Neuigkeiten Förderung

  • Jetzt bewerben für »So geht Sächsisch. – Der virtuelle Konzertraum«

    Streaming-Format mit Konzerteinnahmen für Musikerinnen und Musiker 

    Gemeinsam mit »So geht Sächsisch.« bietet das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus freischaffenden Musikerinnen und Musikern aus Sachsen ein Streaming-Angebot von Konzerten an, womit sie Einnahmen erzielen können. Die Nutzung der Plattform ist für die Künstlerinnen und Künstler kostenfrei. 

    Kulturministerin Barbara Klepsch ruft dazu auf, sich für das Format »So geht Sächsisch. – Der virtuelle Konzertraum« bis zum 7. Juni 2021 zu bewerben:

    »Mit dem virtuellen Konzertraum wollen wir die Zeit überbrücken, bis Konzerte auch in geschlossenen Räumen wieder vor Publikum möglich sind. Die Bewerbung für das Format eröffnet die Möglichkeit, auch mit digitalen Konzerten Geld zu verdienen. Ich wünsche mir, dass nach der Pandemie digitale Kulturformate erhalten bleiben – vor allem die, bei denen künstlerische Arbeit finanziell gewürdigt wird«. 

    Gestreamt werden die Konzerte zwischen dem 20. Juni und dem 6. August 2021 auf »Dreamstage«, einer Plattform für digitale Konzerte. Konzipiert sind die Streams wie ein Live-Erlebnis vor Ort: Die Konzerte können nur im festgelegten Zeitfenster und mit einem digitalen Ticket gesehen werden. Der Ticketpreis beträgt 15 Euro, wovon 12 Euro an die Künstlerinnen und Künstler geht. Zusätzlich ist eine freiwillige Spende möglich. 

    Das Sächsische Kulturministerium finanziert das Projekt über das Format #Kulturdigital der Kampagne »So geht Sächsisch.«. Das Projekt trägt die Kosten für die Produktion des Streams sowie für die Konzerträumlichkeiten. Organisiert wird die Umsetzung durch das Moritzburg Festival. 

    Die Konzerte können auf Wunsch der Künstlerinnen und Künstler entweder vorproduziert oder live gesendet werden. Die Drehs finden vom 19. Juni bis zum 31. Juli 2021 an Konzertorten in Dresden, Leipzig und Chemnitz statt. 

    Interessierte freischaffende Musikerinnen und Musiker können sich unter buero@moritzburgfestival.de bewerben, mit Angabe folgender Informationen: 

    1. Ansprechperson
    Name, Vorname
    Postanschrift
    E-Mail
    Mobiltelefon
    ggf. Webseite o.ä.
    Name des sächsischen Kulturraumes, in dem der/die Ansprechperson wohnhaft ist 

    2. Performance
    Titel der Performance
    Name(n) der beteiligten Künstlerinnen und Künstler Genre der vorgesehenen Performance Programmfolge bzw. kurze Beschreibung der vorgesehenen Performance Spieldauer der vorgesehenen Performance Lebenslauf bzw. Lebensläufe des/der beteiligten Künstlerinnen und Künstler Erwähnung ausgewählter Vorstellungen aus Vor-Corona-Zeiten Wenn vorhanden: Link zu Youtube-Videos o.ä. 

    ------------------------------- 

    Informationen:
    Herausgeber
    Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10936)

  • Blitzumfrage der Servicestelle Freie Szene

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg:innen und Theaterfreund:innen,

    hoffnungsvoll bewegen wir uns mit kleinen Schritten in Richtung Öffnung. Jetzt ist es besonders wichtig Kontakt zu halten oder neu zu knüpfen. Wie finden wir uns wieder? Und was braucht die Szene um wieder produktiv sein zu können? Wie geht es euch und Ihnen momentan? Mit unserer Blitzumfrage wollen wir uns bis zum 04. Juli 2021 ein Stimmungsbild machen.

    In Dresden und Leipzig sind diese Woche die ersten Öffnungen möglich. Allgemein gilt – wenn an fünf Werktagen die Inzidenz einer Region unter 100 liegt, so löst ab dem übernächsten Werktag die Sächsische Corona-Schutzverordnung die Bundesregelung ab: Eine Öffnung der Theater und Konzerthäuser (mit Terminbuchung, Kontaktdatenerfassung und tagesaktuellem negativen Test) ist mit genehmigten Hygienekonzept möglich und auch Open Air-Kulturveranstaltungen dürfen wieder stattfinden (ebenfalls mit Terminbuchung, Kontaktdatenerfassung & Testpflicht).

    Neue Konzepte zu entwickeln ist herausfordernd und weiterhin notwendig. Beim über den Tellerrand schauen fallen uns vielleicht auch noch ganz neue Wege ein und dabei lohnt es sich für die Freie Szene auch den Blick in die ländlichen Gebiete schweifen zu lassen:

    Am 27. Mai 2021 besteht von 17 bis 19 Uhr die Möglichkeit während unserer Veranstaltung EINBLICKE#3: Die Geschäftsstelle des Kulturraumes Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge stellt sich vor den Kulturraum kennenzulernen. Welche Möglichkeiten ergeben sich für Künstler:innen aus der Freien Szene? 

    Am 23. September 2021 findet Spiel.Platz - digitales Zukunftslabor Soziokultur + Freie Szene in Sachsen das erste Mal in einem eigens dafür entwickelten digitalen Format statt. Die Kooperationsveranstaltung mit dem Landesverband für Soziokultur e.V. möchte Künstler:innen und potentielle Spielorte im ländlichen Raum zusammenbringen, so dass daraus neue langfristige Kooperationen entstehen. 

    Wir freuen uns schon auf den Sommer mit euch und Ihnen und die Begegnungen die wieder stattfinden werden.

    Ihre
    Heike Zadow                               &        Sinah Hoffmann

    Leiterin Servicestelle FREIE SZENE          Referentin Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit der Servicestelle FREIE SZENE

  • Jupiter – Kulturstiftung des Bundes mit neuem Theater-Programm

    Pressemitteilung

    Kinder- und Jugendtheater aus der freien Szene und den Stadttheatern sind ein in ihrer Bedeutung bisher wenig gewürdigter Bestandteil der Theaterlandschaft: Wie kaum eine andere Kunstform kann das Kinder- und Jugendtheater sein Publikum in seiner ästhetischen und intellektuellen Entwicklung in verschiedenen Phasen begleiten. 

    Vor diesem Hintergrund will die Kulturstiftung des Bundes mit ihrem neuen bundesweiten Förderprogramm Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum das Kinder- und Jugendtheater stärken. Sie stellt für das Programm bis 2026 insgesamt 3,7 Mio. Euro zur Verfügung. 

    Kernstück des Programms ist die Produktionsförderung, die den Kinder- und Jugendtheatern, den Jungen Opern und Institutionen für jungen Tanz neue, auch internationale Kooperationsmöglichkeiten eröffnet. Die Häuser sollen durch die Förderung die Möglichkeit bekommen, modellhafte und attraktive Vorhaben zu entwickeln und umzusetzen und darüber mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Qualitäten des Kinder- und Jugendtheaters zu erzielen. Gefördert werden innovative spartenübergreifende Produktionen, Kooperationen mit freien Gruppen, mit Spielstätten und/oder Festivals oder mit Künstlerinnen und Künstlern, die bislang kaum bzw. noch nicht im Kinder- und Jugendtheater aktiv waren. 

    Das Programm fördert außerdem den fachlichen Austausch und kritischen Diskurs über aktuelle Neuansätze und Perspektiven der Darstellenden Künste für junges Publikum: Symposien, Workshops und Vernetzungsformate bringen Vertreterinnen und Vertreter der Regie- und Schauspielschulen mit Theaterschaffenden sowohl aus der jungen als auch der „erwachsenen“ Sparte zusammen, um Arbeitskontakte zu initiieren, Netzwerke zu stärken, herausragende Produktionen zu zeigen sowie den internationalen Austausch mit Akteurinnen des Kinder- und Jugendtheaters zu ermöglichen. 

    Um die Aufmerksamkeit der Fachöffentlichkeit für exzellente Arbeiten zu erhöhen, wird zusätzlich eine Akademie für Journalisten entwickelt. Für das Weiterbildungsangebot können sich bundesweit Journalistinnen und Journalisten aus den Bereichen Hörfunk, Fernsehen, Print- und Onlinemedien bewerben. Informationen zur Bewerbung für die Akademie folgen.

    Mit dem Fonds Jupiter führt die Kulturstiftung des Bundes ihr Engagement für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Theaterlandschaft fort, das sie seit dem Jahr 2005 mit den Programmen Heimspiel, Wanderlust und Doppelpass in Form von Strukturförderfonds kontinuierlich verfolgt. 

    Anträge für die erste Förderrunde können bis zum 30. Juni 2021 bei der Kulturstiftung des Bundes eingereicht werden. 

    Alle Informationen zu den Antragsmodalitäten finden Sie in den Fördergrundsätzen auf unserer Website www.kulturstiftung-des-bundes.de/jupiter

  • Monatlicher NEWSLETTER des Landesverbandes Soziokultur Sachsen

    Den aktuellen Newsletter des Landesverbandes Soziokultur Sachsen finden Sie hier.

  • Online-Umfrage | Inklusion in sächsischen Kultureinrichtungen

    Die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich des Landesverbandes Soziokultur bittet um Unterstützung bei einer Kurz-Umfrage.

    Mit der vorliegenden Umfrage will sich die Servicestelle einen Überblick über den Stand der Inklusionsentwicklung an sächsischen Kultureinrichtungen verschaffen. Neben der Erfragung des Ist-Standes, geht es darum herauszufinden, wie und mit welchen Angeboten die Servicestelle die sächsischen Kulturschaffenden bei der Umsetzung von Inklusion noch besser unterstützen kann. Die Online-Umfrage dauert 5-7 Minuten und ist bis einschließlich 21. Mai 2021 aktiv. 

    Link zur Kurz-Umfrage https://www.umfrageonline.com/s/b210eab 

    Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!  

    Mit freundlichen Grüßen

    Johanna von der Waydbrink
    Servicestelle Inklusion im Kulturbereich
    c/o Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
    Alaunstraße 9
    01099 Dresden

    Telefon: 0351 80 21 76 9 | E-Mail: waydbrink@soziokultur-sachsen.de
    Internet: www.inklusion-kultur.de | www.soziokultur-sachsen.de

  • Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. - Für Einpflege von 10 Werkbeständen in die Werkdatenbank - jetzt Unterstützung mögli

    Der LBK hat die Möglichkeit, voraussichtlich 10 Künstler:innen bzw. Nachlassverwalter:innen bei der Einpflege eines Kernbestandes von mindestens 50 Werken in die Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen zu unterstützen. Dafür gab es ein positives Signal aus dem Förderprogramm „KULTUR.GEMEINSCHAFTEN“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder, bei denen wir uns letztes Jahr beworben hatten.

    Näheres finden Sie HIER

  • [SMKT] Ausschreibung für Sächsischen Bibliothekspreis 2021 ist gestartet

    Ausschreibung für Sächsischen Bibliothekspreis 2021 ist gestartet 

    Bewerbung bis 30. Juni 2021 

    Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus hat in Kooperation mit dem Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e. V. den Sächsischen Bibliothekspreis 2021 ausgeschrieben. Ab sofort können sich alle öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken bewerben. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird immer am 24. Oktober, dem Tag der Bibliotheken, verliehen. Der Preis wird seit dem Jahr 2011 jährlich durch das SMWK in Kooperation mit dem Landesverband Sachsen im Deutschen Bibliotheksverband e. V. ausgelobt. 2020 ging der Sächsische Bibliothekspreis an die Bibliotheken in Ebersbach-Neugersdorf. 

    »Mit dem Sächsischen Bibliothekspreis wollen wir die wichtige und unentbehrliche Arbeit der Bibliotheken in Sachsen würdigen. Bibliotheken gewährleisten den flächendeckenden, barrierefreien und generationsübergreifenden Zugang für alle zu Wissen und Informationen und werden immer bedeutender als Kultur und Bildungsort wie die steigenden Besucherzahlen der vergangenen Jahre bis zur Pandemie zeigen«, betonte Kulturministerin Barbara Klepsch. 

    Der Preis prämiert innovative Bibliotheksarbeit, Förderung von Sprach-, Lese- und Medienkompetenz sowie regionales Engagement in einer Zeit beschleunigten technologischen und sozialen Wandels. Teilnahmeberechtigt sind alle Einrichtungen im Freistaat Sachsen. Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. 

    Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet zu finden unter www.saechsischer-bibliothekspreis.de 

    Die Bewerbung kann bis zum 30. Juni 2021 gesandet werden an: 

    dbv-lv@bibo-dresden.de

    oder per Post an

    Bibliotheksverband Sachsen
    c/o Städtische Bibliotheken Dresden
    Schloßstraße 2
    01067 Dresden

  • FÜR DIE STÄRKUNG DER FREIEN DARSTELLENDEN KÜNSTE MITTELDEUTSCHLANDS - Landesverbände starten ein gemeinsames Modellprojekt

    Die Landesverbände der Freien Darstellenden Künste in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen starten erstmalig ein gemeinsames Kooperationsprojekt, finanziert durch die #TakeNote-Förderung im Bundesprogramm NEUSTART KULTUR des Fonds Darstellende Künste e.V., um eine Sichtbarkeit der Freien Szenen Ostdeutschlands zu erzeugen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit der Kunstschaffenden zu entwickeln. 

    Mithilfe dieser Unterstützung werden die Landesverbände die überregionale Zusammenarbeit beleben und die Vernetzung zwischen Künstler*innen, Spielstätten und den Verbänden über die eigenen Landesgrenzen hinaus verstetigen. Ebenso sollen neben dem fachlichen Austausch im Rahmen der Kooperation auch Netzwerke der Freien Darstellenden Künste in den ländlichen Regionen gestärkt werden. Einen ersten Aufschlag bildet die KONFERENZ DER VISIONEN, welche im September 2021 stattfinden wird. Im Rahmen dieser Konferenz werden in Werkstattgesprächen Bedarfe und Bedürfnisse an ein Gastspielnetzwerk mit Fokus aufs Produzieren erarbeitet. 

    Weitere Ziele sind der Wissenstransfer zwischen den Landesverbänden, der Austausch der Akteur*innen der Szenen untereinander und die Ressourcenbündelung innerhalb der vier Bundesländer. 

    “Es geht um die Entwicklung zukunftsfähiger nachhaltiger Produktionsstrukturen und eine größtmögliche Resonanz für Kunstschaffende und Rezipient*innen. Es ist uns ein besonderes Anliegen mit dem Projekt, Mitteldeutschland als Ort produktiver, interdisziplinärer, professioneller wie auch vielfältiger freier Kunstproduktionen sichtbarer zu machen, denn die Freien Darstellenden Künste sind eine wesentliche Säule der Theaterlandschaften in den beteiligten Bundesländern.” resümiert Anne-Cathrin Lessel, Vorstandsmitglied im Landesverband der Freien Theater in Sachsen, stellvertretend für die Projektpartner*innen. 

    Dieses Modellprojekt ist der Kick Off für das Vorhaben: Gründung des mitteldeutschen Spielstättenverbundes.

     

    Projektpartner*innen:

    Maria Gebhardt, Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt e.V.
    Anne-Cathrin Lessel, Landesverband der Freien Theater in Sachsen e.V.
    Frank Reich, Landesverband Freier Theater Brandenburg e.V.
    Kathrin Schremb, Thüringer Theaterverband e.V.
    Heike Zadow, Servicestelle Freie Szene (Sachsen)

     

    Pressekontakt:

    Landesverband der Freien Theater in Sachsen e.V.
    Anne-Cathrin Lessel
    E-Mail: vorstand@freie-theater-sachsen.de
    Tel.: 0341-35595510

    Pressemitteilung im Original: hier

  • IMPULS fördert von Corona betroffene Amateurmusik in ländlichen Räumen

    Mit dem neuen Förderprogramm IMPULS stellt der Bund 10 Millionen Euro für die Amateurmusik in ländlichen Räumen bereit.  Die Förderung soll den Laien-Ensembles neue Impulse geben und als Motivationshilfe zu einem Neustart beitragen. 

    Das neue Förderprogramm richtet sich ausdrücklich an aktive Amateurmusikensembles aus Kommunen mit höchstens 20.000 Einwohnern. Mit IMPULS werden kooperative Projekte gefördert, die unterschiedliche Akteure vor Ort zusammenbringen und so Vernetzung und Wissenstransfer ermöglichen. Neben der möglichst schnellen Befähigung zur Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit verfolgt das Programm auch das Ziel, die Ensembles strukturell zu stärken und bei den Transformationsprozessen zu unterstützen, die sich durch die Pandemie noch beschleunigt haben. Dazu gehören z.B. neue, kreative Proben- und Konzertformate, mediale Sichtbarkeit, Maßnahmen zur (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern oder Förderung von Digitalität.

    Anträge können von 1. bis 31. Mai 2021 eingereicht werden. Die Ensembles können sich um Fördersummen von 2.500 bis 15.000 Euro bewerben; bei einem Eigenanteil von 10% der Antragssumme. Die geförderten Projekte werden in der zweiten Jahreshälfte 2021 realisiert.

    www.bundesmusikverband.de/impuls

  • [SMKT] Kulturministerium schreibt Sächsischen Museumspreis 2021 aus

    Museen aus Sachsen können sich ab sofort für den Sächsischen Museumspreis 2021 bewerben. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, verleiht den Preis in diesem Jahr zum achten Mal. Er ist mit insgesamt 30.000 EUR dotiert, davon ein Hauptpreis in Höhe von 20.000 EUR und zwei Spezialpreise in Höhe von jeweils 5.000 EUR. 

    »Wir wollen die langjährige, engagierte Arbeit der Museen würdigen und gleichzeitig auch kreative und mutige Ideen, die beispielgebend für andere Museen sein könnten. Museen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Kulturlandschaft. In diesem Jahr möchten wir zudem mit dem Schwerpunkt Ehrenamt dieses besondere Engagement in den Mittelpunkt rücken und würdigen«, sagte Kulturministerin Barbara Klepsch. 

    Der Sächsische Museumspreis wird an nichtstaatliche Museen im Freistaat für beispielhafte Leistungen in der Museumsarbeit und der Profilierung der Sächsischen Museumslandschaft verliehen. 

    Um den Preis können sich die Institutionen einzeln oder im Zusammenschluss bewerben. Eine regelmäßige unmittelbare oder mittelbare Förderung des Museums oder des Museumsverbundes durch den Freistaat Sachsen und/oder den Bund darf 50% nicht überschreiten. Ausdrücklich werden auch bisherige Bewerber – gleich ob Preisträger oder Teilnehmer – zur erneuten Beteiligung aufgerufen. 

    Der Hauptpreis wird in Würdigung eines hervorragenden Gesamtkonzeptes verliehen. Die beiden Spezialpreise werden für einen herausragenden Einzelbereich der Museumsarbeit vergeben. Schwerpunkt des Museumspreises soll im Jahr 2021 die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements im Museumsbereich sein. Mindestens ein Preis der oben genannten Kategorien soll daher an ein Museum vergeben werden, das von einem Förderverein in besonderer Weise oder langjährig unterstützt wurde oder von einem Verein getragen wird. 

    Die Preise werden auf Grundlage der Vorschläge einer unabhängigen Jury vergeben. Mehr Informationen zur Bewerbung gibt es im Internet unter https://www.smwk.sachsen.de/museumspreis.html Bewerbungsende ist der 30.06.2021.

  • Übersicht Fördermöglichkeiten - DAS MÜSSEN KULTUR- UND KREA­TIV­WIRT­SCHAFTS­UN­TER­NEHMEN JETZT WISSEN

  • [SMKT] Sachsen legt für insgesamt rund 9 Millionen Euro neue Corona-Hilfen für Tourismus und Kultur auf

    Sachsen legt für insgesamt rund 9 Millionen Euro neue Corona-Hilfen für Tourismus und Kultur auf 

    Förderung für Modellprojekte, Tourismus, Zoos, freie Musikschulen sowie freie Musik- und Tanzlehrkräfte

    Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus fördert aufgrund der Corona-Krise Tourismus und Kultur mit weiteren rund 9 Millionen Euro. Das Sächsische Kabinett hat die entsprechenden drei Förderrichtlinien dafür heute verabschiedet. Die Finanzhilfen werden vorbehaltlich der Einwilligung des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtages aus dem Sondervermögen »Corona-Bewältigungsfonds Sachsen« zur Verfügung gestellt. 

    »Noch immer sind Kultur und Tourismus am härtesten von den Einschränkungen der Corona-Krise betroffen. Ich bin deshalb sehr froh, dass wir finanzielle Mittel für die Einrichtungen und Betroffenen zur Verfügung stellen, die durch die Corona-Maßnahmen weiter mit großen Einschränkungen konfrontiert sind. Mit der finanziellen Förderung von Modellprojekten und touristischen Einrichtungen setzen wir ein wichtiges Signal für den Neustart im Tourismus. Es ist mir sehr wichtig, dass wir die Einrichtungen und Unternehmen dabei unterstützen«, betonte die Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch. 

    Zum einen unterstützt Sachsen den Restart in der Tourismusbranche und damit verbundene Modellprojekte mit insgesamt 2 Millionen Euro. Konkret gefördert werden mit der neuen Richtlinie die wissenschaftliche Begleitung von Modellvorhaben sowie Maßnahmen zum Erhalt von touristischen Einrichtungen nach coronabedingtem Betriebsausfall im laufenden Jahr 2021 oder zur Vorbereitung der kommenden Saison. 

    Weiterhin gefördert wird die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten, die zur Wiederaufnahme touristischer Einrichtungen erforderlich sind.

    Dazu zählen insbesondere die Umsetzung von Hygienekonzepten wie zum Beispiel Gästelenkung, Luftfilterung und Ähnliches. 

    Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) bis spätestens 31. September 2021 eingereicht werden. 

    Weiterhin stellt der Freistaat für sächsische Tierparks und Zoologische Gärten 5 Millionen Euro bereit. Ziel der Förderung ist es, finanzielle Engpässe zu überbrücken, um den Erhalt dieser Einrichtungen abzusichern. Die Einnahmeausfälle zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai 2021 sollen so ausgeglichen werden. Anträge können bis zum 30. Juni 2021 bei der SAB gestellt werden. 

    Auch für die freien Musikschulen und freiberufliche Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen gibt es ab jetzt ein Förderprogramm. Insgesamt stehen für 2021 dafür rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Anbieter von außerschulischem Musik- und Tanzunterricht im Freistaat Sachsen sind aufgrund der Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen mit Einschränkungen konfrontiert, die sich auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dieser Träger auswirken. Ziel ist es, durch einen Zuschuss finanzielle Engpässe zu überbrücken und so die Existenz der Träger zu sichern und zum Fortbestand der vielfältigen Kulturlandschaft Sachsens beizutragen. Anträge für diese Förderung können bis zum 31. Juli 2021 bei der SAB gestellt werden. 

    Weitere Details zu den drei Förderrichtlinien gibt es auf der Internetseite https://www.coronavirus.sachsen.de/kultur-und-tourismus-4140.html 

    Der Freistaat hatte bereits im vergangen Jahr Kultur und Tourismus mit zahlreichen Förderprogrammen unterstützt. So wurden »Denkzeit-Stipendien« in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro an 2.819 Zuwendungsempfänger ausgereicht, es wurden 410.282 Euro für 36 Musikschulen und 832.435,40 Euro für 1.559 private und freie Anbieter von außerschulischem Musikunterricht ausgezahlt sowie insgesamt rund 5 Millionen Euro für 313 Zuwendungsempfänger bewilligt. Über das Programm »Denkzeit Event« wurden 1,5 Millionen Euro an die Veranstaltungsbranche vergeben sowie für Tourismus und Tourismuswerbung zusätzliche 5 Millionen Euro.

  • Förderung landwirtschaftlicher Museen im ländlichen Raum

    Am 1. April 2021 startete das neue Soforthilfeprogramm zur Stärkung der Museumslandschaft in ländlichen Räumen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Damit wird jetzt gezielt die Entwicklung und Modernisierung oft eher kleiner und regional verankerter Landwirtschaftsmuseen gefördert.

    Mit ihren Ausstellungen und Exponaten halten diese Museen in vielen Regionen die Erinnerung an eine Vergangenheit lebendig, in der die Arbeit auf dem Feld, im Stall oder im Weinberg noch sehr beschwerlich war. Sie machen die eigene Heimat für Bewohnerinnen und Bewohner begreifbar, sie locken Touristen in die ländlichen Räume und führen Besuchern vor Augen, wie rasant sich die Agrarbranche in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

    Konkret stellt das BMEL ab dem 1. April zwei Millionen Euro zur Verfügung, um mit jeweils bis zu 50.000 Euro regionale Museen in ländlichen Regionen zu fördern, die sich schwerpunktmäßig den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau oder Fischerei widmen. Durchgeführt wird das Programm vom Deutschen Verband für Archäologie (DVA). Förderanträge können auf folgender Webseite gestellt werden:
    https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.dva%2dsoforthilfeprogramm.de&umid=9a78eec4-cfae-4a3d-9709-8d356108d66a&auth=b1b6b039a0943f8b8af33d3e135053f71107011d-645b983bee39ddd47a9b782f51d925af4fabd60f

    Bereits im Jahr 2020 hat die BKM das Soforthilfeprogramm Heimatmuseen mit 2,5 Millionen Euro begonnen und setzt diese Förderung auch 2021 mit 1,5 Millionen Euro fort. Die entsprechende Ausschreibung des DVA ist seit 1. März 2021 veröffentlicht. Anträge können auch hier unter https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.dva%2dsoforthilfeprogramm.de&umid=9a78eec4-cfae-4a3d-9709-8d356108d66a&auth=b1b6b039a0943f8b8af33d3e135053f71107011d-645b983bee39ddd47a9b782f51d925af4fabd60f

    Hier finden Sie den Flyer mit Erläuterungen: Flyer

  • NEUSTART KULTUR: Kultursommer 2021 - Förderprogramm

    Die Kulturstiftung des Bundes lobt kurzfristig das antragsoffene Förderprogramm "Kultursommer 2021" aus. Aus dem Programm NEUSTART KULTUR stehen insgesamt bis zu 30,5 Millionen Euro zur Verfügung, um Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten und der Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu eröffnen. Antragsberechtigt sind kreisfreie Städte und Landkreise. Die Kulturstiftung des Bundes informiert in zwei Online-Fragestunden am 31. März und 12. April zu den Förderbedingungen.

     Mehr erfahren 

  • Sachsen fördert nichtstaatliche Museen mit über 1,9 Millionen Euro in 2020

    Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus hat im Jahr 2020 insgesamt rund 1.926.000 Euro für nichtstaatliche Museen zur Verfügung gestellt und damit 112 museale Projekte unterstützt. Grundlage dafür ist die Förderrichtlinie Kunst und Kultur. Neben 21 Projekten im Bereich des Digitalen Sammlungsmanagements wurden 67 Projekte mit rund 1.095.300 Euro in den Bereichen Restaurierung/Konservierung, Publikationen, Ausstellen und Vermitteln sowie zu Ankäufen von bedeutendem Museumsgut gefördert. 11 Projekte mit einem Fördervolumen von 328.000 Euro erhielten im Bereich Inklusion und Teilhabe nach der UN-Behindertenrechtskonvention sowie 13 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 260.200 Euro im Bereich der Sicherung der Künstlernachlässe Unterstützung. 

    Die sächsische Museumslandschaft ist derzeit noch immer von den Schließungen und den Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie besonders stark betroffen. In vielen Landkreisen können Museen aufgrund der hohen Infektionszahlen noch nicht öffnen. »Der Einfallsreichtum und die Kreativität sächsischer Museen geben jedoch Zuversicht in der Krisenzeit. Allen Widrigkeiten zum Trotz locken zahlreiche sächsische Museen die Besucher virtuell in ihre Sammlungen oder vermitteln in eigenem Video-Podcast spannende Themen. Hier zeigt sich einmal mehr wie essentiell die Förderung von Digitalisierungsvorhaben im musealen Bereich ist«, so Kulturministerin Barbara Klepsch. 

    Die Staatlichen Kunstsammlungen – Sächsische Landesstelle für Museumswesen hat 2020 nichtstaatliche Museen mit Beratungen zu Digitalisierungsvorhaben und einem Fördervolumen von rund 242.500 Euro im Bereich des Digitalen Sammlungsmanagements unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zur zukunftssicheren Entwicklung der sächsischen Museumslandschaft geleistet.

    Schon heute laden 81 Museen auf der sächsischen Plattform sachsen.museum-digital.de mit über 15.000 Objekten zum Entdecken ein. Virtuelle Rundgänge, Online-Ausstellungen und Social-Media-Angebote eröffnen neue Perspektiven. Mittels Podcasts und Videos sind die Gäste eingeladen, hinter die Kulissen zu blicken und haben die Möglichkeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit im Museum zu begleiten. Weiterführende, überregionale Angebote finden Interessierte unter #closedbutopen. 

    Folgende Museen erhielten im Jahr 2020 eine Förderung (alphabetische Reihenfolge):

    das Museum in Adorf,

    das Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein in Altenberg, das Adam-Ries-Museum Annaberg-Buchholz, das Museum Bautzen, 

    in Chemnitz: die Kunstsammlungen, das Naturkundemuseum, die Neue Chemnitzer Kunsthütte sowie das Industriemuseum und das Sächsische Eisenbahnmuseum, 

    die Tuchfabrik Gebr. Pfau Crimmitschau,

    das Museum Karrasburg Coswig,

    das Museum Barockschloss Delitzsch,

    das Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum Dippoldiswalde, das Stadtmuseum/Kleine Galerie Döbeln, das Heimatmuseum Dohna, 

    in Dresden: das Museum für Fernmeldetechnik Dresden, das Deutsche Hygiene-Museum, das Stadtmuseum und die Städtische Galerie Dresden, 

    das Museumsdepot der Stadt Ebersbach-Neugersdorf, das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf, das Museum Eibau, das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg, das Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau in Glauchau, das Kulturhistorische Museum Görlitz, das Kreismuseum Grimma, das Museum Alte Lateinschule Großenhain, das Deutsche Damast- und Frottiermuseum Großschönau, das Gellert-Museum Hainichen, das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal, 

    in Hoyerswerda: das Schloss- und Stadtmuseum und das Zuse-Computer-Museum, 

    in Leipzig: das Museum für Druckkunst, das Grassi Museum für Angewandte Kunst, das Mendelssohn-Haus, das Museum der bildenden Künste Leipzig, das Stadtgeschichtliche Museum sowie die Galerie für Zeitgenössische Kunst, das Museum der Stadt Lichtenstein, das Museum Burg Schönfels in Lichtentanne, das Museum Schloss Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna, das Stadtmuseum Löbau, das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen, das Dommuseum Meißen, die Historische Schauweberei Braunsdorf/Niederwiesa, das Museum Niesky, das Dorfmuseum Gahlenz/Oederan, das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, das Stadt- und Waagenmuseum Oschatz, das Stadtmuseum Pirna, 

    in Plauen: das Vogtlandmuseum und die Schaustickerei Plauener Spitze, 

    das Stuhlbaumuseum Rabenau,

    das Karl-May-Museum in Radebeul,

    das Heimatmuseum Radeburg,

    das Museum Schloss Rochsburg,

    das Museum Sagar,

    das Stadt- und Kulturgeschichtliche Museum Torgau, das Museum Naturalienkabinett Waldenburg, das Museum Alte Pfefferküchlerei Weißenberg, das Schloss Wildenfels, das Kulturhistorische Museum mit Ringelnatzsammlung in Wurzen, die Städtischen Museen Zittau, das Museum Schloss Wildeck in Zschopau und die Kunstsammlungen in Zwickau/Max-Pechstein-Museum. 

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    Informationen 

    Herausgeber 

    Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Binstitution_ids%5D%5B%5D=10936

    Themen 

    Kunst & Kultur (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/?search%5Bcategory_ids%5D%5B%5D=10488)

  • OFFENER BRIEF an die Staatsregierung durch die Sächsischen Landeskulturverbände

    OFFENER BRIEF an die Staatsregierung
    Schutzschirm Kultur mit großen Löchern
    vom 25. März 2021

    Sächsische Landeskulturverbände appellieren an den Sächsischen Landtag und die Staatsregierung, den Corona-Bewältigungsfonds aufzustocken.

    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmer,
    sehr geehrte Frau Staatsministerin Klepsch,
    sehr geehrter Herr Staatsminister Vorjohann,
    sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Hartmann,
    sehr geehrte Frau Fraktionsvorsitzende Schubert,
    sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Panter,

    Sachsen hat in der Pandemie viel für die Kultur möglich gemacht. Von Denkzeit-Stipendien über digitale Formate der Kampagne „So geht sächsisch“ bis zum Soforthilfe-Zuschuss „Härtefälle Kultur“ für freie Kulturträger und die Clubszene. Trotz massiver Einschnitte und noch bestehender Unsicherheiten haben die Programme gewirkt. Die Szene leidet, aber lebt!

    Seit dem Beginn des Jahres 2021 werden keine Hilfen über das Härtefall-Programm mehr ausgereicht, obwohl die Durchführung ursprünglich bis November 2021 geplant war.

    Der Soforthilfe-Zuschuss dient der schnellen Abwendung von Liquiditätsengpässen, damit keine freien Kulturträger pandemiebedingt insolvent gehen. Die Beantragungen liegen im Schnitt bei rund 20.000 Euro. Sie dienen hauptsächlich dazu, laufende Fixkosten weiter finanzieren zu können und digitale Kulturangebote zu ermöglichen. Mit den bisher ausgereichten 30 Mio. Euro ist viel erreicht worden, um die gewachsene Kulturlandschaft in ihrer Substanz zu erhalten und sichtbar zu machen.

    Der aktuelle Auszahlstopp konterkariert leider dieses Engagement. Als Begründung zur Aussetzung der Soforthilfen wird folgendes Argument gebracht: „Klar ist aber, dass es aufgrund der großen Kraftanstrengungen im Gesundheits- und Vorsorgebereich zu einer Prioritätensetzung des noch Leistbaren kommen muss.
    Hier werden Gelder für den notwendigen Infektionsschutz in Konkurrenz zu den Soforthilfen gebracht. Diese Gegenüberstellung finden wir unangemessen. Sachsen ist bundesweit das Land mit der geringsten Verschuldung. Es fällt uns schwer zu glauben, dass es keine Alternativen gibt.

    Wir halten es für eine grundsätzlich politische Entscheidung, ob der Freistaat in dieser Krisensituation alle Möglichkeiten nutzt, um die Strukturen seiner freien Kulturszene zu schützen. Gleiches gilt für alle anderen Bereiche, die bisher über den Bewältigungsfonds gestützt wurden.

    Wir appellieren daher an den Sächsischen Landtag und die Staatsregierung, den Bewältigungsfonds aufzustocken, um auch weiterhin Träger und Personen in dieser Krisensituation zu helfen.

    Andernfalls müsste man den Bürgerinnen und Bürgern in Sachsen auch erklären, warum die großen Staatsbetriebe – sicher gut begründete - 20 Mio. Euro Aufwuchs im Haushaltsentwurf erhalten, während die Soforthilfen für alle freien Träger auf Eis liegen.

    In einem Schreiben der IG Landeskulturverbände vom 5.11.2020 wiesen wir bereits darauf hin, was passiert, wenn sich der Staat nur noch um seine Pflichtaufgaben im Rahmen der Kultur kümmert.
    Zitat: „Niemand möchte in einer neuen Normalität nach Corona aufwachen, in der im Kulturbereich nur noch Staatsbetriebe und große kommunale Einrichtungen existieren. Nach wie vor ist es nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, der an deren Angeboten partizipiert. Die überwiegende Mehrheit nutzt auch kulturelle Angebote der freien Kulturszene und der privatwirtschaftlichen Kulturbetriebe. Aber die Besucherinnen und Besucher eines Off-Theaters, eines soziokulturellen Zentrums, eines Szeneclubs, Programmkinos oder einer Kunstschule sind genauso viel wert wie die Besucher einer Oper oder eines Staatstheaters.“
    Unverändert halten wir daran fest und warnen vor einer pandemiebedingten einseitigen Kulturförderung, die auch einer Spaltung der Gesellschaft Vorschub leisten könnte.

    Bei aller Not der Betroffenen, als Soloselbständige oder freie Träger, lassen Sie uns bitte das Publikum zum Maßstab nehmen. Kultur vor Ort - kleinteilig, vielfältig, nahbar - das brauchen die Menschen jetzt und in Zukunft. Nach Corona werden es vor allem die kleinen und wendigen Kulturveranstalter sein, die schnell öffnen können und wieder so etwas wie Normalität und Begegnung ermöglichen. Dafür müssen wir sie heute schützen!

    Wir danken der Kulturministerin Barbara Klepsch für ihre gestern veröffentlichte Pressemitteilung, in der sie ankündigte, dass der Freien Szene und den freien Trägern auch weiterhin geholfen werden soll. Wir werten dies als Bekenntnis zur vielfältigen Kulturlandschaft Sachsens.

    Die IG als Verbund zwölf sächsischer Landeskulturverbände versteht sich auch weiterhin als Partner der Staatsregierung, um gemeinsam die Kulturlandschaft Sachsens zu stützen und weiterzuentwickeln.

    Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund

    Anne Pallas
    Im Namen der Interessengemeinschaft Landeskulturverbände Sachsen

    Original als pdf: hier

  • Kultur macht stark: AUSSCHREIBUNG zur Beantragung von Fördermitteln beim BBK

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter in Sachen „Kultur macht stark“,

    unter dem Titel „Wir können Kunst“ fördert der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V. als Programmpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) seit Anfang 2018 Kunstprojekte für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche, die von professionellen bildendenden Künstler*innen durchgeführt werden. 

    In den Projekten können klassische künstlerische Techniken wie Malerei, Zeichnung, Collage, Drucktechniken, plastisches Arbeiten, aber auch Bühnenbildarbeiten, Foto-, Video-, Film- und digitale Techniken, Performances und handwerkliche Techniken vermittelt, erlernt und eingesetzt werden. 

    Hier finden Sie die Ausschreibungsunterlagen:

    Einsendeschluss für Projektanträge ist der 30. April 2021 (Eingangsdatum des Online-Antrags in der Förderdatenbank + Datum des Poststempels für postalisch einzureichende Unterlagen).

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BBK unter https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/wir-koennen-kunst-kultur-macht-stark

    Der Zugang zur Förderdatenbank ist https://kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de/

    Wir freuen uns auf viele spannende und kreative Projektanträge!

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter bfb@bbk-bundesverband.de oder 030 – 20 45 88 80 zur Verfügung.

    Freundliche Grüße, bleiben Sie gesund und zuversichtlich,

    i. A. Ulrike Westphal                                                                          
    Projektbüro WIR KÖNNEN KUNST

    BBK – Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V.
    Taubenstr. 1
    10117 Berlin
    Tel. 030 – 20 45 88 80
    Fax 030 – 280 99 305
    bfb@bbk-bundesverband.de
    www.bbk-bundesverband.de
    http://www.facebook.com/BBK.Bundesverband

  • Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021

    Das "Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2021" ist seit dem 01. März 2021 angelaufen.

    Das Projekt „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. (DVA) richtete sich in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V. (DMB) an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohner. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen.

    Durch das Projekt werden regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung gestärkt - und so der Erhalt des immateriellen und materiellen Kulturerbes als wesentlicher Teil der kulturellen Identität in ländlichen Räumen unterstützt.

    Insgesamt konnten im Jahr 2020 rund 150 Projekte im gesamten Bundesgebiet mit jeweils bis zu 25.000 Euro gefördert werden. Eine Übersicht der Förderprojekte finden Sie auf www.dva-soforthilfeprogramm.de.

    Die Maßnahme „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

    Zur Website des Soforthilfeprogramms

  • Antragstellung für Überbrückungshilfe III ist gestartet

    Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit heute Nachmittag freigeschaltet und online. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar 2021.

    Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

    Die Überbrückungshilfe III im Überblick:

    1. „Wer ist antragsberechtigt?

    Wir vereinfachen die Kriterien für die Antragsberechtigung. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zu verzeichnen hat, beispielsweise weil der Betrieb wegen Corona schließen musste oder wegen der Corona-Einschränkungen weniger Kunden kamen, kann es Überbrückungshilfe III beantragen. Unternehmen können die Überbrückungshilfe III für jeden Monat beantragen, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt.

    Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

    2. Wie viel wird erstattet?

    Die monatliche Förderhöchstgrenze wird noch einmal deutlich heraufgesetzt. Unternehmen können bis zu 1,5 Millionen Euro Überbrückungshilfe pro Monat erhalten (statt der bisher vorgesehenen 200.000 bzw. 500.000 Euro). Es gelten die Obergrenzen des europäischen Beihilferechts. Dank des intensiven Einsatzes der Bundesregierung hat die Europäische Kommission entschieden, die beihilferechtlichen Obergrenzen im befristeten Beihilferahmen (Temporary Framework) anzuheben. Sobald die bereits auf den Weg gebrachten Umsetzungen dieser Anhebungen in nationales Recht von der Europäischen Kommission genehmigt sind, steht damit insgesamt ein beihilferechtlicher Spielraum von bis zu 12 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung, soweit dieses Unternehmen seine beihilferechtlichen Obergrenzen noch nicht ausgeschöpft hat (näher zum Beihilferecht unter Punkt 4). Für verbundene Unternehmen ist eine Anhebung des monatlichen Förderhöchstbetrags auf 3 Millionen Euro in Vorbereitung.

    Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie auch bislang am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:

    • bei einem Umsatzrückgang von 30 Prozent bis 50 Prozent werden bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet,
    • bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet und
    • bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten gezahlt.

    3. Wird es Abschlagszahlungen geben?

    Damit Hilfen schnell bei den Betroffenen ankommen, wird auch bei der Überbrückungshilfe III ein Abschlag über den Bund (Bundeskasse) gezahlt. Der Bund geht hiermit quasi in Vorleistung für die Länder, die weiterhin für die regulären Auszahlungen zuständig sind.

    Abschlagszahlungen können bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe betragen, maximal 100.000 Euro pro Fördermonat. Für den gesamten Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III (November 2020 bis Juni 2021) können Unternehmen damit maximal 800.000 Euro Abschlagszahlungen erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen bis zu 400.000 Euro können ab dem 15. Februar 2021 fließen. Abschlagszahlungen über 400.000 Euro werden ab Ende Februar ausgezahlt. Die reguläre Auszahlung nach Antragsbearbeitung durch die Länder startet im Monat März 2021.

    4. Muss ich Verluste nachweisen?

    Das hängt von der Höhe der beantragten Förderung und dem relevanten Beihilferegime ab.

    Die Antragsteller können wählen, nach welcher beihilferechtlichen Regelung sie die Überbrückungshilfe III beantragen und das jeweils für sie günstigere Regime nutzen.

    Wenn Antragsteller die Bundesregelung Fixkostenhilfe als beihilferechtliche Grundlage wählen (künftig max. 10 Millionen Euro pro Unternehmen), ist zu beachten, dass aufgrund des europäischen Beihilferechts entsprechende ungedeckte Fixkosten nachgewiesen werden müssen. Eine Förderung ist je nach Unternehmensgröße bis zu 70 bzw. 90 Prozent der ungedeckten Fixkosten möglich. Um den Nachweis ungedeckter Fixkosten zu erleichtern, können Verluste, die ein Unternehmen im Zeitraum März 2020 – Juni 2021 erzielt hat, als ungedeckte Fixkosten betrachtet werden.

    Wählt der Antragsteller alternativ die Kleinbeihilfen-Regelung sowie die De-minimis-Verordnung, so werden die Zuschüsse ohne Nachweis von Verlusten gewährt. Auf Basis der Kleinbeihilfen-Regelung sowie der De-minimis-Verordnung können Zuschüsse von insgesamt bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen gewährt werden.

    Zu beachten ist, dass bisherige Beihilfen aus anderen Förderprogrammen, die auf Basis der genannten beihilferechtlichen Grundlagen gewährt wurden, auf die jeweils einschlägige Obergrenze angerechnet werden.

    5. Was wird erstattet?

    Es gibt einen festen Musterkatalog fixer Kosten, der erstattet werden kann.

    Dazu zählen: Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung etc., Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert. Schließlich können bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten gefördert werden sowie Marketing- und Werbekosten.

    Neu bei den erstattungsfähigen Kostenpositionen sind Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent sowie Investitionen in Digitalisierung. Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) bei den Fixkosten berücksichtigt. Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind. Konkret werden entsprechende Kosten für bauliche Maßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat erstattet, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind. Für Digitalinvestitionen können einmalig bis zu 20.000 Euro gefördert werden.

    Neuerungen bei den erstattungsfähigen Kosten gibt es für diejenigen Branchen, die besonders von der Krise betroffen sind, wie die Reisebüros und Reiseveranstalter, die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel, die Pyrotechnikbranche und für Soloselbständige:

    • Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben. Daher wird der Wertverlust für verderbliche Ware und für Saisonware der Wintersaison 2020/2021 als Kostenposition anerkannt. Das gilt u.a. für Weihnachtsartikel, Feuerwerkskörper und Winterkleidung. Es betrifft aber auch verderbliche Ware, die unbrauchbar wird, wenn sie nicht verkauft werden konnte, z.B. Kosmetika. Diese Warenabschreibungen können zu 100 Prozent als Fixkosten zum Ansatz gebracht werden. Dies ergänzt die bereits vorgesehene Möglichkeit, handelsrechtliche Abschreibungen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in Höhe von 50 Prozent des Abschreibungsbetrages als förderfähige Kosten in Ansatz zu bringen.
    • Die Reisebranche gehört zu den am stärksten betroffen Branchen. Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen bieten wir zusätzliche Unterstützung. Die bisher vorgesehenen Regelungen wurden nunmehr ergänzt, so dass externe Vorbereitungs- und Ausfallkosten um eine 50 prozentige Pauschale für interne Kosten erhöht und bei den Fixkosten berücksichtigt werden.
    • Für die Pyrotechnikindustrie, die sehr stark unter dem Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk gelitten hat, gilt eine branchenspezifische Regelung. Sie können eine Förderung für die Monate März bis Dezember 2020 beantragen. Zusätzlich können Lager- und Transportkosten für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021 zum Ansatz gebracht werden.

    6. Welche Unterstützung bekommen Soloselbständige?

    Soloselbständige, die nur geringe Betriebskosten haben, können im Rahmen der Überbrückungshilfe III die „Neustarthilfe“ beantragen. Eine Antragstellung für die Neustarthilfe ist voraussichtlich noch im Februar möglich.

    Mit diesem einmaligen Zuschuss von maximal 7.500 Euro werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist.

    Die Neustarthilfe beträgt in der Regel 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019. Für Antragstellende, die ihre selbständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten besondere Regeln. Der Zuschuss wird als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen. Erst nach Ablauf des Förderzeitraums, also ab Juli 2021, wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe des Zuschusses berechnet, auf den die Soloselbständigen Anspruch haben. Soloselbständige dürfen den Zuschuss in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen haben. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist der Zuschuss (anteilig) zurückzuzahlen.

    Im Rahmen der Neustarthilfe können auch Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen ausüben, sowie unständig Beschäftigte mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen von unter einer Woche berücksichtigt werden.

  • 1. Newsletter 2021 vom 12.02.2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gleich eingangs gilt Ihnen unser ausdrücklicher Dank für Ihre zahlreichen Zuarbeiten hinsichtlich der Perspektiven für Kultureinrichtungen in der Corona-Krise. Aufgrund der Vielzahl der eingegangenen E-Mails und der sehr individuell geschilderten Inhalte kann leider keine umfassende Beantwortung einzelner Nachrichten erfolgen – bitte sehen Sie uns dies nach. Sollte Ihnen dennoch eine dringliche Frage „unter den Nägeln brennen“, nehmen Sie gern telefonisch Kontakt mit uns auf (gern auch eine kurze E-Mail mit Ihrem Telefonanliegen übermitteln, wir rufen dann umgehend zurück). Ihre allgemeinen Hinweise, welche sich vorrangig an den Kulturraum richteten (z.B. Anpassungsvorschläge Förderkriterien) haben wir ebenfalls aufgenommen und werden diese an anderer Stelle einbringen und diskutieren.

    In der gestrigen Videokonferenz schilderten nahezu alle beteiligten Kulturräume ähnliche bis gleiche Erfahrungswerte, Problemlagen und Bitten hinsichtlich der in Aussicht stehenden Öffnungen von Kultureinrichtungen. Individuell untersetzt wurden die Inhalte spezifisch durch die Vorsitzende des Museumsbundes in Sachsen, Frau Dr. Wolfram sowie den Vorsitzenden des Bühnenvereins Sachsen, Herrn Hillmann. Vorrangig diskutiert wurde insbesondere die „Öffnungsstrategie der Kulturministerkonferenz für Kulturinstitutionen und kulturelle Veranstaltungen“. Leider lag dieses Papier insbesondere den ländlichen Kulturräumen nicht vor, da dieses aktuell noch als vertrauliche Information gehandelt wurde.

    Die Kulturministerkonferenz hat mit Stand vom 5.2.2021 gemeinsame Voraussetzungen für die Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen und -institutionen aktualisiert vorgelegt. Unter der Überschrift „Kultur wieder ermöglichen: Voraussetzungen für Öffnungen von Kulturinstitutionen und kulturellen Veranstaltungen“ werden in drei (bzw. vier) Schritten Wiedereröffnungen des Kulturlebens bei Vorliegen der grundlegend gesetzlichen Voraussetzungen vorgeschlagen:

    Im ersten Schritt sollen korrespondierend mit der Wiedereröffnung der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen außerschulische Bildungsangebote der Kultureinrichtungen sowie auch der Betrieb von Musikschulen und Kunstschulen wieder zugelassen werden.

    In einem zweiten Schritt könnten Museen, Galerien, Gedenkstätten und Bibliotheken sowie vergleichbare Einrichtungen spätestens mit der Eröffnung des Einzelhandels einen Basisbetrieb für die Öffentlichkeit anbieten, hierbei jedoch auf Veranstaltungen zunächst verzichten.

    Veranstaltungen in Theatern, Opernhäusern und Konzerthäusern, Kino und ähnlichen Veranstaltungsräumen sowie Proben und Auftritte von Laien- und Amateurkultur werden dann zu ermöglichen sein, wenn auch Betriebe der Gastronomie wieder öffnen (dritter Schritt). Bei einer leistungsfähigen Lüftungsanlage könne auch eine Schachbrettsetzung der Zuschauer mit einem Mindestabstand von einem Meter zugelassen werden. Hierin sehen einige Länder einen vierten Schritt.

    Bitte sehen Sie die voranstehende Information nicht als verbindlich an – der Freistaat wird nunmehr anlehnend an diese Öffnungsstrategie die Aufnahme des Kulturbetriebes im Freistaat Sachsen vorbereiten. Die in der Videokonferenz geschilderten Anmerkungen sollen, sofern möglich, ebenfalls mit Einfluss nehmen. Als Richtwert für die Öffnung der Kultureinrichtungen wird wohl der am Mittwoch beschlossene Inzidenzwert von 35 gelten. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden.

    Mit diesem 1. Newsletter des Jahres 2021 sendet Ihnen die Geschäftsstelle des Kulturraumes in bewährter Weise aktuelle Informationen aus dem Kulturraum.  

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Erreichbarkeit der Geschäftsstelle
    2. Festlegung des Kulturraumes bzgl. des Umgangs mit Ausfallhonoraren ab 2021
    3. Bundesprogramm zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden
    4. Veröffentlichung von Neuigkeiten auf der Homepage des Kulturraumes
    5. Online-Hilfe zum Thema CORONA-Hilfen von KREATIVE SACHSEN

    1. Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

    Wir möchten Sie darüber informieren, dass die telefonische Erreichbarkeit der einzelnen Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle des Kulturraumes bis auf Weiteres eingeschränkt ist.
    Die Geschäftsstelle ist an allen Tagen mit jeweils einer Mitarbeiterin im Wechsel besetzt. Wir bitten Sie, Anfragen hauptsächlich per E-Mail an kulturraum@kreis-meissen.de zu stellen.
    Aktuelle Informationen zu unseren Sprechzeiten finden Sie auch auf unserer Homepage unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/oeffnungszeiten

    Bitte beachten Sie die aktuellen Regelungen des Besucherverkehrs im Landratsamt Meißen.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    2. Festlegung des Kulturraumes bzgl. des Umgangs mit Ausfallhonoraren ab 2021

    Mit Schreiben vom 07.12.2020 hat das SMWK/der Bund zusätzliche Anwendungshinweise zum Fördervollzug in Zusammenhang mit Corona, hier konkret Regelungen zur Anerkennung von Ausfallhonoraren, getroffen. Demzufolge können ab 2021 schriftlich vereinbarte Ausfallhonorare von bis zu 2.500,00 EUR vom Kulturraum anerkannt werden.

    Das SMWK hat dabei folgende Berechnung vorgegeben:

    Bei einem Honorar von bis zu 1.000,00 EUR können 60%, max. jedoch 600,00 EUR als Ausfallhonorar anerkannt werden. (Bsp.: 155,00 EUR Honorar = 93,00 EUR Ausfallhonorar / 500,00 EUR Honorar = 300,00 EUR Ausfallhonorar / 1.000,00 EUR Honorar = 600,00 EUR Ausfallhonorar)

    Bei einem Honorar von über 1.000,00 EUR können für die ersten 1.000,00 EUR ein Ausfallhonorar von 600,00 EUR UND für den restlichen Betrag 40%, maximal jedoch 1.900,00 EUR anerkannt werden. (Bsp.: 1.155,00 EUR Honorar = [1.000,00 EUR * 0,6 = 600,00 EUR] + [155,00 EUR * 0,4 = 62,00 EUR] = 662,00 EUR Ausfallhonorar / 5.750,00 EUR Honorar = [1.000,00 EUR * 0,6 = 600,00 EUR] + [4.750,00 EUR * 0,4 = 1.900,00 EUR]  = 2.500,00 EUR Ausfallhonorar)

    Des Weiteren kann das Ausfallhonorar nur anerkannt werden, wenn die Leistung generell nach den Kriterien des Kulturraumes anerkennungsfähig ist und der Vertragsschluss mit dem Honorarempfänger nicht für einen Zeitpunkt vereinbart wurde, wo bereits bekannt ist, dass die Leistung nicht erbracht werden kann.

    Bitte beachten Sie die Regelungen zum Ausfallhonorar bei Ihren zukünftigen Vertragsabschlüssen. An dieser Stelle möchte der Kulturraum explizit noch einmal darauf hinweisen, dass generell schriftliche Vereinbarungen mündlichen Abreden vorzuziehen sind. 

    3. Bundesprogramm zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden

    Seit dem 20. Oktober 2020 kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung (bestehender) raumlufttechnischer Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beantragt werden.

    Antragsberechtigt sind Länder und Kommunen sowie institutionelle Zuwendungsempfänger, Hochschulen und solche Unternehmen und Träger von öffentlichen Einrichtungen, die durch Beteiligung oder sonstige Weise zu mindestens 50 Prozent vom Bund, von Ländern oder Kommunen finanziert werden. Es gilt das „Windhundverfahren“, d. h. Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Die Förderung ist auf 100.000 Euro pro RLT-Anlage begrenzt. Gefördert werden Um- und Aufbauten an bestehenden Anlagen, beispielsweise der corona-gerechte Filterumbau oder Filterwechsel. Auch Nachrüstungen mit innovativer Technik sind möglich.

    Die Pressemitteilung und den Link zur Richtlinie finden Sie hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201019-500-millionen-euro-fuer-raumlufttechnische-anlagen-in-oeffentlichen-gebaeuden-und-versammlungsstaetten-zur-eindaemmung-des-corona-virus.html.

    Details zum Förderverfahren finden Sie auf der Internetseite des BAFA: https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Raumlufttechnische_Anlagen/raumlufttechnische_anlagen_node.html

    4. Veröffentlichung von Neuigkeiten auf der Homepage des Kulturraumes

    Neben unserem Newsletter finden Sie auf unserer Homepage www.kulturraum-erleben.de immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten rund um das Thema Kultur und Förderung. Schauen Sie vorbei. Die Homepage lebt von Ihrem Mitwirken. Gern können Sie uns Neuigkeiten aus Ihrem Bereich zukommen lassen. Wir veröffentlichen diese dann gern auf unserer Homepage.

    Insbesondere unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/neuigkeiten_foerderung finden Sie regelmäßig neue Informationen hinsichtlich neuer Förderprogramme u. -möglichkeiten. Unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/herzlich-willkommen und https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/aktuelles-aus-dem-kulturraum wollen wir zukünftig für Besucher und Einwohner des Kulturraumes über unsere Einrichtungen und Projekte berichten.

    5. Online-Hilfe zum Thema CORONA-Hilfen von KREATIVE SACHSEN

    KREATIVES SACHSEN bietet regelmäßig Online-Gruppensprechstunden zu den aktuellen Corona-Hilfen an, um Orientierung zu bieten und durch den Dschungel der Maßnahmen zu begleiten. Die nächsten Sprechstunden finden am 12. Februar und am 12. März statt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung auf der Website möglich.

    Zudem hat KREATIVES SACHSEN ein ausführliches Video zu dem Soforthilfe-Zuschuss Härtefälle Kultur erstellt, in dem es gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und der Sächsischen Aufbaubank Fragen zu dem Programm und dem Antragsformular beantwortet. Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen insbesondere freie Träger im Bereich Kunst und Kultur sowie Unternehmen des Privatrechts in Form von Personengesellschaften, deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist. Für 2021 ist ein Zuschuss bis zu 10.000 EUR beantragbar, in Ausnahmefällen bis zu 50.000 EUR.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

    Halten Sie durch und bleiben Sie gesund.

    Ihr Team der Geschäftsstelle

     Hausanschrift: c./o. Landratsamt Meißen / Brauhausstr. 21 / 01662 Meißen

    Postanschrift: Postfach 10 01 52 / 01651 Meißen

    Tel.: +49 3521 725-7061 / Fax: +49 3521 725-88036

    kulturraum@kreis-meissen.de / http://www.kreis-meissen.de

  • Kleinprojektefonds der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

    Mit dem Kleinprojektefonds fördert die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Kunst- und Kulturprojekte in den ländlichen Regionen Sachsens. Das Programm wurde 2019 ins Leben gerufen und bietet kleineren Projekten eine unkomplizierte und kurzfristige Fördermöglichkeit.

    Beantragt werden können 500 bis 5.000 Euro.

    Ab dem 01. Februar können Vorhaben in 2021 beantragt werden.

    https://www.kdfs.de/foerderung/programmfoerderung/kleinprojektefonds

  • Sächsischer Landespreis für Heimatforschung 2021

    Im Jahr 2021 findet der Wettbewerb um den »Sächsischen Landespreis für Heimatforschung« zum 14. Mal statt. Er wird vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus in Kooperation mit dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. ausgerichtet. Schirmherr ist der Sächsische Staatsminister für Kultus, Christian Piwarz.

    Heimatforschung lenkt den Blick auf Ereignisse, für die in der professionellen, in der »großen Forschung« oftmals kein Platz ist. Sie ist von der Beschäftigung mit den Menschen und ihrer Kultur, mit Natur und Landschaft in Vergangenheit und Gegenwart geprägt. Gerade in einer zunehmend globalisierten Welt ist es wichtig, die eigenen Wurzeln und Traditionen zu kennen. Dies will der »Sächsische Landespreis für Heimatforschung« unterstützen und fördern.

    In folgender PDF finden Sie Informationen zur Ausschreibung, Bewerbung, Preisverleihung, Bewerbungs-Coupons und Teilnahmebedingungen.

  • Informationen zur Vereinfachung und Aufstockung der Überbrückungshilfe III

    Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto schneller geht es für unsere Wirtschaft wieder bergauf. Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vom 19. Januar 2021 sind erneut ein weiterer Kraftakt und verlangen weiterhin Disziplin im Interesse unser aller Gesundheit wie auch der Wirtschaft. Um die Substanz unserer Wirtschaft zu erhalten, haben wir die Überbrückungshilfe III nochmal erweitert und aufgestockt. Zugleich verschlanken und vereinfachen wir die Überbrückungshilfe deutlich. Konkret ist es gelungen, die maximale monatliche Fördersumme der Überbrückungshilfe III auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen zu erhöhen – innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Zukünftig gibt es außerdem nur noch ein einheitliches Kriterium für die Antrags- und Förderberechtigung, und zwar ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Förderzeitraum. 
     
    Die wichtigsten Punkte im Überblick finden Sie
    hier. 

  • Corona-Sonderausschreibungen des Zukunftsfonds 2.0

    Hilfe für Organisationen, die sich um NS-Opfer in Tschechien kümmern

    Aufgrund ihres Alters und der durchlittenen Qualen zählen die noch lebenden NS-Opfer zu den am stärksten gefährdeten Beölkverungsgruppen Der Zukunftsfonds hat hat sich bereits im Zuge der Entschädigungszahlungen um sie gekümmert und richtet auch weiterhin sein Augenmerk auf sie.

    Die Organisationen werden direkt angesprochen.

     

    Digital oder im Freien?
    Sonderförderung für deutsch-tschechische Projekte in Zeiten von Corona

    Damit die Welt der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit nicht vollständig zum Stillstand kommt, möchten wir mit dieser Sonderausschreibung die Planung und Umsetzung von Projekten erleichtern, die mittels digitaler Formate oder als Aktivität im Freien stattfinden

    Antragsfrist:

    • Für Anträge auf eine Förderung bis 4000 Euro oder 100 000 CZK fortlaufend bis 30.6.2021
    • Für Anträge auf eine Förderung über 4000 Euro oder 100 000 CZK: zu den üblichen Quartalsfristen  (31.3.2021, 30.6.2021)

    Genauere Informationen hier.

     

     Neue Zeiten? Neue Wege!
    Thema des Jahres 2021

    Mit dem Thema des Jahres reagieren wir auf das aktuelle gesellschaftliche Geschehen und die Herausforderungen, die es mit sich bringt. Im Rahmen dieses Sonderprogramms unterstützen wir mit bis zu 70 % der Gesamtkosten Projekte, die sich auf die gemeinsame Reflexion der Corona-Krise und ihrer Folgen für die deutsch-tschechische Zusammenarbeit fokussieren.  

    Antragsfrist: die üblichen Vierteljahresfristen (31.3.2021, 30.6.2021, 30.9.2021, 31.12.2021)
    Genauere Informationen hier.

    Für die weiteren Tage und Wochen lassen Sie uns gegenseitig starke Gesundheit wünschen - und Enthusiasmus bei der Gestaltung guter deutsch-tschechischer Beiehungen unter diesen erschwerten Bedingungen!

    Ihr Zukunftsfonds

  • Sachsen verlängert und erweitert Soforthilfe-Programm für Kultureinrichtungen

    Kulturministerin Barbara Klepsch: »Auch Clubs und Spielstätten können jetzt gefördert werden.«

    Die Förderrichtlinie für Corona - Härtefälle in der Kultur ist bis zum 31. Dezember 2021 verlängert sowie auf Musik-Clubs und Spielstätten, die von Einzelpersonen betrieben werden, erweitert worden. Eine Klarstellung erfolgt hinsichtlich Personengesellschaften, die nunmehr ausdrücklich in der Richtlinie als Zuwendungsempfänger benannt sind. Das Sächsische Kabinett hat heute den Änderungen des Förderprogramms zugestimmt. 

    Grund für die Änderung ist, dass die Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 für große Unsicherheiten im Kulturbereich sorgen wird. »Die Gespräche mit den betroffenen Trägern vor Ort haben gezeigt, dass viele bislang ohne staatliche Unterstützung versucht haben, die Einnahmeverluste zu kompensieren. Wir möchten und müssen dort unterstützend eingreifen, wo die Eigeninitiative der Veranstalter an ihre Grenzen stößt. Mit fortschreitenden Schließzeiten wächst hier der Bedarf. Deswegen habe ich mich sehr dafür eingesetzt, dass unsere sächsischen Programme wie der Soforthilfe-Zuschuss ‚Härtefälle Kultur’ in das kommende Jahr übertragen werden«, so die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch.

    Mit der Richtlinie »Corona - Härtefälle Kultur« werden freie Träger im Bereich Kunst und Kultur in der Corona-Pandemie unterstützt. Bisher konnten bereits unter anderem freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine Gelder beantragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 10.000 Euro, bei Darlegung eines höheren Bedarfes mittels eines qualifizierten Liquiditätsplans können bis zu 50.000 Euro ausgereicht werden. 

    »Aus den Gesprächen mit den Betroffenen wurde jedoch klar, dass häufig auch Einzelunternehmer eine Einrichtung, z.B. einen Musik-Club, unterhalten. Hier wies das Förderprogramm bislang eine Lücke auf, die wir mit der heutigen Änderung der Richtlinie geschlossen haben«, betont die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch weiter.

    Zuwendungen können nun auch Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik erhalten, die im Haupterwerb Einzelunternehmer oder selbständige Angehörige der Freien Berufe sind. Voraussetzung ist, dass der Betrieb einer kulturellen Spielstätte ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist, die Spielstätte mindestens 24 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr vorweisen kann, die Veranstaltungen allgemein öffentlich zugänglich sind und die Spielstätte maximal 2.000 Besucherplätze (sitzend/stehend) besitzt. 

    Das Antragsverfahren und die Auszahlung erfolgt über die SAB. Antragstellungen seitens der von Einzelpersonen betriebenen Spielstätten sind bei der SAB ab Anfang der 48. Kalenderwoche möglich. Alle übrigen Antragsberechtigten können ihre Anträge weiterhin fortlaufend einreichen.

    Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für 2020 können noch bis 31.12.2020 gestellt werden. Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für das Jahr 2021 können ab 1. Januar 2021 bis zum 20. November 2021 gestellt werden.

    Weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite der SAB unter https://www.sab.sachsen.de/ zu finden.

  • Digitale Kontaktdatenerfassung von Besuchern in kommunalen Einrichtungen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Freistaat Sachsen bietet über das sächsische Beteiligungsportal eine Möglichkeit zur digitalen Kontaktdatenerfassung von Besuchern kommunaler Behörden und Einrichtungen an. Angesichts der steigenden Infektionszahlen und der damit verbundenen Beschränkungen und Auflagen möchten wir auf dieses Angebot aufmerksam machen.

    Das Angebot richtet sich an Behörden (z.B. Ämter mit Besucherverkehr) und Einrichtungen (z.B. Museen, Theater) in staatlicher und kommunaler Trägerschaft und kann von diesen kostenlos genutzt werden.

    Über den Link Link zu Corona digital können sich interessierte Behörden und Einrichtungen eine Musteranwendung ansehen und sich für die Nutzung des Verfahren anmelden. Im Anschluss an eine Anmeldung wird für die jeweilige Einrichtung eine eigene Webseite erstellt, mittels der die Besucher einfach per Smartphone ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse hinterlassen können.

    Die Anwendung selber finden Sie unter: 

    https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/skc/beteiligung/themen/1021233?zugangscode=8ae1bcRq

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • Bundesprogramm zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden

    Ab dem 20. Oktober 2020 kann beim BAFA eine Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung (bestehender) raumlufttechnischer Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beantragt werden. Die Pressemitteilung und den Link zur Richtlinie finden Sie hier, Details zum Förderverfahren finden Sie auf der Internetseite des BAFA.

    Antragsberechtigt sind Länder und Kommunen sowie institutionelle Zuwendungsempfänger, Hochschulen und solche Unternehmen und Träger von öffentlichen Einrichtungen, die durch Beteiligung oder sonstige Weise zu mindestens 50 Prozent vom Bund, von Ländern oder Kommunen finanziert werden. Es gilt das „Windhundverfahren“, d.h. Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet. Die Förderung ist auf 100.000 Euro pro RLT-Anlage begrenzt. Gefördert werden Um- und Aufbauten an bestehenden Anlagen, beispielsweise der corona-gerechte Filterumbau oder Filterwechsel. Auch Nachrüstungen mit innovativer Technik sind möglich.

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • Bundesprogramm „Neustart Kultur“

    Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR

    Die Bundesregierung unterstützt mit einem umfangreichen Rettungs- und Zukunftsprogramm den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland. Die Staatsministerin für Kultur und Medien will durch das gleichnamige Programm vor allem die vielen privaten Kultureinrichtungen in die Lage versetzen, so schnell wie möglich ihre Tore zu öffnen.

    Weitere Informationen finden Sie hier. 

    Link zu Fördergrundsätzen Neustart Kultur – Investitionen:
    https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975216/1749604/936d04cd663ed79554fe56a041efb00e/2020-04-30-bkm-neustart-foerdergrundsaetze-data.pdf?download=1

  • Weitere Fördermittel von Bund und Land

    Fördermittel vom Bund

    Der Koalitionsausschuss hat sich am 3. Juni 2020 auf ein 130 Mrd. Euro schweres Konjunkturpaket geeinigt. Darunter befindet sich auch ein mit 1 Mrd. Euro angesetztes Programm zur Milderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich, das unter dem Namen NEUSTART KULTUR zur Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur dient und insbesondere vier Bereiche fördert:

    • Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen
    • Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen
    • Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
    • Pandemiebedingte Mehrbedarfe regelmäßig durch den Bund geförderter Kultureinrichtung und -projekte.

    Neben dieser direkten Förderung kommen dem Kultur- und Medienbereich weitere geplante Vorhaben zugute. Alle Einzelheiten dazu finden sie auch auf unserer Website.

    Fördermittel vom Freistaat

    Der Freistaat Sachsen stellt zusätzlich 67,8 Millionen Euro bereit, um die besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Einrichtungen sowie Akteure und Akteurinnen in Kultur und Tourismus zu unterstutzen. Den größten Baustein in diesem Rettungsschirm bildet ein umfassendes Paket fur freie Kultureinrichtungen, die bislang zu wenig oder gar nicht auf Hilfsprogramme zugreifen konnten. Allein 30 Millionen Euro sind unter anderem fur freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine vorgesehen. Der Zuschuss beträgt bis 10.000 Euro, in begrundeten Einzelfällen können bis zu 50.000 Euro ausgereicht werden. Anträge fur diese Förderung können ab dem 29. Juni 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden.
    Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erhält sieben Millionen Euro. Damit wird unter anderem das Stipendienprogramm »Denkzeit« aufgestockt. Weitere Finanzhilfen gehen an staatliche Kulturbetriebe wie die Semperoper und die Staatlichen Kunstsammlungen.

    Von den 7 Mio. Euro, die die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zusätzlich erhält (siehe oben), fließen 5 Mio. in das Stipendienprogramm »Denkzeit«. Das Programm unterstutzt freischaffende Kunstler*innen mit einem Stipendium in Höhe von 2.000 Euro. Die ersten hier ausgereichten 2 Mio. Euro waren bereits in kurzester Zeit aufgebraucht. Durch die Aufstockung können nun weitere, bereits eingereichte Bewerbungen fur die Förderung berucksichtigt werden. Ab Mitte Juli wird das Antragsverfahren zudem fur neue Bewerbungen geöffnet. Informationen zur zweiten Antragsphase erfolgen in Kürze hier.

    Weitere 750.000 Euro fließen in den Kleinprojektefonds der Kulturstiftung, der sich vorrangig an Initiativen in den ländlichen Regionen Sachsens richtet und in der gegenwärtigen Situation vor allem das kulturelle Leben vor Ort wieder ankurbeln soll. Anträge können voraussichtlich ab Anfang Juli bei der Kulturstiftung eingereicht werden.

    Darüber hinaus sollen zusätzliche Mittel in die bestehenden Förderstrukturen der Kulturstiftung fließen, um kurzfristig Projekte zu unterstützen, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind.

    Außerdem bestätigte der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages die Vorlage des Kulturministeriums zur Finanzierung des Wettbewerbes "Denkzeit Event".

    Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags hat als Haushaltsgesetzgeber die Vorlage des Kulturministeriums in Höhe von zwei Millionen Euro bewilligt, um innovative Konzepte und Maßnahmen für Veranstaltungsformate unter Corona-Bedingungen zu fördern. Damit wird unter anderem das Programm »Denkzeit Event« auf den Weg gebracht.

    Kultur- und Tourismusministerin Barbara: »Mit ‚Denkzeit Event‘ wollen wir kreative Ideen anregen, wie Veranstaltungen auch in Zeiten von Corona möglich sind. Veranstaltungen und Events sind für den Tourismus im Freistaat essentiell – sei es durch die zahlreichen Festivals, Feste oder durch Messen, weswegen es Urlauber und Geschäftsreisende nach Sachsen zieht. Ich danke dem Finanz- und Haushaltsausschuss dafür, dass er diesem wichtigen Vorhaben zugestimmt hat.«

    Die besten Ansätze werden in einem Wettbewerb prämiert und erhalten ein Preisgeld für die Umsetzung der Veranstaltung. Die Höhe der Preisgelder können bis zu 50.000 Euro betragen. Bewerben können sich für »Denkzeit Event« unter anderem Betriebe aus der Veranstaltungswirtschaft mit Unternehmenssitz in Sachsen, wie etwa Eventagenturen, Messerveranstalter oder Betreiber von Veranstaltungsstätten.

    Die Auswahl der Bewerbungen erfolgt durch eine Wettbewerbsjury. Durchgeführt wird der Wettbewerb durch den Landestourismusverband Sachsen in Kooperation mit KREATIVES SACHSEN.

  • 4. Newsletter 2020 vom 09.12.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit diesem Mut spendenden Zitat übersendet Ihnen die Geschäftsstelle des Kulturraumes den 4. Newsletter des Jahres 2020, mit welchen wir Ihnen aktuelle Informationen aus dem Kulturraum zukommen lassen möchten.

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Informationen zum Förderverfahren 2021
    2. Hinweis zum Mittelabruf 2020 bei Projektförderungen
    3. Neufassung Förderrichtlinie zur Kleinprojekteförderung Kulturelle Bildung im Kulturraum
    4. Sächsische Förderung "Härtefälle in der Kultur" verlängert
    5. Erreichbarkeit der Geschäftsstelle zwischen Weihnachten und Neujahr

    1. Informationen zum Förderverfahren 2021

    Der Kulturkonvent des Kulturraumes Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge hat in seiner Sitzung am 02.12.2020 u. a. mit Beschluss 07/2020 die Förderliste für 2021 beschlossen. Diese ist in den kommenden Wochen über (https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/gefoerderte-einrichtungen-projekte) für Sie einsehbar.

    Sobald die Bestätigung des SMWK über die Haushaltssatzung 2021 vorliegt und die anschließende Auslegungsfrist abgelaufen ist, werden die Fördermittelbescheide, voraussichtlich im Februar 2021, versandt.

    Sollte zur Sicherung Ihrer Liquidität im Januar eine Abschlagszahlung notwendig werden, kommen Sie gern auf uns zu. Das diesbezügliche Vorgehen besprechen wir dann gemeinsam.

    2. Hinweis zum Mittelabruf 2020 bei Projektförderungen

    In den Zuwendungsbescheiden bei Projektförderungen im Jahr 2020 hatten wir Sie bereits über das Verfahren zum Mittelabruf informiert.

    Wir bitten alle Zuwendungsempfänger einer Projektförderung, noch nicht abgerufene Mittel schriftlich per Auszahlungsantrag bis spätestens 27.12.2020, 24:00 Uhr bei der Geschäftsstelle des Kulturraumes abzurufen (Fax/Email werden auch anerkannt – Originalantrag muss aber zwingend nachgereicht werden). Die Mittel unterliegen dem Haushaltsgrundsatz der Jährlichkeit und stehen somit nur bis zum Ende des Haushaltsjahres 2020 zur Verfügung. Auszahlungsanträge, welche uns erst im neuen Jahr erreichen, können daher leider nicht berücksichtigt werden.

    Den Auszahlungsantrag finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/pfoerderung

    3. Neufassung Förderrichtlinie zur Kleinprojekteförderung Kulturelle Bildung im Kulturraum

    In seiner Sitzung am 02.12.2020 hat der Kulturkonvent die Förderrichtlinie für Kulturelle Bildung im Kulturraum neugefasst. Seit Beginn der Förderung konnten sechs Projekte positiv beschieden werden. Dabei wurde festgestellt, dass die Theorie der Förderrichtlinie in Teilen die Praxis so weit einschränkt, dass Projekte nicht gefördert werden können, obwohl die Fachlichkeit gegeben ist und die Fördermittel vorhanden sind. Vor diesem Hintergrund wurden u.a. die Zielgruppe erweitert und die Antragsfristen flexibler gestaltet.

    Die neue Förderrichtlinie finden Sie unter: https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/kleinprojekte-kubi

    4. Sächsische Förderung "Härtefälle in der Kultur" verlängert

    Kunst- und Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft, die von der Corona-Krise betroffen sind, können weiterhin Anträge auf Förderung nach der Richtlinie »Corona-Härtefälle Kultur« bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) stellen. Geförderte Einrichtungen erhalten einen Zuschuss bis zu 10.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 50.000 Euro. Der Zuschuss richtet sich an juristische Personen des Privatrechts sowie Personengesellschaften mit und ohne anerkannte Gemeinnützigkeit. Freiberufler/innen und Einzelunternehmen sind nicht antragsberechtigt.

    Was wird gefördert?

    • Der Zuschuss dient der Überbrückung von Liquiditätsengpässen, die aus unabweisbaren Einnahmeausfällen (coronabedingte Mindereinnahmen) und/oder notwendige zusätzliche Betriebsausgaben (coronabedingte Mehrausgaben, z. B. für Hygienemaßnahmen, digitale Angebote als Veranstaltungsersatz) resultieren.
    • Leistungen Dritter, die erhalten wurden oder beanspruchen werden können, sind vom Liquiditätsbedarf abzuziehen (z. B. Zuschüsse des Bundes, Leistungen der Kommunen und Kulturräume, Ansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz, Versicherungsleistungen).
    • Die gleichzeitige Inanspruchnahme mehrerer Zuschussprogramme des Freistaates Sachsen mit ähnlicher Zielrichtung ist zulässig, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht übersteigt (keine Überkompensation).

    Die Fördermöglichkeiten sind nun bis zum 31. Dezember 2021 verlängert und auf Musik-Klubs und Spielstätten, die von Einzelpersonen betrieben werden, erweitert worden. Eine Klarstellung erfolgte hinsichtlich Personengesellschaften, die nunmehr ausdrücklich in der Richtlinie als Zuwendungsempfänger benannt sind. Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für 2020 können noch bis 31. Dezember 2020 bei der SAB gestellt werden. Anträge mit einem Liquiditätsbedarf für 2021 können ab 1. Januar 2021 bis zum 20. November 2021 gestellt werden. Bei Rückfragen steht die Beratungshotline der SAB - Sächsische Aufbaubank Montag bis Freitag, jeweils 8 bis 18 Uhr, unter der Telefonnummer (0351) 4910 11 00 zur Verfügung.

    5. Erreichbarkeit der Geschäftsstelle zwischen Weihnachten und Neujahr

    Die Geschäftsstelle des Kulturraumes wird zwischen Weihnachten und Neujahr am Montag, dem 28.12.2020 besetzt sein. Sie erreichen uns an diesem Tag in der Zeit von 8:00 - 12:00 Uhr.

    Im Zeitraum vom 29.12.2020 bis 03.01.2021 ist die Geschäftsstelle des Kulturraumes nicht besetzt.
    Aktuelle Informationen zu unseren Sprechzeiten finden Sie auch auf unserer Homepage unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/oeffnungszeiten

    Bitte beachten Sie die aktuellen Regelungen des Besucherverkehrs im Landratsamt Meißen.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.   

    Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien, trotz der Umstände, eine schöne Adventszeit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • 3. Newsletter 2020 vom 18.09.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    „Der Herbst ist die Jahreszeit, in der die Natur die Seite umblättert“... Pünktlich zum Herbstbeginn übersendet Ihnen die Geschäftsstelle des Kulturraumes den 3. Newsletter des Jahres 2020, mit welchen wir Ihnen aktuelle Informationen aus dem Kulturraum zukommen lassen möchten.

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Informationen zum Förderverfahren 2021
    2. Verlängerung der Möglichkeit zur Einreichung von Anträgen für Kleinprojekte Kulturelle Bildung sowie für Investitionen
    3. Bitte um Mitteilung von Änderungen im Förderjahr 2020
    4. Unterstützung Netzwerk kulturelle Bildung im Kulturraum
    5. Neue Hygienevorschriften ab dem 01.09.2020
    6. Neue Förderprogramme
    7. Sicherung von Künstlernachlässen: Umfrage unter Nachlasshalter*innen

    1. Informationen zum Förderverfahren 2021

    Die Antragsfrist für die Förderanträge 2021 endete am 31.08.2020 und aktuell läuft die formelle Prüfung der Anträge in der Geschäftsstelle des Kulturraumes. Beginnend ab dem 05.10.2020 werden die Mitglieder der Facharbeitsgruppen der jeweiligen Sparten fachlich und inhaltlich über die Förderanträge beraten und Empfehlungen an den Kulturbeirat erarbeiten. Der Kulturbeirat entscheidet in seiner Sitzung am 03.11.2020, ob er den Empfehlungen folgt oder Änderungen vorgenommen werden. Die aufgestellte Förderliste wird im Anschluss zur Beschlussfassung an den Kulturkonvent weitergegeben. Die Sitzung des Kulturkonventes wird am 02.12.2020 stattfinden. Im Nachgang informiert die Geschäftsstelle die Antragsteller schriftlich über das Ergebnis.

    2. Verlängerung der Möglichkeit zur Einreichung von Anträgen für Kleinprojekte Kulturelle Bildung 2020 sowie für Investitionen 2021

    2.1 Kleinprojekte Kulturelle Bildung 2020

    Der bestehende Fonds für Kleinprojekte im Bereich der Kulturellen Bildung im Jahr 2020 ist noch nicht ausgeschöpft. Vor diesem Hintergrund eröffnet die Geschäftsstelle die weitere Möglichkeit zur Beantragung entsprechender Projekte. Die in der Förderrichtlinie zur Kleinprojekteförderung Kulturelle Bildung (Anlage 2 zur Förderrichtlinie des Kulturraumes) verankerte Antragsstellungsfrist (6 Wochen vor Quartalsbeginn) wird bis zum 31.12.2020 ausgesetzt.  Es ist jedoch zu beachten, dass die Bearbeitungszeit (formell und inhaltlich) ca. 3 Wochen bedarf und der Mittelabruf nach Erhalt des Zuwendungsbescheides spätestens zum 15.12.2020 erfolgen muss.

    Die Geschäftsstelle beabsichtigt weiterhin die Aufhebung der Antragsfristen gemäß der bestehenden Förderrichtlinie ab kommendem Förderjahr. Nach Beschlussfassung des Kulturkonventes werden wir Sie zeitnah in Kenntnis setzen.

    2.2 Zuwendung für Investitionen 2021

    Abhängig von der Haushaltsbeschlussfassung des Freistaates (vss. im April 2021) werden dem Kulturraum wieder Mittel für Investitionen im Jahr 2021 zur Verfügung gestellt. Auch in diesem Bereich ist nach aktueller Antragslage davon auszugehen, dass diese nicht vollumfänglich abgerufen werden. Hierzu verlängert die Geschäftsstelle des Kulturraumes die Einreichungsfrist bis zum 30.10.2020.

    Kommen Sie bei Interesse auf uns zu, wir beraten Sie gern bei Fragen zur Antragstellung.

    3. Mitteilungen von Änderungen im Förderjahr 2020

    Wie Sie Ihren Zuwendungsbescheiden entnehmen können, haben wir in den Nebenbestimmungen festgelegt, bis zu welchem Termin Änderungsanzeigen eingereicht werden müssen. Diese Regelung hat grundlegend weiterhin Bestand:

    Bei folgenden Änderungen bitten wir, abweichend von o.g. Frist, bereits um eine Änderungsmitteilung zum 16.10.2020:

    Projekt- und institutionelle Förderung: Es ist absehbar, dass Sie Ihre Förderung im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Restriktionen nicht/nicht in vollem Umfang vom Kulturraum benötigen werden.

    Institutionen in freie Trägerschaft: Es ist absehbar, dass Sie Ihren Haushalts-/Wirtschaftsplan im Jahr 2020 nicht ausgeglichen darstellen können (Defizit). Dieser Mehrbedarf kann über eine entsprechende Änderungsmitteilung beim Kulturraum beantragt werden. Für die Mehrbedarfsanzeigen reichen Sie bitte die Seiten 3 und 4 des Antrages (Kosten- und Finanzierungsplan) sowie eine Begründung über die Notwendigkeit der Erhöhung ein.

    Es ist beabsichtigt, die in diesem Jahr freigewordene bzw. zurückgegebene Fördermittel sowie die zum 16.10.2020 angezeigten, nicht benötigten Mittel zur Sicherung von finanziell gefährdeten Einrichtungen (Mehrbedarfsanzeigen) im Kulturraum zu verwenden. Eine entsprechende Beschlussfassung über diese notwendigen Mehrbedarfe ist in der Sitzung des Kulturkonventes im Dezember vorgesehen.

    4. Unterstützung Netzwerk kulturelle Bildung im Kulturraum

    Seit vergangenem Jahr hat der Kulturraum zur Erweiterung und Verstetigung des Netzwerkes für Kulturelle Bildung eine Projekt- sowie eine Künstlerdatenbank etabliert. Darüber wurden Sie bereits über verschiedene Kanäle informiert. Nunmehr ist es wichtig, dass dieses Netzwerk stetig weiterwächst - das kann uns nur gemeinsam gelingen! Wir möchten Sie hiermit erneut darum bitten, dieses Netzwerk mit Ihren Eintragungen in die Projekt- und die Künstlerdatenbank zu erweitern.

    Hierzu besteht nunmehr die Möglichkeit Eintragungen online vorzunehmen. Seitens der Geschäftsstelle wurde für die Künstlerdatenbank eine Anleitung aufbereitet, mit dessen Hilfe Sie Ihre Eintragungen in aller Kürze selbst vornehmen können:

    https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/anmeldung-kuenstler

    Für den Bereich der Projektdatenbank erfolgt dies in den kommenden Tagen – Online-Eintragungen sind dabei ab Anfang Oktober über folgenden Link möglich:

    https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/anmeldung-projekte-kubi

    Bitte informieren Sie auch die Akteure in Ihrem Umfeld darüber und bitten um aktive Mitwirkung.

    5. Neue Hygienevorschriften ab dem 01.09.2020

    Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat am 25.08.2020 eine neue Allgemeinverfügung erlassen.

    Ab dem 01.09.2020 gelten neuen Hygiene-Vorschriften, welche Sie unter nachfolgenden Link abrufen können:

    https://www.coronavirus.sachsen.de/download/01092020_AV_Hygieneauflagen_DE.pdf

    Bei Ziff. II Nr. 15 - „Hygieneregeln für Veranstaltungen in Tagungs- und Kongresszentren, Kirchen, Theatern, Musiktheatern, Kinos, Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten, Opernhäusern, Musikclubs (ohne Tanz) sowie Zirkussen“ wird u. a. Folgendes geregelt:

    „Sofern eine verpflichtende, sitzplatzbezogene, datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung sichergestellt werden kann, ist eine Verringerung des Mindestabstands von 1,5 Metern möglich.“

    6. Neue Förderprogramme

    6.1 Bundesförderung „Neustart Kultur“

    Der Bund hat das Programm „NEUSTART KULTUR“ gestartet. Vorgesehen sind Förderungen verschiedener Bereiche von Kultur und Medien. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Diese sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser wieder zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen. Die verschiedenen Förderprogramme laufen nun nach und nach an. Unter folgendem Link informiert der Bund über den Start und die Förderziele der einzelnen Programme:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056

    6.2 Programmstart "Kultur.Gemeinschaften" - Antragstellung ab dem 15.09.2020 möglich

    Unter dem Titel Kultur.Gemeinschaften startet heute ein gemeinsames Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder.

    Ziel der Förderung ist es, insbesondere kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen sowie Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung kurz- und mittelfristig in die Lage zu versetzen, ihre Arbeit sowie die Ergebnisse ihrer Arbeit digital zu dokumentieren, ggf. inhaltlich sowie technisch aufzubereiten und in ansprechender Form im Internet und in den sozialen Medien zu veröffentlichen. KULTUR.GEMEINSCHAFTEN reagiert unmittelbar auf den durch die Covid-19-Pandemie drastisch verdeutlichten Bedarf an attraktiver digitaler Kulturkommunikation und Kulturvermittlung und bietet darauf abgestimmte, miteinander kombinierbare Förderinstrumente an, die allerdings auch über die aktuelle Krise hinaus sinnvoll und langfristig wirksam sind. Zuwendungen können zwischen 5.000 Euro und 50.000 Euro je Maßnahme betragen; ein Eigenanteil (auch ersetzbar durch Drittmittel) von 10 % der Gesamtkosten der Maßnahme ist anzustreben.

    Unter www.kulturgemeinschaften.de finden Sie detaillierte Informationen zum Programm, zur Zielgruppe und den Fördergrundsätzen sowie das Antragsformular (Antragstellung nur online über die vorgenannten Seite möglich).

    7. Sicherung von Künstlernachlässen: Umfrage unter Nachlasshalter*innen

    Das Team des Pilotprojekts zur Künstlernachlasssicherung an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landesstelle für Museumswesen hat (nach abgeschlossener Umfrage unter bildenden Künstler*innen) einen Fragebogen zur Bedarfsanalyse unter Nachlassbetreuer*innen, Nachlasshalter*innen und Erb*innen im Freistaat Sachsen entwickelt. Ziel ist es, in Institutionen wie Museen, Archiven oder Bibliotheken aber auch bei Privatpersonen die gegenwärtige Situation im Umgang mit künstlerischen Vor- und Nachlässen, die Beratungs- und Handlungsbedarfe und damit zusammenhängende Fragestellungen zu ermitteln.

    Dafür bittet das Pilotprojekt-Team Vertreter*innen bzw. Mitarbeiter*innen von Institutionen sowie Personen, welche künstlerische Vor- und Nachlässe betreuen oder ihr Eigentum nennen, sehr herzlich um ihre Teilnahme! Die Beantwortung des Fragebogens nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch. Unter folgendem Link können Sie die Online-Umfrage aufrufen: https://www.quicksurveys.com/s/Jm6g8R7. Zum Ausfüllen wird empfohlen, einen aktuellen Browser zu benutzen. Ist eine Teilnahme an der Online-Umfrage nicht möglich, sendet das Projekt-Team auf Wunsch (bitte an kuenstlernachlaesse@skd.museum oder Telefon 0351-4914-3817) je nach Anzahl der betreuten künstlerischen Vor- bzw. Nachlässe ein oder mehrere gedruckte Exemplare per Post zu. Weiterhin besteht die Möglichkeit, den Fragebogen über die Website www.museumswesen.smwk.sachsen.de herunterzuladen.

    Die Umfrage endet am 30. September 2020.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • 2. Newsletter 2020 vom 26.05.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    langsam kehren wir wieder zur Normalität in Zeiten der Corona-Pandemie zurück. Die Geschäftsstelle hat sich daher entschlossen den Corona-Sondernewsletter nicht weiterzuführen und Ihnen die neusten Informationen wieder wie gehabt über unseren regulären Newsletter zukommen zu lassen. Wichtige Informationen bezogen auf das Thema Corona erhalten Sie künftig ebenfalls über diesen Weg.

    Folgende Themen werden aufgegriffen:

    1. Kontaktaufnahme mit Ihnen
    2. Mitteilung von Änderungen
    3. Hinweise zu den Fristen – Vorlage Verwendungsnachweis und Statistikblatt Museen
    4. In eigener Sache – Projekt- und Künstlerdatenbank
    5. Weitere Fördermittel vom SMWK
    6. Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsrecht
    7. Petition LUST AUF ZUKUNFT! RETTET SACHSENS FREIE TRÄGER!       

    1. Kontaktaufnahme mit Ihnen

    In unserem 4. Sondernewsletter vom 20.04.2020 teilten wir Ihnen mit, dass die Geschäftsstelle in der nächsten Zeit telefonisch mit Ihnen Kontakt aufnehmen wird. Leider waren die Versuche teilweise nicht erfolgreich, seien Sie jedoch versichert, dass wir Sie nicht vergessen haben.

    Wir bitten Sie daher mit uns Kontakt aufzunehmen, sollte Ihnen „der Schuh drücken“. Die Geschäftsstelle ist wieder regelmäßig durch alle drei Mitarbeiterinnen besetzt. Vor einem persönlichen Gespräch muss jedoch weiterhin ein Termin vereinbart werden, da der Besucherverkehr im Landratsamt Meißen weiterhin den Zugangsbeschränkungen unterliegt.

    2. Mitteilungen von Änderungen

    Wie Sie Ihren Zuwendungsbescheiden entnehmen können, haben wir in den Nebenbestimmungen festgelegt, bis zu welchem Termin Änderungsanzeigen eingereicht werden müssen. Aufgrund der Vielzahl der zu erwartenden Anzeigen bitten wir Sie – abweichend von dieser Regelung – Änderungen bereits vor den in den Nebenbestimmungen festgelegten Fristen anzuzeigen, sofern sie konkret sind.

    3. Hinweise zu den Fristen – Vorlage Verwendungsnachweis und Statistikblatt Museen

    Wir möchten Sie hiermit an die Vorlagefrist zur Einreichung der Verwendungsnachweise erinnern. In einer Vielzahl der Fälle ist das Fristende zur Vorlage des Verwendungsnachweises für 2019 der 30.06.2020 (POSTEINGANG!). Bitte prüfen Sie jedoch in Ihrem Zuwendungsbescheid, ob dieser Termin für Sie zutreffend ist.

    Darüber hinaus möchten wir die Museen an die Einreichung des Statistikblattes in zweifacher Ausfertigung zum 30.06.2020 erinnern. Wir bitten alle Einrichtungen, den Kriterienkatalog sorgfältig und vollständig auszufüllen. Im Anhang übersenden wir dazu nochmal das Schreiben der Facharbeitsgruppe vom 21.03.2019.

    4. In eigener Sache – Projekt- und Künstlerdatenbank

    Seit letztem Jahr ist unsere Datenbank für Projekte der Kulturellen Bildung online. Ergänzt wird sie seit Anfang des Jahres durch eine Künstlerdatenbank.

    In Vorbereitung eventueller Lockerungen für Schulen nach den Sommerferien 2020 würden wir uns freuen, den Schulen mit unserer Homepage einen ersten Überblick über die Angebote der Einrichtungen und Kulturschaffenden des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge geben zu können. Aus diesem Grund bitten wir Sie uns bis zu den Sommerferien über die folgenden Seiten: https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/anmeldung-projekte-kubi  und https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/anmeldung-kuenstler Projekte und Portfolios einzureichen.

    Bitte leiten Sie diese Information auch an Ihnen bekannte Künstler in unserem Kulturraum weiter, damit diese unser Angebot nutzen können. Vielen Dank.

    5. Weitere Fördermittel vom Sächsischen Staatministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK)

    Im 6. Sondernewsletter vom 06.05.2020 informierten wir Sie über die Resolution des Deutschen Kulturrates und der ausdrücklichen Befürwortung durch den Kulturraum. Des Weiteren informierten wir Sie über die Bestrebung einen Appell an die Landesregierung zu einem Rettungsschirm für die Kultureinrichtungen zu richten. Das SMWK teilte uns in der Zwischenzeit mit, dass es in Verhandlungen mit dem Sächsischen Finanzministerium über die Bereitstellung von weiteren Geldern steht. Leider liegen uns bis dato keine Informationen vor, ob die Verhandlungen erfolgreich sind. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.

    6. Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsrecht

    Mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht werden Veranstalter im Kultur- und Freizeitbereich berechtigt, den Inhabern von Eintrittskarten statt der Erstattung des Eintrittspreises einen Gutschein zu übergeben.

    Dieser Wertgutschein kann dann entweder für die Nachholveranstaltung oder alternativ für eine andere Veranstaltung des Veranstalters eingelöst werden. Entsprechend wird den Betreibern von Kultur- und Freizeiteinrichtungen das Recht gegeben, dem Nutzungsberechtigten einen Gutschein zu übergeben, der dem Wert des nicht nutzbaren Teils der Berechtigung entspricht. Der Inhaber kann jedoch die Auszahlung des Gutscheinwertes verlangen, wenn ihm die Annahme des Gutscheins aufgrund seiner persönlichen Lebensverhältnisse unzumutbar ist oder wenn der Gutschein nicht bis zum 31. Dezember 2021 eingelöst wird. In den Anwendungsbereich der Regelung fallen nur Verträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

    7. Petition LUST AUF ZUKUNFT! RETTET SACHSEN FREIE TRÄGER!

    Der Verein Initiative Leipzig+ Kultur e.V. hat die Petition LUST AUF ZUKUNFT! RETTET SACHSENS FREIE TRÄGER! ins Leben gerufen. Mit der Petition wird ein Schutzschirm in Form von unbürokratisch zu beantragenden, nicht rückzahlbaren Zuschüssen für Kulturvereine in freier Trägerschaft gefordert.

    Sie können die Petition unter http://chng.it/RjCDRycsRV finden und unterstützen.

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Team der Geschäftsstelle

  • 1. Newsletter 2020 vom 20.01.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    die Geschäftsstelle des Kulturraumes wünscht Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen guten Start in das neue Jahr 2020 mit reichlich Gesundheit, Freude und Kraft für alle anstehenden Aufgaben.

    Zum Jahresbeginn möchten wir Ihnen den 1. Newsletter des Jahres 2020 mit aktuellen Informationen aus dem Kulturraum übermitteln.

     Folgende Themen werden aufgegriffen: 

    1. Sitzung des Kulturkonventes mit Beschluss der Förderliste 2020
    2. Information über Änderungen der Verwaltungsvorschrift zu § 44 der Sächsischen Haushaltsordnung (VwV zu § 44 SäHO) ab 01.01.2020
    3. Hinweis zum Fördervermerk
    4.  Sonstiges


    1. Sitzung des Kulturkonventes

    Der Kulturkonvent des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge hat in seiner Sitzung am 10.12.2019 u. a. die Förderliste für 2020 beschlossen.

    Die aktuellen maximalen Zuwendungshöhen finden Sie unter https://kulturraum-erleben.de/de_DE/gefoerderte-einrichtungen-projekte#foerderliste-2020.

    Gemäß § 3 Abs. 6 des Sächsischen Kulturraumgesetzes müssen die Kulturräume die von ihnen geförderten Einrichtungen und Maßnahmen sowie die jeweiligen Höhen veröffentlichen.

    Sobald die Bestätigung des SMWK über die Haushaltssatzung 2020 vorliegt und die anschließende Auslegungsfrist abgelaufen ist werden die Fördermittelbescheide, voraussichtlich im Februar, versandt.

    Hinweis: Die Termine zum Kulturkonvent, die aktuellen Beschlüsse des Kulturkonventes nebst Anlagen finden Sie ebenfalls veröffentlicht auf unserer Homepage unter https://www.kulturraum-erleben.de/de_DE/konvent-des-kulturraumes#termine-konvent.

     
    2. Information über Änderungen der Verwaltungsvorschrift zu § 44 der Sächsischen Haushaltsordnung (VwV zu § 44 SäHO) ab 01.01.2020

    Das Staatsministerium für Finanzen (SMF) hat zum 01.01.2020 Änderungen zur Sächsischen Haushaltsordnung (SäHO) beschlossen.

    Die Änderungen, welche explizit zum § 44 SäHO gefasst wurden, führen zu Vereinfachungen im Zuwendungsverfahren. In diesem Zuge passt auch der Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge seine bisherigen Verfahrensweisen an.

    Über die allgemeinen Änderungen zum § 44 SäHO und den Änderungen der allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendung zur institutionellen Förderung (ANBest-I), zur Projektförderung (ANBest-P) und zur Projektförderung an kommunale Körperschaften (ANBest-K) wird Sie die Geschäftsstelle des Kulturraumes ausführlich mit einem separaten Schreiben informieren, welches voraussichtlich mit den Zuwendungsbescheides verschickt wird.

     
    3. Hinweis zum Fördervermerk

    Aus gegebenen Anlass möchten wir auf den Fördervermerk, welcher eine Auflage im Zuwendungsbescheid darstellt, hinweisen.

    Bei Druckerzeugnissen und Veröffentlichungen aller Art, die im Zusammenhang mit der durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge geförderten Maßnahme stehen, ist das Logo des Kulturraumes bzw. alternativ der Vermerk “Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge” anzubringen. Bei institutionell geförderten Einrichtungen ist darauf zu achten, dass der Fördervermerk auf der Internetseite leicht auffindbar ist.

    Von den Druckerzeugnissen ist dem Kulturraum spätestens mit dem Verwendungsnachweis ein kostenloses Belegexemplar einzureichen.


    4. Sonstiges

    Aktuelle Informationen des Kulturraumes finden Sie außerdem regelmäßig unter:

    Wir hoffen, dass wir Sie mit den wesentlichsten Fakten in gebotener Kürze informiert haben. Für Ihre weiterführenden Fragen stehen wir Ihnen wie gewohnt auch gern telefonisch zur Verfügung.

     
    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Geschäftsstelle