungen, Ausstellungen

    FÖRDERPROGRAMM Heimatmuseen

    Der Deutsche Verband für Archäologie e.V. fördert regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten im ländlichen Raum mit bis zu 20.000 Einwohnern in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung. Das Budget beträgt 1,5 Millionen EUR.
    Weitere Informationen: https://www.dvarch.de/themen/soforthilfeprogramm/

    Sparte Theater, darstellende Kunst, Literatur & Sparte Bildende Kunst (inkl. Solo-Selbstständige im Kultur- und Kunstbereich)

    Soforthilfe-Zuschuss Bund:

    Mit dem Soforthilfe-Zuschuss unterstützt der Bund kleine Unternehmen einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion, Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe, die aufgrund von Liquiditätsengpässen in Folge der Corona-Pandemie 2020 in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage geraten sind.
    Der Soforthilfe-Zuschuss ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und beträgt, in Abhängigkeit des erklärten Liquiditätsengpasses:
    bei bis zu 5,0 Beschäftigten: bis zu 9.000 Euro für 3 Monate;
    bei bis zu 10,0 Beschäftigten: bis zu 15.000 Euro für 3 Monate.
    Die Soforthilfe wird als einmaliger Zuschuss gewährt. Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).
    Weitere Informationen: https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-bund.jsp#program_intro

    Soforthilfe-Darlehen „Sachsen hilft sofort“

    Mit dem Soforthilfe-Darlehen unterstützt der Freistaat Sachsen Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler in Sachsen im Hauptgewerbe, mit einem Jahresumsatz bis zu einer Million Euro.
    Für Antragsteller mit einem Jahresumsatz im Jahr 2019 bis zu 1 Mio. EUR ist die Darlehenshöhe auf 50.000 EUR begrenzt.
    Für Antragsteller mit einem Jahresumsatz im Jahr 2019 über 1 Mio. EUR ist die Darlehenshöhe auf 100.000 EUR begrenzt.
    Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).
    Weitere Informationen: https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/sachsen-hilft-sofort.jsp

    Sozialschutz für Solo-Selbständige

    Die Zugangsvoraussetzungen für den Zugang zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) werden für die nächsten Monate deutlich erleichtert. Das vorhandene Vermögen muss, solange es nicht erheblich ist, nicht angetastet werden, die komplexe Vermögensprüfung entfällt. Der Verbleib in der Wohnung wird gesichert und der Kinderzuschlag für Familien, die neu in den Einkommensbereich der Leistung kommen, wird zeitlich befristet umgestaltet. Die Leistungen werden von den zuständigen Stellen schnell und unbürokratisch gewährt.
    Weitere Informationen: https://con.arbeitsagentur.de/prod/cmsportal/marketing/corona-grundsicherung/

    Stipendienprogramm „Denkzeit“

    Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert sächsische, freiberuflich tätige KünstlerInnen mit Stipendien i. H. v. je 2.000,00 EUR.
    Das Stipendium ist offen für unterschiedliche Ansätze und Formate.
    Weitere Informationen: http://www.kdfs.de/foerderung/programme/denkzeit/

    Sparte Orchester, Musik inkl. Blasmusikförderung

    FÖRDERPROGRAMM: Initiative Musik

    Die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Musikwirtschaft und Bundesregierung für Rock-, Pop- und Jazzmusik in Deutschland. Geldgeber / Fördergeber sind u.a. die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Auswärtige Amt.
    Gefördert werden sollen in Deutschland lebende professionelle MusikerInnen in finanzieller Notlage – aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz, Hip-Hop, Metal, experimentelle und elektronische Musik. In der ersten Phase des Hilfsprogramms geht es um die fehlenden Einnahmen aus Auftritten in der Zeit vom 13.03. bis Ende Mai 2020. Die MusikerInnen müssen für diesen Zeitraum mindestens 5 ausgefallene Shows nachweisen. Die Höhe des Zuschusses aus dem Hilfsprogramm soll 1.000 € pro MusikerIn betragen. Onlineanträge sind auf der Website der Initiative Musik voraussichtlich ab Ende April 2020 möglich. Die ersten Zuschüsse werden voraussichtlich ab Anfang Mai 2020 überwiesen.
    Weitere Informationen: https://www.initiative-musik.de/foerderprogramme/hilfsprogramm/

    Sparte Musikschulen

    Im vergangenen Newsletter informierten wir bereits darüber, dass es  seitens des Freistaates Sachsen Finanzhilfen für nicht-kommunale Musikschulen sowie freie und private Anbieter von Musikunterricht (Förderung von Ausfallhonoraren und Betriebsmittel) geben soll. Nähere Informationen sind uns aktuell nicht bekannt – sobald Details veröffentlicht werden, übermitteln wir diese umgehend.

    Sparte Bibliotheken

    FÖRDERPROGRAMM „Vor Ort für Alle“

    Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. fördert „zeitgemäße Bibliotheken im ländlichen Raum. Das Gesamtbudget beträgt 1,5 Millionen. Es werden sowohl hauptamtliche, nebenamtliche als auch ehrenamtliche Bibliotheken mit einer wöchentlichen Mindestöffnungszeit von 6 Stunden in Kommunen bis 20.000 Einwohnern sowie Fahrbibliotheken in Kommunen mit einer höheren Einwohnerzahl gefördert. Gefördert werden Maßnahmen, die die Infrastruktur und die Ausstattung der Bibliothek für ein zeitgemäßes Angebot und multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten verbessern, z.B. Technik, digitale Angebote, Schaffung der Barrierefreiheit oder Erweiterung der Nutzflächen.
    Weitere Informationen: https://www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/vor-ort-fuer-alle.html

    Sparte Kultur- und Kommunikationshäuser

    FÖRDERPROGRAMM „Land intakt“

    Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. fördert soziokulturelle Zentren, Kulturhäuser sowie Kultur- und Bürgerzentren in Landgemeinden und Kleinstädten bis 20.000 Einwohnern. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen.
    Die Höhe der Zuwendung beträgt maximal 75% der zuwendungsfähigen Kosten der Maßnahme, maximal jedoch 25.000,00 EUR pro Kulturzentrum.
    Weitere Informationen: https://www.landintakt.de/land-intakt/

    Sparte Soziokultur

    FÖRDERPROGRAMM „Land intakt“ – Infos unter Sparte Kultur- und Kommunikationshäuser

    FÖRDERPROGRAMM: Fond Soziokultur

    Das Förderprogramm „Inter-Aktion“ mit einem Gesamtvolumen von 250.000,00 EUR zielt auf die Förderung von gemeinnützigen Einrichtungen in freier Trägerschaft ab. Ziel ist es, besondere Formate in der der kontaktfreien Zeit zu entwickeln, die auch über diese Zeit hinaus anwendbar sind. Jede Einrichtung kann bis zu 5.000,00 EUR beantragen. ANTRAGSFRIST: 02.05.2020
    weitere Informationen: https://www.fonds-soziokultur.de/aktuelles/sonderfoerderprogramm.html

    FÖRDERPREIS Kunst und Demografie 2020 – „KunstZeitAlter“ – Thema: Zusammenhalt

    Der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und die Johanna und Frist Buch Gedächtnisstiftung sowie das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus schreibt den Sächsischen Förderpreis für Kunst und Demografie „KunstZeitAlter“ aus. Das diesjährige Thema ist ZUSAMMENHALT. Eingereicht werden können Projektkonzepte zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Sachsen. Der Preis ist mit 10.000,00 EUR dotiert. Einsendeschluss ist der 31.05.2020
    Weitere Informationen: https://soziokultur-sachsen.de/demografie-preis

    Sonstiges:

    FÖRDERPROGRAMM für Initiativen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet

    Die Sonderförderung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds fördert Initiativen, die im deutsch-tschechischen Grenzgebiet medizinische oder sozial-kulturelle Dienste für besonders von der Corona-Pandemie bedrohte Personen leisten. Das Gesamtbudget beträgt 150.000,00 EUR. Gefördert werden Aktivitäten von Vereinen, gemeinnützigen Organisationen oder Initiativen. Es werden auch Akteure gefördert, die ausschließlich in Deutschland oder Tschechien tätig sind.
    Weitere Informationen: http://www.fondbudoucnosti.cz/de/

    FÖRDERPROGRAMM „land.schafft“

    Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) fördert Projekte von Freiwilligen im Rahmen ihres Freiwilligendienstes in der Einsatzstelle, z.B. Online-Veranstaltungen, digitale Angebote wie Apps oder Podcasts, Online-Workshops, -kurse oder  -qualifizierungen, Publicity für Einsatzstelle und Region.
    Die Förderung kann bis zu 5.000,00 EUR betragen.
    Weitere Informationen: https://www.bkj.de/engagement/freiwilligendienste-kultur-und-bildung/projektfoerderung-landschafft/

    Bei Fragen stehen wir Ihnen unter den bekannten Telefonnummern und unter kulturraum@kreis-meissen.de gern zur Verfügung.

    Herzliche Grüße

    Ihr Team der Geschäftsstelle des Kulturraumes

  • 4. Sondernewsletter Corona vom 20.04.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit dem heutigen 4. CORONA-SonderNewsletter möchten wir Ihnen weitere aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus übermitteln:

    1. Freistaat erlässt neue Corona-Schutz-Verordnung

    Das Sächsische Kabinett hat am Freitag mit der Verabschiedung der Corona-Schutz-Verordnung (https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18661-Saechsische-Corona-Schutz-Verordnung) leicht gelockerte Beschränkungen im öffentlichen Leben zur Vermeidung der Ansteckung mit dem Coronavirus ab Montag, den 20. April 2020, beschlossen. Diese neue Verordnung führt die derzeit geltenden und am 19. April 2020 auslaufenden Corona-Schutz-Verordnung sowie die Allgemeinverfügung „Veranstaltungen“ zusammen.

    Nähere Informationen auch unter:

    https://www.coronavirus.sachsen.de/haeufige-fragen-zu-den-ausgangsbeschraenkungen-und-einschraenkungen-des-oeffentlichen-lebens-5074.html

    https://www.coronavirus.sachsen.de/download/2020-04-15_CoronaSchutzverordnung_Bussgeldkatalog.pdf

    https://www.coronavirus.sachsen.de/newsroom-4155.html

    2. Wiederbesetzung der Geschäftsstelle

    Die Geschäftsstelle wird ab heutigem Tag (20.04.2020) wieder durch eine Mitarbeiterin vor Ort besetzt sein. Unsere Teammitglieder werden sich täglich abwechseln. Der Besucherverkehr in den Räumlichkeiten des Landratsamtes ist dennoch weiterhin eingestellt. Für Ihre Fragen und Anliegen stehen wir Ihnen nunmehr wieder telefonisch von Montag bis Freitag ab 08:15 bis 15:30 Uhr und wie gehabt per E-Mail zur Verfügung. Wir bitten jedoch weiterhin um Verständnis, wenn Anfragen nicht umgehend beantwortet werden können.

    Die Zusammenarbeit und ein enger Kontakt sind uns sehr wichtig und gerade in dieser schwierigen Situation unerlässlich. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir in der nächsten Zeit kurz telefonisch zusammenfinden und wir Ihre individuellen Fragen aufnehmen können. Aus diesem Grund werden wir in den kommenden Tagen persönlich (telefonisch) auf Sie zukommen.

    3. Sachsen bringt zusätzlich rund zehn Millionen Euro für die Kultur auf den Weg

    Die Sächsische Staatsregierung hat in der vergangene Woche kurzfristige Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten zur Überwindung der Folgen der Corona-Krise auf den Weg gebracht. Für den Kulturbereich sollen zusätzlich rund zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, um die Akteure vor Ort zu unterstützen.

    Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen wird ein neues, unbürokratisches Stipendienprogramm auflegen. Es heißt »Denkzeit« und richtet sich an Künstler und Kulturschaffende, damit sie die Zwangspause kreativ nutzen und Ideen für die Zeit danach entwickeln können. »Mit diesem Angebot greifen wir eine Idee der Kulturschaffenden auf, um in der Not zu unterstützen und gleichzeitig die Eigeninitiative für die Zeit nach der Krise zu nutzen.«

    Zudem wollen wir über die Kampagne »So geht sächsisch.« weiteren Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten und so die kulturelle Vielfalt im Internet  ermöglichen. »Auch online erbrachte Leistungen haben einen Wert. Neben Künstlerhonoraren sollen hier auch Ausgaben für Technik unterstützt werden«, so die Ministerin.

    Weiterhin soll es Finanzhilfen für nicht-kommunale Musikschulen sowie freie und private Anbieter von Musikunterricht (Förderung von Ausfallhonoraren und Betriebsmittel) geben.

    Weitere Details übermitteln wir Ihnen, sobald diese bekannt sind.

    4. Erstes Kulturgespräch Sachsen am 15.04.2020

    Am vergangenen Mittwoch fand das erste Kontakt-Gespräch mit der neuen Ministerin und dem neuen Ministerium statt. Geladen waren die Verbände, Kulturräume und kulturpolitischen Sprecher, um sich über die Corona bedingten Probleme auszutauschen.

    Eine wichtige Botschaft seitens der Gäste war, auf die Bereiche aufmerksam zu machen, die durch alle Hilfsprogramme fallen oder ungenügend berücksichtigt werden. Weiterhin wurden zuwendungsrechtliche Erleichterungen sowie eine veränderte (verbesserte) zuwendungsrechtliche Auslegung gefordert. In diesem Zusammenhang wurde um eine sachsenweite Lösungen geworben.

    Das Ministerium hat die Problemanzeigen zur Kenntnis genommen und angekündigt, dass:

    - es eine weitere sächsische Richtlinie explizit für freie Träger und Soloselbständige geben soll, die mit einer derzeitig noch nicht bestimmten Summe untersetzt sein wird,

    - es finanzielle Unterstützung für die Kommunen geben soll. Die Kulturräume warben darum, diese in Teilen explizit für die Kultur(-räume) zu bestimmen, damit die Gelder nicht für andere kommunale Aufgaben verwendet werden können.

    5. Umgang mit Ausfallhonoraren 

    Aktuell wird noch geklärt, ob das Zahlen von vertraglich nicht vereinbarten Ausfallhonoraren zuwendungsrechtlich möglich ist und somit durch die Kulturräume als zuwendungsfähige Ausgabe anerkannt werden kann. Hierzu erwarten die Kulturräume seitens des Freistaates eine einheitliche Vorgabe.

    Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Zahlung von vertraglich nicht vereinbarten Ausfallhonoraren aktuell auf eigenes Risiko erfolgt. Sobald hierzu eine Klärung herbeigeführt wurde, setzen wir Sie umgehend in Kenntnis.

    Bei Fragen stehen wir Ihnen unter den bekannten Telefonnummern und unter kulturaum@kreis-meissen.de gern zur Verfügung.

    Herzliche Grüße

    Ihr Team der Geschäftsstelle des Kulturraumes

  • 3. Sondernewsletter Corona vom 06.04.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in gewohnter Weise möchten wir Sie heute wieder mit aktuellen Informationen versorgen. Weiterhin möchten wir auf die Informationsseiten zum Thema Corona auf unserer Homepage https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/corona-news hinweisen, auf welcher  ebenfalls aktuelle Neuigkeite eingestellt werden.

    1. Eilentscheidung des Kulturkonventes

    Im Zusammenhang mit der Corona-Krise wurden im Hinblick auf den Fördervollzug im Zuwendungsverfahren 2020 besondere Regelungen getroffen, die auf eine punktuelle Aussetzung der bestehenden Förderregularien im Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge abzielen.

    Der Kulturkonvent beschloss angesichts der aktuellen Situation folgende Sonderregelungen für alle Zuwendungsverfahren 2020 mit Eilentscheidung vom 01.04.2020:

    1. Die in § 5 Nr. 1 Abs. 4 der Förderrichtlinie des Kulturraumes vom 09.05.2019 (Förderrichtlinie) geregelte Mindestbeantragungssumme i. H. v. 1.000,00 EUR wird aufgehoben.
    2. Der in § 5 Nr. 3 der Förderrichtlinie des Kulturraumes festgelegte Maximalfördersatz i. H. v. 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben wird aufgehoben.
    3. Der in § 5 Nr. 4 der Förderrichtlinie des Kulturraumes festgelegte Eigenanteil im Rahmen von Projektförderungen i. H. v. 5% der zuwendungsfähigen Ausgaben wird aufgehoben.
    4. Das Kultursekretariat wird ermächtigt, sofern es nach Prüfung des Einzelfalls geboten und möglich ist, die für die Gewährung der Zuwendung des Kulturraumes gewählte Finanzierungsart im laufenden Jahr 2020 in Festbetrags- oder Fehlbedarfsfinanzierung zu ändern.
    5. Die Spartenspezifischen Förderschwerpunkte der Sparte Kultur- und Kommunikationszentren werden in der Vorgabe „mindestens 40 Kulturveranstaltungen nach den entsprechenden Genres durchführen zu müssen, wovon 50 v.H. durch kulturelle Eigenveranstaltungen geprägt sein müssen“ aufgehoben.

    Weiterhin werden die vom Sächsischen Staatministerium für Finanzen mit Schreiben vom 24.03.2020 erklärten Anwendungshinweise zum Fördervollzug im Zusammenhang mit Corona – VwV zu §§ 23, 44 SäHO in den laufenden Verfahren 2020 zur Anwendung gebracht (Anlage der Eilentscheidung).

    Es wird ergänzend darauf hingewiesen, dass der Zuwendungsempfänger  die Inanspruchnahme anderer Hilfsangebote von Bund und Land ebenfalls prüfen soll.

    2. Dokumentation Ihrer Einnahmeausfälle

    Bereits mit dem 1. Sondernewsletter hatten wir Sie gebeten, uns eine grobe Einschätzung zu den geschätzten Einnahmeverlusten im Drei-Monatszeitraum zu übermitteln.

    Leider sind noch nicht alle gewünschten Zuarbeiten eingegangen. Es ist für alle Beteiligten schwierig, ein konkretes Zeitfenster für die Zuarbeiten zu benennen. Einerseits wäre es für uns hilfreich Anfragen auf Landesebene als Grundlage für zu treffende Entscheidungen umgehend beantworten zu können, andererseits brauchen Sie sicherlich etwas Zeit um Daten zu übermitteln. Bitte legen Sie deshalb eine Zuarbeit vor, sobald es Ihnen möglich ist. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir den Ministerien gerne zeitnah eine Aussage treffen möchten, damit auf Ihre Notsituation hingewiesen werden kann.

    Das SMWK gab hierzu nochmals einen wichtigen Hinweis: Die prognostizierten Einnahmeverluste einer Einrichtung sind nicht absolut zu betrachten. Den zu erwartenden Ausfällen geplanter erwirtschafteter Einnahmen müssen die Träger entgegenwirken, in dem sie Möglichkeiten von Kosteneinsparungen prüfen und wenn möglich auch umsetzen. Auch die Inanspruchnahme von Leistungen, wie z. B. Kurzarbeitergeld, trägt zur Reduzierung der Kosten bei. Zu ermitteln ist dann das verbleibende Defizit, d.h. die Höhe der zu erwartenden Einnahmeverluste, die nicht durch Kostensenkungen kompensiert werden können.

    Bitte übermitteln Sie uns daher in Kurzform (sofern nicht bereits in der Form erfolgt) folgende Angaben:

    1. zu erwartender  Einnahmeverluste für die bevorstehenden 3 Monate
    2. mögliche Kosteneinsparungen aufgrund Corona (Kurzarbeit, Ausallhonorare, Einsparungen aufgrund Vertragskündigung, etc.)
    3. Planansatz der erwirtschafteten Einnahmen für das gesamte Haushaltsjahr

    3. Sachsen hilft sofort: Soforthilfe-Darlehen auch für sächsische Kreative

    Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft (SMWA) informierte die Kulturräume darüber, dass nunmehr auch Freiberufler und sächsische Kreative, wie bspw. Tanzlehrer, Musiker oder freie Künstler, das Soforthilfe-Darlehen "Sachsen hilft sofort", welches durch die Sächsische Aufbaubank vergeben wird, beantragen können.

    Bitte leiten Sie diese Information an Künstlerinnen und Künstler in Ihrem Bekanntenkreis weiter.

    Alle notwendigen Informationen des Freistaates finden Sie unter den folgenden Links:

    Beantragung Soforthilfe-Darlehen  | https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/sachsen-hilft-sofort.jsp

    Corona-Grundsicherung / Bundesagentur für Arbeit  | https://con.arbeitsagentur.de/prod/cmsportal/marketing/corona-grundsicherung/

    Kreatives Sachsen | https://www.kreatives-sachsen.de/2020/03/12/corona-das-muessen-kultur-und-kreativwirtschaftsunternehmen-jetzt-wissen/

    Corona-Virus: Häufig gestellte Fragen und Antworten  | https://www.coronavirus.sachsen.de/index.html

    Bei Fragen stehen wir Ihnen unter kulturaum@kreis-meissen.de gern zur Verfügung.

    Bleiben Sie gesund und geben Sie auf sich Acht!

    Herzliche Grüße

    Ihr Team der Geschäftsstelle des Kulturraumes

  • 2. Sondernewsletter Corona vom 29.03.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    derzeit erreichen uns viele Anfragen von Zuwendungsempfängern zu den Folgen von Absagen/Ausfällen von geförderten Vorhaben. Wir haben großes Verständnis für die berechtigten Sorgen der Projektträger in dieser außergewöhnlichen Situation und werden in jedem Einzelfall angemessene Lösungen finden.

    Zuwendungsempfängern und Projektmitwirkenden/-teilnehmenden sollen grundsätzlich keine schwerwiegenden Nachteile entstehen, soweit diese aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation nicht wie geplant Projektbestandteile durchführen oder an Projekten teilnehmen können.

    Nachfolgend möchten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen:

    Verschiebung der Projektdurchführung

    Eine Verschiebung der Durchführung eines geförderten Projektes oder von Projektbestandteilen auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 ist unproblematisch möglich. Bitte übermitteln Sie uns sobald es Ihnen möglich ist einen aktualisierten Zeitplan und ggf. einen aktualisierten Finanzierungsplan. Sie erhalten anschließend eine Bestätigung des Kulturraumes oder ggf. einen Änderungsbescheid.

    Sofern eine Verschiebung innerhalb des Jahres 2020 nicht möglich ist, kann in begründeten Ausnahmefällen auch eine Projektdurchführung oder ein Nachholen von Projektbestandteilen in den ersten vier bis maximal fünf Monaten des Jahres 2021 genehmigt werden. Auch hierzu benötigen wir eine aktualisierte Projektbeschreibung einschließlich neuem Zeitplan und ggf. einen aktualisierten Finanzierungsplan. Die Zuwendung des Kulturraumes ist spätestens im Dezember 2020 abzurufen. Die Auszahlung kann dabei längstens auf den 30.12.2020 terminiert werden.

    Liquiditätssicherung

    Der Kulturraum wird auch weiterhin Auszahlungen leisten. Dabei wird abweichend von den Festlegungen in Ihren Zuwendungsbescheiden eine Mittelverwendungsfrist von fünf Monaten zugelassen. Bereits beim Kulturraum abgerufene Fördermittel für die Umsetzung nunmehr zeitlich verschobener Projekte müssen nicht zurückgezahlt werden, da die verlängerte Mittelverwendungsfrist auch für alle bereits erfolgten Vorauszahlungen seit dem 1. Januar 2020 gilt. Der Kulturraum wird von der Erhebung von ggf. entstehenden Zinsforderungen aufgrund der Überschreitung der Mittelverwendungsfrist in begründeten Einzelfällen absehen.

    Sofern institutionell geförderte, privatrechtliche Einrichtungen eine frühere Auszahlung der lt. Zuwendungsbescheid bewilligten Raten zur Aufrechterhaltung der Liquidität benötigen, bitten wir um eine entsprechende Information. Hier ist eine frühere Auszahlung unter Beibehaltung der bewilligten Gesamtzuwendung mit einer Verrechnung der späteren Raten möglich.

    Änderung des Förderzwecks

    Sofern Projektbestandteile ausfallen müssen und eine Nachholung im Jahr 2020 oder Anfang 2021 nicht mehr möglich ist, besteht die Möglichkeit, die Zuwendungen für einen anderen, vergleichbaren Förderzweck im laufenden Haushaltsjahr umzuwidmen. In diesen Fällen benötigen wir eine ausführliche Projektbeschreibung des geänderten Vorhabens sowie einen ausgeglichenen Finanzierungsplan. Der Kulturraum wird die Unterlagen prüfen und ggf. die Umsetzung des Projektes in veränderter Form genehmigen.

    Absage des Projektes

    Muss das Projekt endgültig abgesagt werden, kann der Zuwendungszweck nicht mehr erreicht werden. Im Einzelfall können alle nachweislich bereits entstandenen Vorbereitungskosten und Verpflichtungen für das abgesagte Vorhaben als zuwendungsfähige Ausgaben anerkannt und gefördert werden, wenn diese im Vertrauen auf die Durchführung und das Erreichen des Zuwendungszwecks erforderlich waren (u.a. auch Stornierungskosten). Der Kulturraum benötigt hierfür sobald es Ihnen möglich ist eine vollständige Auflistung aller bis zur Projektabsage entstandenen Ausgaben und Einnahmen mit einer Zusicherung der Notwendigkeit der Ausgaben.

    Im Einzelfall hat der Kulturraum auch geplante Fixkosten, wie z.B. Personalkosten oder Mieten, zum Bestandteil der zuwendungsfähigen Ausgaben eines geförderten Projektes erklärt. Sofern diese Fixkosten (im Grunde förderfähig) entstehen, obwohl der Zuwendungszweck vorübergehend nicht erreicht werden kann bzw. das Projekt unterbrochen oder abgesagt werden musste, sind diese förderfähig, soweit sie nicht durch den Zuwendungsempfänger reduziert werden konnten.

    Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass nach der Kenntnis der Absage des Projektes oder von Projektbestandteilen keine neuen Verpflichtungen eingegangen werden dürfen. Diese können nicht als zuwendungsfähige Ausgaben anerkannt werden. Außerdem besteht die Verpflichtung, dass der Zuwendungsempfänger geeignete Anpassungsmaßnahmen trifft, um die Ausgaben aufgrund der Absage möglichst gering zu halten (z.B. Kündigung von Verträgen, Wegfall der Leistungspflicht aufgrund rechtlicher Unmöglichkeit, Beantragung von Kurzarbeitergeld etc.).1

    Weitere Überlegungen des Kulturraumes

    1. Im Zusammenhang mit der Corona-Krise beabsichtigt der Kulturraum im Hinblick auf den Fördervollzug für alle Förderverfahren im Jahr 2020 eine Umstellung der Finanzierungsart auf Festbetragsfinanzierung.
    2. Die Geschäftsstelle prüft aktuell weiterhin eine „Aussetzung“ der Spartenspezifischen Förderschwerpunkte bei zur erreichenden „Mindeststandards“ im Jahr 2020.

    Über den weiteren Verfahrensgang halten wir Sie informiert. Eine entsprechende Beschlussfassung soll in der kommenden Sitzung des Kulturkonventes bzw. zeitnah in einem Umlaufbeschlussverfahren geregelt werden.

    Mitteilungserfordernis im Zuwendungsverfahren

    Wir bitten alle Zuwendungsempfänger im Rahmen ihrer Mitteilungspflicht uns unverzüglich mitzuteilen (per E-Mail ausreichend), SOFERN NICHT BEREITS ERFOLGT, wenn der Verwendungszweck oder sonstige für die Bewilligung der Zuwendung maßgebliche Umstände sich ändern oder wegfallen.

    Darunter fallen u.a.:

    1. inhaltliche Änderungen wie Absagen oder Verschiebungen von beantragten Veranstaltungen oder Schließungen innerhalb der institutionellen Förderung oder Projektförderung
    2. Ermäßigung der zuwendungsfähigen Ausgaben um mehr als 7,5 vom Hundert oder mehr als 10 000 EUR gegenüber dem bewilligten Kosten- und Finanzierungsplan, z.B. durch Kurzarbeit, Kündigung oder Wegfall von Honorarzahlungen, geringe Sachausgaben
    3. erhebliche Verringerung der Eigeneinnahmen (Eintrittserlöse, Verkäufe) und Drittmittel (Sponsoring)
    4. nicht alsbaldige (innerhalb von zwei Monaten nach Auszahlung) Verwendungsmöglichkeit von bereits abgerufenen Raten/Vorschüssen
    5. nachweisliche Existenzbedrohung von geförderten Kultureinrichtungen, die durch Einnahmeausfälle wegen der Corona-Krise verursacht wurde

    Bitte sehen Sie aktuell von der Übermittlung eines geänderten Kosten– und Finanzierungsplanes ab. Sobald sich die Situation entspannt hat und der Kulturraum sich über die konkreten Details der weiteren Verfahrensweisen mit dem Ministerium abgestimmt hat, erhalten Sie von uns entsprechende Informationen.

    Die bewilligten Zuwendungen für das Jahr 2020 werden trotz eingereichter Mitteilung vor der Verwendungsnachweisführung und Prüfung nicht anteilig oder vollständig widerrufen.

    UNTERSTÜTZUNG, SONDERPROGRAMME, SOFORTHILFEN

    Nachfolgend finden Sie weitere Möglichkeiten der Unterstützung seitens des Freistaates Sachsen sowie der Bundesregierung.

    1. Soforthilfe-Darlehen für sächsische Kleinstunternehmen und FreiberuflerInnen – Land Sachsen

    Ab jetzt können sächsische Kleinstunternehmen und Selbständige die Soforthilfe des Freistaats in der Coronakrise "Sachsen hilft sofort" in Anspruch nehmen. Folgend finden Sie die wichtigsten Infos zum Darlehen zusammengefasst.

    https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/sachsen-hilft-sofort.jsp

    2. Hilfen für Künstler und Kreative - Bund

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

    Bei Fragen stehen wir Ihnen unter kulturaum@kreis-meissen.de gern zur Verfügung.

    Bleiben Sie gesund und geben Sie auf sich Acht!

    Herzliche Grüße

    Ihr Team der Geschäftsstelle des Kulturraumes

  • 1. Sondernewsletter Corona vom 24.03.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in den vergangenen Tagen erreichten uns eine Vielzahl von Anfragen rund um die Auswirkungen der Coronakrise, welche nach aktuellem Status absehbar sind.

    Mit den CORONA-Sondernewslettern möchten wir Sie in den kommenden Wochen unterstützen. Während der Krisenzeit informieren wir Sie über aktuelle Ereignisse, Maßnahmen, Unterstützungsmöglichkeiten sowie weitere Themen rund um Ihre Fragestellungen. Weitere Informationen  finden Sie gebündelt auf unserer Homepage https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/corona-news

    1. Sprechzeiten der Geschäftsstelle

    Seit dem 24.03.2020 befindet sich die Geschäftsstelle des Kulturraumes im Notbetrieb. Da der Besucherverkehr in den Räumlichkeiten des Landratsamtes eingestellt ist, wird die Besetzung der Geschäftsstelle vor Ort nur einmal wöchentlich sichergestellt, um den Postlauf und Auszahlungsangelegenheiten zu gewährleisten. Die telefonische Erreichbarkeit ist aufgrund dessen ebenfalls eingeschränkt. Im Hintergrund arbeiten wir jedoch weiterhin für Sie, so dass die Bearbeitung Ihrer E-Mails gewährleistet ist. Aufgrund dessen bitten wir darum, vorwiegend per E-Mail mit uns Kontakt aufzunehmen . Bitte haben Sie dafür Verständnis.

    2. ZUWENDUNGSRECHT – Welche Rechtsauslegung wird nötig?

    Es ergeben sich in der aktuellen Krise Fragen, wie das Zuwendungsrecht mit Ausfällen oder grundsätzlich weggefallenen Geschäftsgrundlagen, vor allem bei freien Trägern, umgeht. Derzeit gibt es noch keine einheitlichen Lösungen, welche zuwendungsrechtlichen Konsequenzen sich durch Verschiebungen, Absagen etc. ergeben. Aktuell regelt das jedes Förderprogram und jede Zuwendungsbehörde allein. Sowohl die Bundesregierung als auch sächsische Förderebenen haben bereits signalisiert, dass großzügige Auslegungen möglich werden sollen. 

    Wir werden uns dafür einsetzen, hier die normale Auslegung des Rechtsrahmens zu verlassen und alles Ermessen auszunutzen. Eine entsprechende  Anfrage an das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst wurde bereits in der vergangenen Woche gestellt. Sobald uns hierzu Näheres vorliegt, erhalten Sie von uns schnellstmöglich entsprechende Informationen.

    Wenn sich derzeit Projekte nicht in der geplanten Form realisieren lassen, kommen Sie gern auf uns zu und wir versuchen gemeinsam Lösungen zu finden.

    3. Dokumentation Ihrer Einnahmeausfälle

    Das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst erhebt aktuell, welche (existenzgefährdenden) Einnahmeausfälle für die in den Kulturräumen geförderten Zuwendungsempfängern  innerhalb der nächsten drei Monate zu erwarten sind. Diesbezüglich bitten wir Sie, das beigefügte Datenblatt entsprechend auszufüllen und, wenn möglich, bis zum Ende der Woche an den Kulturraum zurückzusenden. Das SMWK hat den Kulturräumen die Möglichkeit eingeräumt, jeweils bis Freitag, 11 Uhr eine kurze Info zu aktuellen Problemen in ihrem Verantwortungsbereich zu übermitteln. Mit dem Datenblatt unterstützen Sie uns gegenüber dem SMWK ein Bild der aktuellen Lage zu zeichnen.

    4. UNTERSTÜTZUNG, SONDERPROGRAMME, SOFORTHILFEN

    In dieser Rubrik sammeln wir konkrete Hilfen, die jetzt für Kulturschaffende und Kultureinrichtungen relevant werden. Noch existieren vor allem wichtige Willensbekundungen. Auch die Politik braucht Zeit, die konkrete Ausreichung von Mitteln zu planen und durchzusetzen. Die Dinge ändern sich täglich. Konkrete Sofortprogramme werden kommen. Auch hier bitten wir um Mitwirkung! Danke!

    4.1 Sachsen: Sonderprogramm für Kleinstunternehmen

    Ein Sonderprogramm für kleine Unternehmen und Freiberufler mit bis zu 5 Beschäftigten, die aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus mit Umsatzrückgängen konfrontiert sind und dadurch unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, sollen schnelle Unterstützung erhalten. Die Beantragung und Ausreichung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank. Dabei handelt es sich um ein zinsloses, nachrangiges Liquiditätshilfedarlehen von bis zu 50.000 €, in Ausnahmefällen bis zu 100.000 €, mit einer Laufzeit von bis zu acht Jahren, welches für die ersten drei Jahre tilgungsfrei zur Verfügung gestellt wird. Sollten Bund oder die EU während der Laufzeit des Programms ein Förderprogramm mit ähnlicher Zielrichtung für die Zielgruppe auflegen, muss dieses Programm vorrangig in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen:  https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/sachsen-hilft-sofort.jsp

    4.2 Sofortmaßnahmen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Abfederung der Belastungen durch COVID-19

    Sicherheit für verausgabte Fördermittel

    Bei einem vorzeitigen Abbruch von geförderten Kulturprojekten und Veranstaltungen aufgrund des neuartigen Coronavirus/COVID-19 ist es im Rahmen einer Einzelfallprüfung nach dem öffentlichen Haushalts- und Zuwendungsrecht möglich, von Rückforderungen für bereits zur Projektdurchführung verausgabter Fördermittel abzusehen. Fördermittel, die infolge ausgefallener Veranstaltungen vom Zuwendungsempfänger aufgrund ersparter Ausgaben nicht benötigt werden, sind grundsätzlich zurückzuerstatten.

    In Anwendung des geltenden Rechts kann damit sichergestellt werden, dass den begründeten Belangen der Zuwendungsempfänger in der gegenwärtigen Ausnahmesituation Rechnung getragen und es nicht zu unbilligen Härten für diese kommen wird.

    Schärfung bestehender Programme

    Es werden bestehende Förderprogramme der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien konsequent so geschärft, dass die Maßnahmen sowohl Kultureinrichtungen als auch insbesondere in Not geratenen Künstlerinnen und Künstlern und anderen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätigen Freiberuflerinnen und Freiberuflern zugutekommen.

    Einsatz zusätzlicher Mittel

    Wir setzen uns über den bestehenden Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien hinaus dafür ein, zusätzliche Mittel für Kultur und Medien als Nothilfe zur Verfügung zu stellen, um die bereits entstandenen und noch entstehenden Belastungen zu mindern.

    Weitere Informationen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bundesregierung-startet-hilfsmassnahmen-wegen-coronavirus-kulturstaatsministerin-gruetters-kultur-und-kreativwirtschaft-muessen-massiv-unterstuetzt-werden--1730406

    5. Infoportal Corona in Sachsen

    Hier finden sich alle für Sachsen relevanten Informationen, von Handlungsempfehlungen beim Auftreten einer Coronavirus-Infektionen bis zur aktuellen Lage in Sachsen, wichtige Kontakte und Erlassen der Regierung. https://www.coronavirus.sachsen.de/

    6. Weiterführende Informationen rund um das Thema seitens der Landesverbände:

    https://www.lbk-sachsen.de/files/downloads/newsletter/pdf/LBK%20-%20Sonder-Newsletter%20Corona-Krise.pdf

    https://soziokultur-sachsen.de/lvs-infoportal-corona

    Sehr gern können Sie uns auch ihre Infos, Ideen und Hinweise senden und wir bereiten sie für die Allgemeinheit auf. Wenden sie sich dazu bitte an kulturraum@kreis-meissen.de.

    Bleiben Sie gesund und geben Sie auf sich Acht!

    Herzliche Grüße

    Ihr Team der Geschäftsstelle des Kulturraumes

  • 3. Newsletter 2019 vom 25.06.2019

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    nur noch wenige Tage und wir starten sonnig in das 2. Halbjahr 2019. Mit unserem 3. Newsletter möchten wir Ihnen wie gewohnt die aktuellsten Informationen aus dem Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge übermitteln.

    Folgende Themen haben wir für Sie aufbereitet:

    1. Hinweis zur Vorlage der Verwendungsnachweise

    2. Information über Antragsfristen für das Förderjahr 2020

    3. Rückblick auf die Informationsveranstaltung „Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ am 16.05.2019

     

     1. Hinweise zur Vorlage der Verwendungsnachweise / Belegliste

    Die Geschäftsstelle erreichen nunmehr die  Verwendungsnachweise für das Förderjahr 2018 und wir möchten Sie an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen und erinnern, dass die Belegliste zum Verwendungsnachweis zusätzlich elektronisch per E-Mail an kulturraum@kreis-meissen.de datenschutzkonform zu senden ist. Bisher erhielten wir die Beleglisten der vorliegenden Verwendungsnachweise fast ausschließlich postalisch. Bitte reichen Sie uns Ihre Belegliste per Email nach. Vielen Dank!

    2. Information über Antragsfristen für das Förderjahr 2020

    Wir möchten wir Sie hiermit an die Frist zur Einreichung der Förderanträge erinnern. Die Anträge für das Jahr 2020 müssen in dreifacher Ausfertigung spätestens zum 31.08.2019 in der Geschäftsstelle des Kulturraumes vorliegen (maßgeblich ist der Posteingangsstempel der Geschäftsstelle des Kulturraumes!). Wir bitten Sie, ausschließlich die neuen Formulare zu verwenden.

    Nachfolgend finden Sie kurze Informationen bzw. die Links zum Download der Formulare zu den einzelnen Antragsverfahren:

    1.1 Antrag auf institutionelle Förderung:  
    Link zu den Antragsformularen: https://kulturraum-erleben.de/de_DE/formulare#institutionelle-foerderung

    1.2 Antrag auf Projektförderung:           
    Link zu den Antragsformularen: https://kulturraum-erleben.de/de_DE/formulare#projektfoerderung

    1.3 Antrag auf Förderung von Kleinprojekten im Rahmen der Kulturellen Bildung:    
    Link zu den Antragsformularen: https://kulturraum-erleben.de/de_DE/kleinprojekte-kubi

    1.4 Anträge auf Projekte der kulturellen Bildung:
    Link zur Förderrichtlinie und zum Antragsformular: https://kulturraum-erleben.de/de_DE/kulturelle-bildung

    (Da es sich vorliegend um ein Förderverfahren des SMWK handelt, leitet die Geschäftsstelle des Kulturraumes die Anträge fristgerecht zur Antragsfrist 15.10.2019 an das SMWK weiter. Aufgrund der notwendigen Befürwortung durch den Kulturraum, behält sich dieser deshalb eine vorgelagerte Antragsfrist zum 31.08.2019 vor.)

    1.5 Anträge auf Gewährung einer Zuwendung des SMWK aus Mitteln nach § 6 Abs. 2 Buchst. B SächsKRG (Investitionen und Strukturmaßnahmen):       
    Link zur Verwaltungsvorschrift und zum Antragsformular: https://kulturraum-erleben.de/de_DE/foerderung-smwk

    Der Antrag auf Förderung ist schriftlich bis einschließlich 15. August 2019 für das folgende Jahr an den Kulturraum zu senden. Der Kulturraum prüft den Antrag hinsichtlich der regionalen Bedeutung und erklärt sein Einvernehmen zur Fördermaßnahme schriftlich.

    (Da es sich vorliegend um ein Förderverfahren des SMWK handelt, leitet die Geschäftsstelle des Kulturraumes die Anträge fristgerecht zur Antragsfrist 15.10.2019 an das SMWK weiter. Aufgrund der notwendigen Befürwortung durch den Kulturraum, behält sich dieser deshalb eine vorgelagerte Antragsfrist zum 31.08.2019 vor.)

    1.6 Anträge auf Förderung von Investitionen:    
    Link zu den Antragsformularen: https://kulturraum-erleben.de/de_DE/foerderung-smwk

    Der Kulturraum wird nach Antragstellung und auf Grundlage der vorhandenen Budgets für Investionen nach § 6 Abs. 2 Buchstabe b SächsKRG und investive Verstärkungsmittel entscheiden, aus welchem Budget die Maßnahme finanziert wird. Der Antrag ist ebenfalls bis zum 31.08.2019 in der Geschäftsstelle einzureichen. Bitte benutzen Sie hierfür das Formblatt: Antrag Investitionsmaßnahmen (Investitionen nach § 6 Abs. 2 Buchstabe b SächsKRG / investive Verstärkungsmittel)

    Zur Fristwahrung akzeptieren wir auch Anträge vorab per E-Mail oder Fax (mit Unterschrift!) an die Geschäftsstelle. Die Original-Anträge sind in diesem Fall aber umgehend nachzureichen!!

    3. Rückblick auf die Informationsveranstaltung „Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ am 16.05.2019

    Seit dem 01.01.2019 unterstützt Frau Kerstin Mager-Baran den Kulturraum als Koordinatorin für Kulturelle Bildung. Inhalt dieser Netzwerkarbeit ist die Etablierung eines Netzwerkes zwischen den Akteuren der Kulturellen Bildung. Dazu gehören auch die Hilfestellung bei der Entwicklung von Modell- und Kooperationsprojekten inklusive der finanziellen Abwicklung und die Förderung von Kleinprojekten.

    Am 16.05.2019 fand die 1. Informationsveranstaltung „Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ in Meißen statt. Zahlreiche Interessierte kamen unserer Einladung nach und informierten sich über die Netzwerkarbeit und die Angebote der Kulturellen Bildung in unserem Kulturraum. 

    Themen der Informationsveranstaltung am 16.05.19 waren:

    • Gemeinsames Verständnis von Kultureller Bildung in den sächsischen Kulturräumen
    • Situation „Netzwerk Kulturelle Bildung“ im Kulturraum MEI-SSOE mit Blick auf die „Kulturelle Bildung“ in Bund und Freistaat
    • Vorstellung der Service-Stelle „Kultur macht stark“ Sachsen als Beispiel für Förderung auf Bundesebene (Leiterin der Servicestelle Frau Müller)
    • Verankerung der Kulturellen Bildung in Bildungseinrichtungen des Freistaates mit Schwerpunkt „Ganztagsangebote“ (Referatsleiterin „Querschnittsaufgaben“ im Landesamt für Schule und Bildung Frau Kühner, GTA-Verantwortliche LASuB Frau Mattick)
    • Konzeptionelle Aufgabenschwerpunkte der Netzwerkstelle und zeitlicher Rahmen der Umsetzung
    • Modellprojekte als Aufgabe der Netzwerkstelle (Koordinator Modellprojekt „Heute MAL Puppentheater“ Herr von Bardeleben)
    • Aufnahme der „Kulturellen Bildung“ in die Förderrichtlinie des Kulturraumes / Kleinprojekteförderung ab Herbst 2019 (Geschäftsstellenleiterin KR Frau Fechner)

    Eine kurze Zusammenfassung sowie detaillierte Informationen stellen wir Ihnen zeitnah unter https://kulturraum-erleben.de/de_DE/neuigkeiten-kulturelle-bildung zur Verfügung.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Geschäftsstelle

  • 2. Newsletter 2019 vom 28.03.2019

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    „Frühling ist, wenn die Seele wieder bunt denkt“... Pünktlich zum Frühlingsbeginn übersendet Ihnen die Geschäftsstelle des Kulturraumes einen kleinen Frühlingsgruß. 

    Mit dem 2. Newsletter des Jahres 2019 möchten wir Ihnen aktuelle Informationen aus dem Kulturraum zukommen lassen. 

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Auftakt Netzwerk Kulturelle Bildung
    2. Veröffentlichung von Neuigkeiten auf der Homepage des Kulturraumes
    3. Hinweise zu den Fristen – Vorlage Verwendungsnachweis
    4. Sitzung des Kulturkonventes
    5. Sächsischer Preis für Kulturelle Bildung – Kultur.LEBT.Demokratie 2019
    6. Einladung zum Online-Dialog „Fahrplan Industriekultur“
    7. Ausschreibung des Sächsischen Museumspreises 2019

    1. Auftakt Netzwerk Kulturelle Bildung

    Der Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge richtete zum 01.01.2019 seine Netzwerkstelle Kulturelle Bildung ein, um als Schnittstelle der Geschäftsstelle des Kulturraumes und als Mittler zwischen Anbietern und Nutzern von Maßnahmen auf dem Gebiet der kulturellen Bildung zu fungieren. Nachdem im ersten Quartal die Schaffung der strukturell-organisatorischen Rahmenbedingungen der Netzwerkarbeit, die Konzepterstellung, die Beauftragung zur Internetpräsenz und ein erster Erfahrungsaustausch und eine Vernetzung mit relevanten Trägern und Personen stattgefunden hat, ist es nunmehr im 2. Quartal 2019 das Ziel, den Richtlinien-Entwurf für eine Kleinprojekteförderung ab 2. Halbjahr 2019 (Abstimmung im Konvent am 09.05.19) auf den Weg zu bringen.

    Gern verweisen wir hierzu erneut auf das Auftakttreffen am 16.05.2019 (13:00 Uhr und 17:00 Uhr (fakultativ) in Meißen), in welchem Frau Mager-Baran über die o. g. Themen umfassend informieren wird und Ihnen für Fragen zur Verfügung steht. Eine offizielle Einladung zzgl. des Programmes geht Ihnen Anfang April zu.

    2. Veröffentlichung von Neuigkeiten auf der Homepage des Kulturraumes

    Neben unserem Newsletter finden Sie auf unserer Homepage http://www.kulturraum-erleben.de/ immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten rund um das Thema Kultur und Förderung. Schauen Sie vorbei. Die Homepage lebt von Ihrem Mitwirken. Gern können Sie uns Neuigkeiten aus Ihrem Bereich zukommen lassen. Wir veröffentlichen diese dann gern auf unserer Homepage. 

    Insbesondere unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/neuigkeiten_foerderung finden Sie regelmäßig neue Informationen hinsichtlich neuer Förderprogramme- und möglichkeiten.

    3. Hinweise zu den Fristen – Vorlage Verwendungsnachweis

    Wir möchten wir Sie hiermit an die Vorlagefrist zur Einreichung der Verwendungsnachweise erinnern.
    Bitte prüfen Sie in Ihren Zuwendungsbescheiden, wann der Verwendungsnachweis in unserer Geschäftstelle vorgelegt werden muss.

    Die Formulare finden Sie unter www.kulturraum-erleben.de/de_DE/formulare.

    Bitte beachten Sie, dass Abweichungen von über 20% sowie die Verwendung eines Überschusses bzw. der Ausgleich eines Defizites ausführlich im Sachbericht zu erläutern sind.

    4. Sitzung des Kulturkonventes

    Die nächste Sitzung des Kulturkonventes des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge wird am 08.05.2019 stattfinden. Den Sitzungsort mit Anschrift und Uhrzeit werden wir auf unserer Homepage noch bekannt geben.

    5. Sächsischer Preis für Kulturelle Bildung – Kultur.LEBT.Demokratie 2019

    Das SMWK vergibt zusammen mit dem Landesverband Soziokultur e.V. zum zweiten Mail den Preis für Kulturelle Bildung „Kultur.LEBT.Demokratie“. Ausgezeichnet werden beispielhafte Projekte oder die dauerhafte Arbeit von Trägern der Kulturellen Bildung, die auf Demokratieförderung zielen. Insgesamt werden 3 Preise mit jeweils 2.500 € und ein Sonderpreis in Höhe von 1.000 € vergeben.

    Bewerbungsschluss ist der 31.05.2019. 

    Weitere Informationen sowie Tipps für Bewerbende finden Sie unter http://www.soziokultur-sachsen.de/

    6. Einladung zum Online-Dialog „Fahrplan Industriekultur“  

    Sachsen wurde durch das Industriezeitalter nachhaltig und vielfältig geprägt. Das Erbe einer über 500-jährigen Industriegeschichte muss für die Zukunft erforscht, gesichert, entwickelt und vermittelt werden. Das ist und bleibt eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 

    In der Landespolitik herrscht Konsens darüber, dass Industriekultur ein wichtiges ressortübergreifendes Thema ist, das Potenziale für die Gegenwart und Zukunft Sachsens bietet. Die Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur setzt sich seit Juli 2011 für den Aufbau des Netzwerkes Industriekultur in Sachsen und für die Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema ein. Mit der Ausrichtung der 4. Sächsischen Landesausstellung und des Jahres der Industriekultur 2020 wird der besonderen Bedeutung des Themas Industriekultur in Sachsen Rechnung getragen.

    Diese Maßnahmen sind Teil des sog. „Fahrplans Industriekultur“, eines ressortübergreifenden Strategiepapiers, das konkrete Überlegungen zur staatlichen Tätigkeit auf dem Gebiet der Industriekultur formuliert. Die laufenden und geplanten staatlichen Maßnahmen zur Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Beschäftigung mit Industriekultur werden nun im Rahmen eines Online-Dialogs zur Diskussion gestellt. Ziel ist es zu prüfen, ob der durch den Freistaat eingeschlagene Weg der richtige ist, um das vielfältige gesellschaftliche Engagement bei der Beschäftigung mit der sächsischen Industriekultur zu unterstützen. Die Staatsministerin des SMWK - Frau Eva-Maria Stange lädt Sie herzlich ein, das Dialogangebot persönlich anzunehmen und an andere Interessierte in Ihrem Wirkungskreis zu kommunizieren.

    Die Teilnahme an der Befragung ist vom 11.03.2019 bis zum 07.04.2019 unter www.LSNQ.de/industriekultur möglich.

    7. Ausschreibung des Sächsischen Museumspreises

    Sächsische Museen können sich ab sofort für den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Sächsischen Museumspreis 2019 bewerben. Der Museumspreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst wird bereits zum siebten Mal an nichtstaatliche Museen für beispielhafte Leistungen in der Museumsarbeit und der Profilierung der sächsischen Museumslandschaft verliehen. Zugleich wird damit der unverzichtbare Beitrag der Museen zum kulturellen Leben in den Regionen gewürdigt. Vergeben werden ein Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro und zwei Spezialpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Mit dem Hauptpreis wird ein hervorragendes Gesamtprojekt bedacht. Die beiden Spezialpreise werden für einen herausragenden Einzelbereich in der Museumsarbeit vergeben. Die Preise werden auf der Grundlage der Vorschläge einer unabhängigen Jury verliehen.

    Der Museumspreis wird alle zwei Jahre vergeben. Bewerben können sich nichtstaatliche Museen (gemeinnützige kommunale, freie und kirchliche Träger) im Freistaat Sachsen als Einzelinstitutionen oder als Zusammenschluss bewerben. Eine regelmäßige unmittelbare oder mittelbare Förderung des Museums oder des Museumsverbundes durch den Freistaat Sachsen und/ oder den Bund darf 50 Prozent nicht überschreiten.

    Die Bewerbung kann entweder bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landes¬stelle für Museumswesen, Schloßstraße 27, 09111 Chemnitz, (http://www.museumswesen.smwk.sachsen.de/) oder beim Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Referat Kulturbetriebe, Wigardstraße 17, 01097 Dresden, (http://www.smwk.sachsen.de/), eingereicht und das Bewerbungsformular hier auch abgerufen werden. Bewerbungsende ist der 29.06.2019. 

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen   

    Ihre Geschäftsstelle

  • 1. Newsletter 2019 vom 14.01.2019

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Geschäftsstelle des Kulturraumes wünscht Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen guten Start in das neue Jahr 2019… viel Gesundheit, Freude und Kraft für alle anstehenden Aufgaben. Zum Jahresbeginn möchten wir Ihnen den 1. Newsletter des Jahres 2019 mit aktuellen Informationen aus dem Kulturraum übermitteln.

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Neue Homepage des Kulturraumes ist online
    2. Sitzung des Kulturkonvetes mit Beschluss der Förderliste 2019
    3. Netzwerkstelle Kulturelle Bildung
    4. Offene Fördermittel für Strukturmaßnahmen
    5. Stellenbörse

    1. Neue Homepage des Kulturraumes

    Der Kulturraum hat seit Oktober 2018 sein neues Gesicht. Unter www.kulturraum-erleben.de finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Förderung.
    Wir möchten vor allem auf den Bereich Formulare hinweisen. Dort finden Sie alle aktuellen Formulare zu Ihrer Verfügung. Diese sind für die künftigen Antragstellungen sowie Verwendungsnachweisverfahren zu verwenden.

    Leider konnten bis dato die von uns angedachten Teilbereiche noch nicht vollständig umgesetzt werden, aber der Grundstein ist gelegt und wir arbeiten fleißig an der Verbesserung unseres Internetauftrittes. Gerne können Sie uns Anregungen und Ideen mitteilen.

    Dafür steht Ihnen Frau Wober unter claudia.wober@kreis-meissen.de bzw. 03521 / 725-7062 zur Verfügung.

    2. Sitzung des Kulturkonventes

    Der Kulturkonvent des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge hat in seiner Sitzung am 11.12.2018 u.a. die Förderliste für 2019 beschlossen.

    Die aktuellen maximalen Zuwendungshöhen finden Sie unter www.kulturraum-erleben.de/de_DE/gefoerderte-einrichtungen-projekte#foerderliste-2019.
    Gemäß § 3 Abs. 6 des Sächsischen Kulturraumgesetzes müssen die Kulturräume die von ihnen geförderten Einrichtungen und Maßnahmen sowie die jeweiligen Höhen veröffentlichen.

    Die aktuellen Beschlüsse des Kulturkonventes nebst Anlagen werden wir zukünftig zeitnah auf unserer Homepage einstellen. Auch werden Sie künftig aktuelle Termine zum Kulturkonvent finden.

    3. Netzwerkstelle Kulturelle Bildung LINK: https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/netzwerkerin

    Kulturelle Bildung ist ein wichtiges Anliegen der Kulturadressen und der Kulturschaffenden im Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Dem nunmehr im Sächsischen Kulturraumgesetz verankerten Auftrag „Einrichtungen und Maßnahmen der kulturellen Bildung angemessen zu berücksichtigen“ möchte der Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz-Osterzgebirge jetzt nachkommen und etabliert eine Netzwerkstelle für kulturelle Bildung. Die Netzwerkstelle soll als eine Koordinierungsstelle und Mittler zwischen Kultureinrichtungen oder Künstlerinnen und Künstlern, Schulen und den Kindern und Jugendlichen fungieren. Daneben sollen eigene Projekte im Kulturraum ins Leben gerufen und möglicherweise Kleinstprojekte gefördert werden.

    Am 01.01.2019 übernahm Frau Kerstin Mager-Baran diese Funktion im Kulturraum. Am 11. Dezember 2018 fasste der Kulturkonvent einstimmig den Beschluss. Im Anschluss an die Sitzung wurde dies mit einer Vertragsunterzeichnung besiegelt.

    Frau Mager-Baran wird sich in den kommenden Wochen den Einrichtungen des Kulturraumes vorstellen. Die Kontaktinformationen veröffentlichen wir zeitnah auf unserer Homepage.

    4. Offene Fördermittel für Strukturmaßnahmen/Investitionen

    Der Kulturraum erhält im Jahr 2019 Investitionsmittel nach § 6 Abs. 2 Buchst. B SächsKRG i.H.v. 33.225,00 EUR. Da die hierfür ursprünglich vorgesehene Maßnahme nunmehr über andere Fördermöglichkeiten finanziert wird, stehen diese Mittel im Kulturraum noch zur Verteilung zur Verfügung.

    Gefördert werden können Investitionsmaßnahmen. Der Kulturraum würde im Rahmen seiner Möglichkeiten die 5% der zuwendungsfähigen Ausgaben übernehmen. Die Fördermodalitäten entnehmen Sie bitte der beigefügten Verwaltungsvorschrift mit den nachfolgend genannten individuellen Regelungen: 

    • Teil IV Zuwendungsvoraussetzungen Nr. 8: Die Förderung eines Projektes erfolgt in der Regel nur, wenn die Zuwendungsfähigen Ausgaben mindestens 10.000,00 EUR (VwV: 50.000,00 EUR) oder die Höhe der beantragten Zuwendung mindestens 5.000,00 EUR (VwV: 25.000,00 EUR) betragen. 

    Sofern in Ihrer Einrichtung ein Zuwendungsbedarf im investiven Bereich besteht, kommen Sie gern bis zum 01.03.2019 auf uns zu. Die Geschäftsstelle wird die entsprechenden Antragsmodalitäten mit Ihnen gern besprechen.

    5. Stellenbörse

    Der Kulturraum möchte gern künftig auf der Homepage den Service einer „Stellenbörse“ anbieten. Gern können Sie uns hierzu Ihre Stellenausschreibungen übermitteln und wir veröffentlichen diese auf unserer Homepage und versenden diese, sofern zeitlich passend, mit unserem regulären Newsletter.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen 

    Ihre Geschäftsstelle

  • 3. Newsletter 2018 vom 16.05.2018

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    schneller als geplant erhalten Sie heute bereits den 3. Newsletter des Jahres 2018 mit wichtigen Informationen zu den nachfolgenden Themen:

    1. Änderung der Förderrichtlinie sowie der Spartenspezifischen Förderschwerpunkte des Kulturraumes
    2. Information über das zweite Gesetz zur Änderung des Sächsischen Kulturraumgesetzes
    3. Hinweise zu den Antragsfristen für das Förderjahr 2019
    4. Verwendungsnachweisformulare 2017
    5. Neubesetzung Kulturbeirat
    6. Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Kulturraumes ab 01.06.2018

    1. Änderung der Förderrichtlinie sowie der Spartenspezifischen Förderschwerpunkte des Kulturraumes 

    Der Kulturkonvent des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge hat in seiner Sitzung am 08.05.2018 die Förderrichtlinie des Kulturraumes einschl. der spartenspezifischen Förderschwerpunkte neu beschlossen.

    Die neue Förderrichtlinie findet ab der Antragstellung für das Förderjahr 2018 Anwendung. Diese fügen wir Ihnen als PDF-Dokument bei. Es wurde u.a. eine verpflichtende Mindestsitzgemeindebeteiligung für die Sparte Musikschulen sowie eine Anpassung der Förderschwerpunkte in den Sparten Musikschulen sowie Kultur- und Kommunikationszentren vorgenommen. Darüber hinaus wurde in der Förderrichtlinie eine Ausschlussliste neu definiert.

    Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und künftige Beachtung. 

    2. Information über das zweite Gesetz zur Änderung des Sächsischen Kulturraumgesetzes

    Wir möchten Sie auf die Bekanntmachung des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Sächsischen Kulturraumgesetzes aufmerksam machen. Den entsprechenden Auszug aus dem Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt finden Sie im Anhang dieser E-Mail.
    Eine aktuelle komplette „Lesefassung“ des Gesetzestextes finden Sie hier: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/3215-Saechsisches-Kulturraumgesetz# 

    3. Hinweise zu den Antragsfristen für das Förderjahr 2018

    Wir möchten wir Sie hiermit an die Frist zur Einreichung der Förderanträge erinnern. Die Anträge für das Jahr 2019 müssen in dreifacher Ausfertigung spätestens zum 31.08.2018 in der Geschäftsstelle des Kulturraumes vorliegen (maßgeblich ist der Posteingangsstempel der Geschäftsstelle):

    Da die Formulare über die Ihnen bekannte Internet-Adresse des Landkreises Meißen nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können, erhalten Sie die entsprechenden Formulare ebenfalls mit dieser E-Mail.

    Nachfolgend finden Sie kurze Informationen bzw. die Links zum Download der Formulare zu den einzelnen Antragsverfahren: 

    3.1. Anträge auf institutionelle Förderung und Projektförderung:

    - siehe beigefügte Dokumente, Einreichung 3-fache Ausfertigung 

    3.2. Anträge auf Projekte der kulturellen Bildung:

    Link zur Förderrichtlinie und zum Antragsformular: https://www.schule.sachsen.de/10181.htm Einreichung 3-fache Ausfertigung

    (Da es sich vorliegend um ein Förderverfahren des SMWK handelt, leitet die Geschäftsstelle des Kulturraumes die Anträge fristgerecht zur Antragsfrist 15.10.2018 an das SMWK weiter. Aufgrund der notwendigen Befürwortung durch den Kulturraum, behält sich dieser deshalb eine vorgelagerte Antragsfrist zum 31.08.2018 vor.) 

    3.3. Anträge auf Gewährung einer Zuwendung des SMWK aus Mitteln nach § 6 Abs. 2 Buchst. B SächsKRG (Strukturmittel):

    Link zur Verwaltungsvorschrift: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/12898-VwV-Zuwendungen-Investitions-und-Strukturmassnahmen-SaechsKRG
    - Antragsformblatt siehe beigefügtes Dokument, Einreichung 2-fache Ausfertigung

    Für Investitions- und Strukturmaßnahmen können jährlich über den Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz - Osterzgebirge Zuwendungen beim Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) beantragt werden. Zuwendungen können nur von den Trägern von Kultureinrichtung gemäß § 3 Abs. 1 SächsKRG gestellt werden. Grundlage ist die VwV Zuwendungen Investitions- und Strukturmaßnahmen SächsKRG. Demgemäß können Baumaßnahmen sowie der Erwerb von beweglichen und unbeweglichen Sachen und Strukturmaßnahmen einschließlich damit verbundener Personalmaßnahmen gefördert werden. Die Maßnahme soll dabei einen Mindestumfang von 50.000 Euro haben. Neben Eigenmitteln, einem Sitzgemeindeanteil und einer Beteiligung des Kulturraumes kann eine Förderung durch das SMWK von 50 % bereitgestellt werden.

    Mit Beschluss des Landtages zum Doppelhaushalt 2017/18 wurde für die vergangenen Jahre festgelegt, dass die Zuwendungen nach § 6 Abs. 2 Buchst. b SächsKRG (Struktur- und Investitionsmaßnahmen) vorrangig für Strukturmaßnahmen einschließlich damit verbundener Personalmaßnahmen zur Verfügung stehen sollen. Entsprechende Anträge haben Priorität.

    (Da es sich vorliegend um ein Förderverfahren des SMWK handelt, leitet die Geschäftsstelle die Anträge fristgerecht zur Antragsfrist 01.12.2017 an das SMWK weiter. Aufgrund der notwendigen Befürwortung durch den Kulturraum, behält sich dieser deshalb eine vorgelagerte Antragsfrist zum 31.08.2017 vor.)

    3.4. Anträge auf investive Verstärkungsmittel 

    Aktuell ist noch unklar, ob im Doppelhaushalt 2019/2020 des Freistaates Sachsen Mittel für diesen Bereich zur Verfügung gestellt werden. Sofern in Ihrer Einrichtung ein Zuwendungsbedarf im investiven Bereich besteht, bitten wir vorerst um eine formlose Maßnahmeanzeige. Die Geschäftsstelle wird dann nach Abwägung der Förderprämissen, Maßnahmen zur weiteren Bearbeitung auswählen und die entsprechenden Antragsmodalitäten mit Ihnen besprechen.

    Zur Fristwahrung akzeptieren wir auch Anträge vorab per E-Mail oder Fax (mit Unterschrift!) an die Geschäftsstelle. Die Original-Anträge sind in diesem Fall aber umgehend nachzureichen. 

    4. Verwendungsnachweisformulare 2017

    Da die Formulare über die Ihnen bekannte Internet-Adresse des Landkreises Meißen nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können, erhalten Sie die entsprechenden Formulare ebenfalls mit dieser E-Mail. 

    5. Neubesetzung des Kulturbeirates

    Der Kulturkonvent des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge hat in seiner vergangenen Sitzung nachfolgende Personen als neue Mitglieder in den Kulturbeirat des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge berufen. 

    Für die Sparten:

    1. Museen, Sammlungen, Ausstellungen
    Mitglied: Frau Maritta Prätzel
    Stellvertreter: Herr Robert Rösler

    2. Theater, darstellende Kunst, Literatur
    Mitglied: Herr Till Wanschura
    Stellvertreter: Frau Ann-Kristin Böhme

    3. Orchester und Musik
    Mitglied: Herr Thomas Seifert
    Stellvertreter: Herr Jörg Withulz

    4. Musikschulen
    Mitglied: Frau Kristin Haas 
    Stellvertreter: Frau Marion Edelmann

    5. Bildende Kunst
    Mitglied: Herr Kay Leonhardt
    Stellvertreter: Herr Volker Lenkeit

    6. Bibliotheken
    Mitglied: Frau Heike Thomas
    Stellvertreter: Frau Karin Proschwitz

    7. Kultur- und Kommunikationszentren
    Mitglied: Herr Jörg Rietdorf
    Stellvertreter: Frau Anett Zierenberg 

    8. Soziokultur
    Mitglied: Frau Kerstin Mager-Baran
    Stellvertreter: Frau Walfriede Hartmann

    9. Elbland Philharmonie Sachsen GmbH
    Mitglied: Frau Carola Gotthardt
    Stellvertreter: Herr Christian Geschke 

     6. Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Kulturraumes

    Wir freuen uns, dass wir Ihnen bereits die Nachfolgerin von Frau Bellmann benennen können. Ab dem 01.06.2018 wird Frau Claudia Wober das Team der Geschäftsstelle verstärken. Sie wird künftig unter der Ihnen bekannten Rufnummer: 03521/725-7062 zu erreichen sein.

    _______________________________

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen 

    Ihre Geschäftsstelle

  • 2. Newsletter 2018 vom 17.04.2018

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in den kleinsten Dingen zeigt die Natur ihre Wunder... Pünktlich zum Frühlingsbeginn übersendet Ihnen die Geschäftsstelle des Kulturraumes einen kleinen Frühlingsgruß.

    Auch mit dem 2. Newsletter des Jahres 2018 möchten wir Ihnen aktuelle Informationen aus dem Kulturraum zukommen lassen.

     Folgende Themen werden aufgegriffen: 

    1. Jahr der Industriekultur Sachsen 2020
    2. Bildmaterial für die neue Homepage des Kulturraumes
    3. Ankündigung: Fach- und Erfahrungsaustausch zu inklusiver Kulturarbeit am 20.06.2018
    4. Abrechnung von Fahrt- bzw. Reisekosten nach dem Sächsischen Reisekostengesetz (SächsRKG)
    5. Verabschiedung Frau Janina Bellmann

    1. Jahr der Industriekultur Sachsen 2020

    Im Jahr 2020 findet vom 25. April bis 01. November 2020 die vierte Landesausstellung zum Sächsischen Jahr der Industriekultur statt. Sachsen präsentiert sich als Industriekulturland, das nicht nur auf ein reiches industriekulturelles Erbe zurückblicken kann, sondern auch heute eine lebendige Industriekultur als Identitätsquelle und Zukunftsthema pflegt.
    Für weitere Informationen erhalten Sie anbei eine durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst aufbereitete Präsentation.   

    Sollte dies für Ihre Einrichtung oder Ihr Projekt von Interesse sein, können Sie sich gern an die Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur wenden – die Kontaktdaten können gern über die Geschäftsstelle des Kulturraumes abgerufen werden.  Weitere Informationen siehe: http://www.industriekultur-in-sachsen.de/

    2. Bildmaterial für die neue Homepage des Kulturraumes

    Wie bereits im letzten Newsletter mitgeteilt, erstellt der Kulturraum einen neuen Internetauftritt. Sofern Sie es bisher versäumt haben, möchten wir Sie hiermit nochmals bitten, uns Fotomaterial Ihrer Einrichtung bzw. Ihres Projektes zur Verfügung zu stellen. Neben Fotos der Einrichtung (Gebäude) sind vordergründig auch Fotos Ihrer Veranstaltungen etc. sehr wünschenswert, da wir mit der Darstellung die Lust am Erleben unseres Kulturraumes wecken möchten. Bitte übermitteln Sie uns dazu Ihr Fotomaterial unter Angabe des Copyright in guter Qualität an das Postfach des Kulturraumes kulturraum@kreis-meissen.de bis spätestens zum 30.04.2018.

    3. Ankündigung: Fach- und Erfahrungsaustausch zu inklusiver Kulturarbeit

    In Kooperation mit der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich plant der Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge aktuell einen Fach- und Erfahrungsaustausch über Wege und Perspektiven einer inklusiven Kulturarbeit im Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge. Neben einem Fachimpuls wird die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich ihre Angebote vorstellen. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit für Praxis- und Erfahrungsberichte der Akteurinnen und Akteure aus dem Kulturraum geben. Weitere Workshops zur Vertiefung des Themas wird es im Kulturraum im Anschluss an den Auftakt geben. Die offizielle Einladung sowie alle weiteren Termine erhalten Sie in den nächsten Tagen per Post.

    Die Servicestelle wurde 2017 vom Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. mit dem Anliegen gegründet, inklusive kulturelle Teilhabe im Freistaat voranzubringen und weiterzuentwickeln. Mit Angeboten in den Bereichen Sensibilisierung, Qualifizierung, Vernetzung und Austausch unterstützt die Servicestelle die Akteurinnen und Akteure im Kulturbereich bei der Umsetzung eine inklusiven Praxis in ihren Handlungsfeldern. Die Servicestelle wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

    Ansprechperson Servicestelle:
    Johanna von der Waydbrink
    Servicestelle Inklusion im Kulturbereich, Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
    Telefon: 0351 – 802 17 69, E-Mail: inklusion@soziokultur-sachsen.de

    4. Abrechnung von Fahrt- bzw. Reisekosten nach dem Sächsischen Reisekostengesetz (SächsRKG) im Verwendungsnachweis

    Im Rahmen der Verwendungsnachweisprüfungen wurde deutlich, das Reisekosten oft nicht korrekt nach dem SächsRKG abgerechnet wurden. Bei der Abrechnung sind mindestens der Tag der Fahrt, Grund der Fahrt, Beförderungsmittel, Start, Ziel, Kilometerangabe und der gezahlte Entschädigungssatz anzugeben.

    § 5 SächsRKG
    Wegstrecken- und Mitnahmeentschädigung

    (1) Für Strecken, die der Dienstreisende mit einem privaten Kraftfahrzeug zurückgelegt hat, wird eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 15 Cent für jeden gefahrenen Kilometer gewährt. Dies gilt nicht für Strecken, die der Dienstreisende aus Anlass einer Dienstreise vom Wohnort zum Dienstort oder vom Dienstort zum Wohnort anstelle des ansonsten erforderlichen arbeitstäglichen Weges zwischen Wohnung und Dienststätte zurücklegt, mit Ausnahme einer sich durch eine solche Dienstreise ergebenden Mehrstrecke.

    (2) Für Strecken, die der Dienstreisende aus triftigen Gründen mit einem privaten Kraftfahrzeug zurückgelegt hat, beträgt die Wegstreckenentschädigung 25 Cent für jeden gefahrenen Kilometer. Triftige Gründe im Sinne dieses Gesetzes sind dringende dienstliche oder in besonderen Ausnahmefällen zwingende persönliche Gründe. Das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 1 soll die zuständige Stelle grundsätzlich vor Antritt der Dienstreise gegenüber dem Dienstreisenden schriftlich oder elektronisch feststellen.

    (3) …

    Fassung gültig ab 01. April 2014

    Wir bitten um Beachtung, da der Kulturraum bei der Abrechnung nur Reisekosten anerkennen kann, welche die Entschädigungen nach dem Sächsischen Reisekostengesetz nicht übersteigen. 

    5. Verabschiedung von Frau Janina Bellmann zum 30.04.2018

    Zum 30.04.2018 verabschieden wir unsere liebe Kollegin, Janina Bellmann. Sie hat hausintern eine neue Herausforderung angenommen. Ihren Weggang bedauern wir sehr, wünschen ihr dennoch viel Erfolg für den neuen Tätigkeitsbereich. Für Fragen stehen weiterhin Frau Eisermann und ich in bewährter Weise zur Verfügung. Sobald die Nachbesetzung von Frau Bellmann geklärt ist, erhalten Sie von uns eine entsprechende Information.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Geschäftsstelle                                                                                     

  • 1. Newsletter 2018 vom 04.01.2018

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Geschäftsstelle des Kulturraumes wünscht Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen guten Start in das neue Jahr 2018… viel Gesundheit, Freude und Kraft für alle anstehenden Aufgaben. Zum Jahresbeginn möchten wir Ihnen den 1. Newsletter des Jahres 2018 mit aktuellen Informationen aus dem Kulturraum übermitteln.

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Kulturraumes
    2. Neue Homepage des Kulturraumes in den Startlöchern
    3. Neuberufung des Kulturbeirates im kommenden Frühjahr 2018
    4. Allgemeine Hinweise

     1. Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Kulturraumes

    Heute haben wir eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie. Die schlechte vorweg: Unsere Kollegin, Frau Doris Geißler, hat unser Team leider zum Ende des vergangenen Jahres verlassen. Sie hat eine neue Herausforderung angenommen, bei der sie ihre erlangten Kenntnisse vermehrt einsetzen kann. Wir bedauern Ihren Weggang sehr, wünschen ihr dennoch viel Erfolg für den neuen Tätigkeitsbereich.

    Und nun zur guten Nachricht: Wir konnten die frei werdende Position bereits besetzen. Frau Tina Eisermann übernimmt das Aufgabenfeld von Frau Geißler. Sie ist bereits langjährige Mitarbeiterin im Landratsamt Meißen und freut sich sehr auf die neue Aufgabe. Gern steht Sie Ihnen ab 01.02.2018 als gewohnt kompetenter Ansprechpartner unter Tel. 03251/725-7063 zur Verfügung.

     2. Neue Homepage des Kulturraumes in den Startlöchern

    Der Kulturraum bekommt ein neues Gesicht: Aktuell basteln wir fleißig an einem neuen, frischen Internetauftritt für den Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge unter dem Motto „Kulturraum-erleben“. Angedacht sind neben einer modernen Präsentation der Einrichtungen und Projekte des Kulturraumes zukünftig ebenfalls:

    • Datenbank für die Angebote der Kulturellen Bildung im Kulturraum
    • Einrichtung eines Online-Formularmanagements
    • Veranstaltungskalender
    • Datenbank für Kulturakteure
    • u.a.

    Über die Etappen der Umsetzung werden wir Sie regelmäßig informieren, denn auch die Homepage lebt dann von Ihrem Mitwirken. Wir freuen uns auch auf Ihre Ideen.

    Für den ersten Auftakt möchten wir den Kulturraum bildhaft darstellen – deshalb benötigen wir von Ihnen Fotomaterial Ihrer Einrichtung bzw. Ihres Projektes. Neben Fotos der Einrichtung (Gebäude) sind ebenfalls auch Fotos Ihrer Veranstaltungen etc. sehr wünschenswert, da wir mit der Darstellung die Lust am Erleben unseres Kulturraumes wecken möchten. Bitte übermitteln Sie uns dazu Ihr Fotomaterial in guter Qualität an das Postfach des Kulturraumes kulturraum@kreis-meissen.de bis spätestens zum 31.01.2018.

     3. Ausschreibung zur Neuberufung des Kulturbeirates im kommenden Frühjahr 2018

    Der Zweckverband „Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge“ wurde zur Erhaltung und Förderung kultureller Einrichtungen und Maßnahmen per Gesetz mit Wirkung vom 01.08.2008 gebildet. Mitglieder des Kulturraumes sind der Landkreis Meißen und der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

    Der Kulturraum unterstützt die Kulturträger bei ihren Aufgaben von regionaler Bedeutung, insbesondere bei deren Finanzierung und Koordinierung. Organe der ländlichen Kulturräume sind der Kulturkonvent, der Vorsitzende des Kulturkonventes und der Kulturbeirat.
    In den Kulturbeirat werden durch den Kulturkonvent Kultursachverständige gerufen, die ehrenamtlich tätig sind. Der Kulturbeirat hat die Aufgabe, den Kulturkonvent fachlich zu unterstützen.

    Der Kulturbeirat besteht aus 17 Mitgliedern, je zwei Vertreter aus einer Kultursparte sowie der Geschäftsführer der Elbland Philharmonie Sachsen GmbH. Bei der Berufung ist auf eine angemessene Vertretung der Kultursparten, die vom Kulturraum gefördert werden, zu achten.

     Dies sind:

    • Museen, Sammlungen, Ausstellungen
    • Theater, darstellende Kunst, Literatur
    • Musikpflege
    • Musikschulen
    • Bildende Kunst
    • Bibliotheken
    • Kultur- und Kommunikationszentren
    • Soziokultur

    Die Berufung der Mitglieder des Kulturbeirates erfolgt für die Dauer von 5 Jahren. Bei der Besetzung des Kulturbeirates soll auf eine angemessene regionale Vertretung geachtet werden, so dass für jede Kultursparte die Berufung von einem Vertreter für beide Regionen vorgesehen ist.

    Ist Ihr Interesse geweckt, ehrenamtlich als Mitglied des Kulturbeirates den Kulturkonvent fachlich zu beraten und so an der kulturellen Vielfalt des Kulturraumes mitzuwirken? Dann bewerben Sie sich!

    Füllen Sie hierzu bitte das beigefügte Bewerbungsformular aus und senden dies bis zum 15.02.2018 an die Geschäftsstelle des Kulturraumes, c./o. Landratsamt Meißen, Brauhausstraße 21, 01662 Meißen. Der Bewerbung ist eine Kurzvita sowie eine Erklärung, das Ehrenamt im Fall einer Berufung zu übernehmen, beizufügen.

    4. Allgemeine Hinweise

    Wir möchten sie nochmals darauf hinweisen, dass bei der Einreichung von geänderten Kosten- und Finanzierungsplänen, genau wie bei den Anträgen, eine Originalunterschrift notwendig ist. Die Einreichung per E-Mail ist diesbezüglich nicht ausreichend. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und künftige Beachtung. Zukünftig werden nur noch postalisch mitgeteilte Änderungen durch die Bewilligungsbehörde bearbeitet! 

    Zu Ihrer Kenntnis haben wir die Info-Mail der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen beigefügt – hieraus entnehmen Sie weitere Informationen zu verschiedenen Ausschreibungen im kulturellen Bereich.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

     Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Geschäftsstelle