• Neues Förderprogramm "Kleinprojektefonds" durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

    Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Kleines Geld für Projekte mit großer Wirkung“

    Auf der Grundlage der im Sächsischen Staatshaushalt bereitgestellten Mittel bietet die Kulturstiftung ab sofort auch die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Förderung von kleineren Projekten, die im Freistaat Sachsen, vor allem auch in ländlichen Räumen, im Bereich Kunst und Kultur kurzfristig realisiert werden sollen. Antragsteller können nun mit vergleichsweise geringem Aufwand und außerhalb der üblichen Antragsfristen eine Förderung in Höhe von maximal 5.000 Euro erhalten. In begründeten Ausnahmefällen ist auch eine Förderung bis zu 10.000 Euro möglich. Für 2019 wird mit einem Gesamtbudget von bis zu 200.000 Euro im neuen Kleinprojektefonds geplant.

    Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange begrüßt diesen neuen Förderfonds: „Viele Projekte in Kunst und Kultur brauchen nur ein kleines Geld, um eine große Wirkung auszulösen. Wir wollen solche Vorhaben vor allem im ländlichen Raum stärker unterstützen. Deshalb haben wir uns mit der Kulturstiftung für diesen Fonds für Kleinprojekte entschieden. Bearbeitung und Bewilligung der Anträge sollen schnell und verwaltungsarm ablaufen, damit die Mittel zügig dort ankommen, wo sie benötigt werden. Mit dieser umgehenden Finanzhilfe versetzen wir die Akteure von Kunst und Kultur vor allem der freien Szene in die Lage, schnell auf aktuelle Anlässe und auf besonderen Bedarf mit einem besonderen Projekt zu reagieren. Damit können Kunst und Kultur unmittelbarer wirken.“

    Im laufenden Kalenderjahr kann maximal ein Kleinprojekt pro Antragsteller gewährt werden, sofern die zu fördernde Einrichtung sich nicht in staatlicher oder kommunaler Trägerschaft befindet oder überwiegend aus öffentlichen Mitteln des Freistaates, der Kulturräume oder Kommunen finanziert wird. Eine Förderung kann grundsätzlich jede natürliche oder juristische Person mit Wohnsitz oder Sitz im Freistaat Sachsen erhalten.

    Bewerbungen sind ab sofort formlos per Post oder E-Mail an kontakt@kdfs.de möglich und sollten mindestens einen Monat vor dem geplanten Beginn des Projekts bei der Kulturstiftung eingehen. Jeder Förderantrag muss eine genaue Beschreibung des Vorhabens sowie Angaben zum Zeitraum der Durchführung, zum Ort, die Antragssumme und die Gesamtausgaben des Kleinprojekts beinhalten. Weitere Informationen zu den Zuwendungsbestimmungen stellt die Kulturstiftung hier zu Verfügung.

    Weitere Informationen zum Kleinprojektefonds:

    Johannes Schiel, Tel. 0351 88 48 024

    Pauline Drichel, Tel. 0351 88 48 029 / E-Mail: pauline.drichel@kdfs.de

  • Förderung des bürgerschaftlichen Engagements durch den Landkreis Meißen

    Der Landkreis Meißen fördert aus dem Zukunftspaket Sachsen durch das Ehrenamtsbudget 2019 und 2020 Projekte im Landkreis Meißen auf der Grundlage der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts (RL GeZus) vom 18.12.2018 in der jeweils gültigen Fassung. Ziele der Förderung sind die Stabilisierung, Festigung und Weiterentwicklung von Strukturen auf dem Gebiet des bürgerschaftlichen Engagements bei einer gleichmäßigen Förderung des Ehrenamts im Gebiet des Landkreises Meißen.

    Gefördert wird insbesondere in folgenden Bereichen:
    - Behinderten- und Altenhilfe
    - Kinder- und Jugendarbeit
    - Sport
    - Wohnungslosenhilfe
    - Integration von Spätaussiedlern und anderen Migranten
    - Umwelterziehung und Naturschutz
    - Heimatpflege und Laienmusik
    - Unterstützung schulischer Bildung und Erziehung
    - Brand- und Katastrophenschutz, Rettungswesen
    - Verkehrswacht, Verkehrssicherheit
    - Gesellschaft, Politik, Rechtsprechung, Kirche
    - Weiterentwicklung von dörflichem und städtischen Leben
    - Kultur
    - Gesundheitsförderung

    Gefördert werden Projekte im Landkreis Meißen. Die Förderhöhen für die Jahre 2019 und 2020 betragen bis max. 3.000 EUR pro förderfähigen Antrag. Die Anträge sind für das Haushaltsjahr 2019 bis zum 03.05.2019 sowie für das Haushaltsjahr 2020 bis zum 31.12.2019 beim Landratsamt Meißen, Dezernat Soziales, Loosestraße 17/19, 01662 Meißen einzureichen.

    Alle Infomationen zum Förderprogramm bürgerschaftliches Engagement, wie die Förderrichtlinie, den Antrag mit Datenschutzerklärung, den Auszahlungsantrag/Rechtsbehelfsverzicht sowie das Formular zum Verwendungsnachweis finden Sie auf der Homepage des Landkreises Meißen.

  • Kunstministerium vereinfacht Vorschriften zur Förderung von Kunst und Kultur

    Dr. Eva-Maria Stange: „Wir stärken die kulturelle und regionale Vielfalt, fördern interkulturelle Öffnung und kulturelle Bildung" 

    Für die Förderung von Kunst und Kultur im Freistaat hat das Kunstministerium seine Richtlinie überarbeitet und die Vorschriften den aktuellen Erfordernissen angepasst. Mit der neuen Vorschrift können die Förderzuständigkeiten der Kommunen und Kulturräume, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen (KdFS), der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen (SLfM) bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des SMWK besser voneinander abgegrenzt werden. Das Ministerium fördert auf der Grundlage dieser Richtlinie eine Reihe von Landeskulturverbänden und Einrichtungen institutionell. Es handelt sich dabei zumeist um Dachverbände oder Fachorganisationen und Interessenvertretungen bestimmter Sparten, die als Ansprechpartner, Berater und Koordinator der Akteure dieser Sparten deren strukturelle Grundversorgung sichern. Das SMWK fördert außerdem Projekte mit Landesgrenzen überschreitender Ausstrahlung, insbesondere Projekte, die aufgrund von Vereinbarungen mit Kommunen, den Ländern, dem Bund, der Europäischen Union oder Kulturinstitutionen des In- und Auslandes besonderen Bedingungen unterliegen. Über die SLfM werden außerdem nach dieser Richtlinie Projekte im musealen Bereich gefördert. Insgesamt steht für Förderungen von Kunst und Kultur und nichtstaatlichen Museen über diese Richtlinie in diesem Jahr eine Gesamtsumme von rund 8,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe wird jährlich angepasst, bleibt aber auch in Zukunft in etwa in dieser Größenordnung.

    „Diese Richtlinie ist für uns sehr wichtiges Instrument, um über die Unterstützung der Landeskulturverbände die organisatorische Infrastruktur auf einem guten Niveau zu halten“, betont Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. „Unsere Förderung hat klare Ziele“, erklärt sie und ergänzt: „Wir wollen eine Stärkung der kulturellen und der regionalen Vielfalt Sachsens, wir wollen interkulturelle Öffnung. Unsere finanzielle Unterstützung muss über die Grenzen des Freistaates Sachsen hinaus wirken sowie den Standards des Deutschen Museumsbundes und der ICOM-Kriterien entsprechen. Zudem sollen die Geförderten einen Beitrag zur kulturellen Bildung im Freistaat leisten.“ Im Verlauf der zurückliegenden fast 30 Jahre habe sich im Freistaat eine Kulturlandschaft von hoher Qualität, Dichte und Vielfalt entwickelt. Zum langfristigen Bestand dieser Kulturlandschaft habe die Förderung der öffentlichen Hand einen wesentlichen Beitrag geleistet. Auch deshalb sei Sachsen heute im bundesweiten Vergleich das Flächenland mit der höchsten Förderung von Kunst und Kultur, so Ministerin Dr. Stange.

    Um ein möglichst unbürokratisches und den Wünschen der Geförderten entsprechendes Vorgehen zu gewährleisten, wurde die Vorschrift in einigen Punkten geändert. Diverse Einzelbestimmungen wurden gekürzt und vereinfacht, um Antragstellung und Verwaltungsverfahren zu erleichtern und zu beschleunigen. Die Förderung von Projekten und Stipendien wurde vollständig an die Kulturstiftung des Freistaats abgegeben.

    Die Antragsfrist für die Förderung im Bereich Kunst und Kultur für Projekte des folgenden Haushaltsjahres wurde vom 1. November auf den 15. Oktober vorverlegt, um eine frühzeitige Bewilligung und Auszahlung der Gelder zu ermöglichen.

  • Förderprogramm „Kreatives Europa“

    Mehr Geld für Kunst und Kultur - Kunstministerium informiert über das Förderprogramm „Kreatives Europa“

    Das Förderprogramm der Europäischen Union „Kreatives Europa“ hat gute Chancen auf eine finanzielle Aufstockung. Auf Einladung von Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange hat die Referatsleiterin des Programms in der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission, Barbara Gessler, heute im Kunstministerium Vertreterinnen und Vertreter sächsischer Institutionen, Verbände und Vereine aus Kunst und Kultur über die Fördermöglichkeiten informiert.

    „Bereits in der laufenden Förderperiode haben von 2014 bis 2018 im Bereich Medien sächsische Kinos, Filmfestivals und Filmproduktionen von Fördermitteln aus dem Programm „Kreatives Europa“ in Höhe von rund 4,183 Millionen Euro profitiert. Im Bereich Kultur gingen mehr als 4,4 Millionen Euro an Kooperationsprojekte, an denen sächsische Theater, Orchester und andere Kulturschaffende beteiligt waren. Das ist eine großartige Bilanz, die auch Ausdruck der hohen Qualität sächsischer Kulturprojekte ist.“, so Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange:

    Insgesamt stehen in der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2020 1,46 Mrd. Euro für Maßnahmen der Kultur- und Kunstförderung auf europäischer Ebene zur Verfügung. In der nächsten Förderperiode von 2021 bis 2027 darf auf zusätzliches Geld für das Programm „Kreatives Europa“ gehofft werden. Vorschläge liegen bereits auf dem Tisch: Die europäische Kommission hat einen Budgetaufwuchs auf 1,85 Mrd Euro angeregt und das Europäische Parlament hat vor einigen Tagen gar für eine Verdopplung der bisherigen Programmausstattung votiert (davon mindestens 58 Prozent für den Bereich Medien, mindestens 33 Prozent für den Bereich Kultur und maximal neun Prozent für übergreifende Maßnahmen). Die entscheidenden Verhandlungen zwischen den europäischen Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament und der Kommission werden ab Herbst dieses Jahres stattfinden.

    Herzstück von „Kreatives Europa“, das mit seiner Förderung sowohl auf gemeinnützige als auch auf gewinnorientiert arbeitende kulturelle Akteure zielt, sollen länderübergreifende Kooperationsprojekte bleiben. Die Mobilität von Künstlern sowie Fachleuten aus dem Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft soll weiter zunehmen. Damit nicht nur große Kultureinrichtungen echte Förderchancen haben, soll es nach den Vorstellungen des Europäischen Parlaments künftig eine neue Förderkategorie „Kleinstprojekte“ geben. Zu den Bewertungskriterien für die Projektauswahl sollen ein europäischer Mehrwert, ein hohes kulturelles Niveau sowie die Wirkung, die Qualität und die Effizienz der Durchführung zählen. Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Programm den Aspekten Inklusion und Nachhaltigkeit Rechnung tragen und Beiträge zum Schließen des „gender pay gap“ im Kunst- und Kulturbereich leisten soll.

    Für Fragen steht Ihnen der Pressesprecher Andreas Friedrich zur Verfügung: andreas.friedrich@smwk.sachsen.de

  • Ausschreibung - Förderung von Fahrtkosten für Sächsische Ensembles des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens

    Der Sächsische Musikrat stellt Fahrtkosten für sächsische Ensembles des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens zur Verfügung. Erstattet werden Kosten für die Teilnahme an Probelagern, Wettbewerben und Internationalen Begegnungen in Deutschland und im europäischen Ausland bis zu einer Höchstgrenze von max. 2.000 €.

    Die Förderung erfolgt als Vollfinanzierung. Im Regelfall wird es so möglich sein, dass für die Teilnehmenden keine individuellen finanziellen Belastungen für Fahrtkosten anfallen. Dies entspricht der Maßnahme 4.1.1 Nr. 1 des Landesweiten Konzeptes Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

    Das Präsidium des Sächsischen Musikrates entscheidet über die Vergabe je nach Antragslage laufend.
    Der formlose Antrag soll folgende Informationen enthalten:

    1. Antragsteller (inkl. Adresse und Vertretungsberechtigung)
    2. Grund des Antrags
    3. Geplante Fahrtkosten mit Bus oder ÖPNV (inkl. drei Kostenvoranschlägen)

    Nach Förderentscheidung erhält der Antragsteller einen formlosen Bescheid durch den SMR. Der Auftrag (bei Busreisen) wird nach wirtschaftlichem Ermessen durch den SMR erteilt, so dass eine direkte Abrechnung erfolgt. ÖPNV-Tickets werden nach Abrechnung der Originalunterlagen durch den Antragsteller an diesen erstattet. Fahrtkosten mit dem PKW werden nicht erstattet.

    Die Antragsteller werden verpflichtet auf die Finanzierung dieses Programmes „durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes“ hinzuweisen.

    Alle Informationen ab dem 11.03.19 unter: http://www.saechsischer-musikrat.de/service/

    Antragstellung ab sofort und Informationen:

    Sächsischer Musikrat e.V.

    Geschäftsführer

    Torsten Tannenberg

    tannenberg@saechsicher-musikrat.de

    Telefon: 0351/80 242 33

  • Erweiterung der Gastspielförderung für die Bildende Kunst

    Die bereits bestehende Gastspielförderung für freie Theatergruppen konnte auf die Bildende Kunst ausgeweitet werden. Gastspiele bereits entwickelter künstlerischer Präsentationen (z.B. öffentliche Ausstellungen, Performances) im Freistaat Sachsen sowie künstlerische Präsentationen aus dem Freistaat Sachsen nach Deutschland und Europa können neuerdings eine Förderung erhalten. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

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  • Sachsen Spitzenplatz bei der Kulturförderung

    Neunter Kulturfinanzbericht Kunst und Kultur der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder

    Im Freistaat Sachsen wird innerhalb Deutschlands pro Einwohner das meiste Geld zur Förderung von Kunst und Kultur ausgegeben. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngst veröffentlichte neunte Kulturfinanzbericht der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder:

    Im Jahr 2015 wurden pro Einwohner in Sachsen 211,62 € für Kunst und Kultur investiert. Für dieses und nächstes Jahr sind je rund 245 Mio. € für die Förderung der Kultur vorgesehen (im Jahr 2018 waren es ca. 217 Mio. €). Kern der erneut steigenden Mittel für die Förderung von Kunst und Kultur ist der Aufwuchs des Sächsischen Kulturraumgesetzes um 10 Mio. € pro Jahr bis 2022 (insgesamt 104,7 Mio. € pro Jahr). Die meisten Mittel pro Einwohner – 73,90 € – setzt Sachsen für die Förderung von Theater und Musik ein. 39,04 € je Einwohner gehen an Museen, Sammlungen und Ausstellungen.

    Nicht nur gemessen an den Ausgaben pro Einwohner, sondern auch bei der Betrachtung der Kulturausgaben am Gesamthaushalt (4,06 Prozent) oder gemessen am Bruttoinlandsprodukt (0,76 Prozent) behauptet der Freistaat Sachsen seine Spitzenposition bei den Kulturausgaben.

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  • Der Sächsische Musikrat informiert...

    Der Sächsische Musikrat (SMR) kann seit dem Jahr 2017 seinen Instrumentenfonds zur Unterstützung des instrumentalen Laienmusizierens in Sachsen wesentlich ausbauen.
    Möglich wurde dies durch einen Beschluss des Sächsischen Landtages »zur Umsetzung eines Projektes zur Unterstützung von Laien-Orchester, Musikvereinen und Musikschulen bei der Anschaffung von Musikinstrumenten«. Dafür stehen für die Jahre 2019 und 2020 Haushaltsmittel in Höhe von jeweils 600 T€ zur Verfügung.

    Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie hier: http://www.saechsischer-musikrat.de/service/instrumentenfonds/

  • Ein Katalog vergleichbarer Daten - Artikel zu den Förderkriterien der Sparte Museen, Sammlungen, Ausstellungen

    von K. Thöns

  • Statement zu den Bewerbungen Dresdens, Chemnitz und Zittaus um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025

    Wissenschafts- und Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt zu den geplanten Bewerbungen der Städte Dresden, Chemnitz und der Region Zittau um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025: „Alle drei Städte bzw. Regionen entwickeln für ihre Bewerbungen interessante Konzepte des kulturellen Miteinanders in unserer Gesellschaft – sowohl in Sachsen, in Deutschland wie in Europa.

    Schon die Vorbereitungs- und Konzeptphase führt zum Nachdenken und zu Aktivitäten, die nach Antworten auf die Fragen suchen: Wie wollen wir in einer menschlichen, kulturvollen Gesellschaft zusammenleben? Welchen Beitrag kann jeder einzelne dazu leisten? Bürgerdialoge zu den kleinen und großen Themen, die die Menschen heute bewegen, gehören ebenso dazu wie die Unterstützung von kleinen Initiativen in den Stadtteilen. Chemnitz und Dresden sind als urbane Großstädte ebenso gefordert wie eine eher ländlich geprägte Region in und um Zittau, die zudem noch im Dreiländereck für ein grenzüberschreitendes Miteinander in Europa steht, wie kaum eine andere Region in Deutschland. Die Sächsische Staatsregierung ist sich darin einig, dass sie alle drei Initiativen gleichermaßen begleiten und die Bewerbungen völlig gleichberechtigt unterstützen wird.“

    Im Jahr 2025 wird Deutschland – neben Slowenien - eine Kulturhauptstadt Europas stellen. In Vorbereitung des nationalen Auswahlprozesses hat die Kultusministerkonfe­renz unter Berücksichtigung der EU-Regeln die Grundzüge des Auswahlverfahrens in Deutschland festgelegt. Die Kulturstiftung der Länder über­nimmt die praktische Orga­nisation des Verfahrens, das im September 2018 mit einer öffentlichen Ausschreibung beginnt. Die abschließende Ernennung der deutschen Siegerstadt erfolgt im Herbst 2020.

  • BOOM! 500 JAHRE INDUSTRIEKULTUR IN SACHSEN - 4. Sächsische Landesausstellung

    „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ so lautet der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. „Die rund 500-jährige Industriekultur Sachsens ist eine Abfolge von verschiedenen Wirtschaftsaufschwüngen in diversen Branchen. Sie erlebten zeitlich versetzt aber teilweise auch zeitgleich ihre Hochkonjunktur, wie wir heute sagen würden. Deshalb trifft der griffige Titel das Thema der Landesausstellung sehr gut. Sie wird darstellen, wie die industrielle Entwicklung das Land und die Menschen geprägt hat“, erklärt Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. Kulturraum Allgemein

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  • Staatsregierung gibt Mittel für bessere Einkommen der Beschäftigten von Theatern und Orchestern frei

    Der Kabinettsbeschluss sieht die allgemeine Erhöhung der Landeszuweisungen für die Kulturräume um jährlich 3 Mio. € sowie die Bereitstellung von zusätzlichen Strukturmitteln von jährlich 7 Mio. €  für kommunale Theater und Orchester mit Haustarifverträgen im Zeitraum von 2019 bis 2022 vor. Fünf der insgesamt neun Einrichtungen können die Tarife ihrer Beschäftigten auf 100 Prozent des aktuellen Flächentarifs anheben. Die weiteren vier Einrichtungen erreichen Tariferhöhungen zwischen 80 bis 95 Prozent des Flächentarifs. Alle Theater und Orchester ermöglichen zudem mit den Mitteln zusätzliche Kulturangebote vorwiegend außerhalb der Stammspielstätten der Einrichtungen. Die Theater und Orchester verpflichten sich, neben der Tarifsteigerung auch verschiedene zusätzliche Kulturangebote zu realisieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Veranstaltungen zur Kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche.

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  • Industriekultur 2020

    „Werden Sie aktiv! Nur wenn alle (…) ihre Vorstellungen einbringen, wird es gelingen, Industriekultur mit dem Themenjahr 2020 auf anschauliche und lebendige Weise erlebbar zu machen. Wir wollen die reiche industrielle Geschichte, ihren Einfluss auf die im Freistaat lebenden Menschen und die Potentiale für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagte Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange und ermunterte alle mit dem Thema befassten Akteure zur Teilnahme. Organisiert wird das Themenjahr von der seit 2015 bei der Kulturstiftung des Freistaats angesiedelten Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur. Sie wird Information, Beratung, Förderung, Vernetzung und Koordinierung intensivieren und durch gezielte Maßnahmen zur Beteiligung von Akteuren, Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung ergänzen. Ab 2019 ist darüber hinaus für zwei Jahre eine Aufstockung des Förderprogramms für industriekulturelle Projekte bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vorgesehen. Im Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2019/2020 wurden statt der bisherigen 150.000 € pro Jahr nun jeweils 300.000 € eingeplant. Zudem werden Veranstaltungsformate, Programme und Preise für 2020 gezielt auf das Thema Industriekultur ausgerichtet.

    Ansprechpartner:
    Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen:
    Dr. Dirk Schaal  
    industriekultur@kdfs.de

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