Neuigkeiten Förderung

  • „Servicestelle Freie Szene“ beim Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.

    Zum 2.9.2019 eröffnet die „Servicestelle Freie Szene“ beim Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. und übernimmt damit interimsweise die Aufgaben und Projekte des Landesbüros Darstellende Künste Sachsen e.V.

    Der Träger musste seine Arbeit auf Grund von Liquiditätsproblemen einstellen und kann damit nicht mehr die Projekte und Aufgaben des Landesbüros fortführen. In Absprache mit dem zuständigen Ministerium wird interimsweise eine neue „Servicestelle Freie Szene“ beim Landesverband Soziokultur eingerichtet. Hier konnten zwei Mitarbeiter des ehemaligen Landesbüros eingestellt werden, um die Kontinuität der Arbeit abzusichern. Darüber hinaus wird es auch Aufgabe der Servicestelle sein, sich gemeinsam mit den Akteuren der freien darstellenden Künste (Freie Theater und Amateurtheater) neu aufzustellen und eine neue Landesvertretung für die darstellenden Künste bis Ende 2020 zu konzeptionieren. Die neue „Servicestelle Freie Szene“ wird über die Vertretung der darstellenden Künste hinaus auch die Freie Szene im Blick haben. Im Sinne einer gemeinsamen Interessenvertretung sollen so die Akteure gestärkt und die Produktions- und Aufführungsbedingungen verbessert werden.

    „Die Freie Szene ist mit ihrer spartenübergreifenden Logik der spartenübergreifenden Arbeit der Soziokultur nahe. Die Zentren sind zudem wichtige Partner, da sie der Szene Räume und Struktur geben können. Für die kulturpolitische Vertretung eröffnen sich damit auch neue Chancen, die Szene spartenunabhängig als Ganzes in den Blick zu nehmen.“ so Helge-Björn Meyer, Leiter der „Servicestelle Freie Szene“.

    „Wir freuen uns sehr, dass trotz der unschönen Gründe eine gute Lösung gefunden wurde, die Aufgaben und Projekte fortführen zu können. Wir sehen vor allem Chancen der vernetzten Arbeit und gemeinsamen Vertretung nach außen“, so Julia Amme, Vorstand des Landesverbandes Freie Theater e.V. und Sophie Renz, Vorstand des Amateurtheaterverbandes fügt an: „Besonders für die Amateurtheater gibt es Schnittmengen zur Soziokultur, insbesondere im Bereich der Kulturellen Bildung, die wir gern ausbauen möchten. Wir sind daher froh darüber, dass diese Interimslösung möglich geworden ist, wir durch einen starken Landesverband kulturpolitisch vertreten werden und hoffen, in der damit gewonnenen Zeit, uns neu aufstellen und eine neue tragfähige Lösung für die Vertretung der Freien Darstellenden Künste Sachsens finden zu können.“

    „Die Theaterarbeit und der Tanz spielen in der soziokulturellen Projekt- und Programmarbeit eine besondere Rolle. Mit der neuen Servicestelle gewinnt die Zusammenarbeit eine neue Qualität, die sowohl für die Mitglieder der Soziokultur als auch für die Akteure der darstellenden Künste von Vorteil ist. Besonders in den ländlichen Räumen können wir durch vernetztes Handeln mehr erreichen – die Soziokultur und ihre Partner bringen die Struktur, das Kulturmanagement-Knowhow und die Kenntnis über lokale Gegebenheiten mit und die Vertreter der freien darstellenden Künste finden neue Wirkmöglichkeiten. Darüber hinaus werden wir die Kollegen unterstützen, zukünftig wieder eine eigene Interessenvertretung gründen zu können“, so Anne Pallas, Geschäftsführerin des Landesverbandes Soziokultur.

    Das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. ist ein Vereinszusammenschluss aus den beiden Verbänden Landesverband Freie Theater Sachsen e.V. und dem Landesverband Amateurtheater Sachsen e.V. Die Trägerstruktur der beiden Landesverbände, der LDKS e. V., hatte im Juni 2019 einen Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht Dresden gestellt. Das Prüfverfahren zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens läuft momentan.

    Kontakt:

    Anne Pallas (Geschäftsführung)
    pallas@soziokultur-sachsen.de
    Funk: 0176 55 06 2934
    Fest: 0351 8021764
    Alaunstraße 9, 01099 Dresden
    www.soziokultur-sachsen.de 

  • Wegen großer Nachfrage: Mittel für Kleinprojektefonds der Kulturstiftung werden aufgestockt

    Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Große Wirkung mit kleinen Summen“

    Um unkompliziert kleinere Kulturprojekte besonders in den ländlichen Räumen fördern zu können, hat das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) der Kulturstiftung des Freistaats im Mai dieses Jahres 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Schon jetzt ist die Fördersumme mit 50 bewilligten Anträgen ausgeschöpft, doch das Interesse an dem sogenannten Kleinprojektefonds ist ungebrochen. Wegen der großen Nachfrage wird nun der Fonds um 50.000 Euro aufgestockt. Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Das überwältigende Interesse an einer Förderung mit einigen hundert oder tausend Euro für ein Projekt zeigt, dass wir mit dem Programm den richtigen Weg beschreiten. Überall im Land finden wir engagierte Menschen, die sich privat oder in Vereinen dafür einsetzen, dass in ihrem Umfeld Kunst und Kultur in ihrer ganzen Bandbreite einen Platz bekommen oder bestehende Traditionen nicht verloren gehen. Vorhandene Finanzierungslücken können mit vergleichsweise niedrigen Summen aus dem Kleinprojektefonds geschlossen werden. Ich freue mich, dass sich mit der Aufstockung in weiteren Städten und Gemeinden im Freistaat aus guten Ideen realisierbare Projekte entwickeln können.“    

    Amtierender Stiftungsdirektor Dr. Manuel Frey: „Die schnelle und einfache Förderung kleinerer Projekte ist schon seit längerem Wunsch der Kulturstiftung. Wir freuen uns über die Gelegenheit, Menschen auch in ländlichen Räumen bei der Umsetzung ihrer Projektideen zu unterstützen.“

    Auch im kommenden Jahr wird der Kleinprojektfonds aufgelegt. Ein einzelnes Projekt kann mit einer Summe von bis zu 5.000 Euro gefördert werden, in begründeten Ausnahmefällen mit bis zu 10.000 Euro.

    Der Antrag kann formlos per Post oder E-Mail mit der Beschreibung des Vorhabens und Angaben zum Zeitraum der Durchführung, Ort, Antragssumme und Gesamtausgaben an die Kulturstiftung gerichtet werden. Er sollte mindestens einen Monat vor Beginn des Vorhabens vorliegen.

    Weitere Informationen zum Kleinprojektefonds:

    Johannes Schiel, Tel. 0351 88 48 024

    Pauline Drichel, Tel. 0351 88 48 029 / E-Mail: pauline.drichel@kdfs.de

  • Monatlicher NEWSLETTER des Landesverbandes Soziokultur Sachsen

    Den aktuellen Newsletter des Landesverbandes Soziokultur Sachsen finden Sie hier.

  • Über eine Million Euro für Instrumente sächsischer Ensembles und Musikschulen

    Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Instrumentenfonds hilft Sachsens Musikerinnen und Musikern künstlerisch und sozial“

    Sachsens Kunstministerium hat während der letzten drei Jahre für über eine Million Euro Musikinstrumente finanziert, die 112 Laienensembles und Musikschulen im Freistaat zur Verfügung gestellt werden. Das 334. Instrument – ein Quartbass-Dulcian – übergab Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Rahmen des Sommerkonzerts „Junge Leute - Alte Musik“ im Freiberger Dom St. Marien der Jugendmusiziergruppe „Michael Praetorius“. Die Kinder und Jugendlichen der Jugendmusiziergruppe spielen unter der Leitung von Andreas Künzel und Isa Mallé auf Instrumenten der Renaissance. Das Ensemble ist seit mehr als vier Jahrzehnten wichtiger Bestandteil der Alten Musik in der Bachstadt Leipzig. 2016 erspielten die jungen Musikerinnen und Musiker einen ersten Preis beim Deutschen Orchesterwettbewerb. Der heute übergebene Quartbass-Dulcian im Wert von rund 5000 Euro ist ein Holzblasinstrument. Der Dulcian wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entwickelt. Zeitgemäße Nachfolgermodelle werden als Fagott bezeichnet.

    „Dieser Dulcian ist ein ganz besonderes Instrument für ganz besondere Ansprüche. Ich bin sehr froh, dass wir Sachsens Musikerinnen und Musikern mit Anschaffungen aus dem Instrumentenfonds helfen können. Sie sind zwar Laien, aber sie betreiben ihre Kunst mit großer Professionalität“, erklärt Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. Käufe über den Instrumentenfonds würden über den Sächsischen Musikrat realisiert. Von 2017 bis 2019 standen dafür 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Auch im kommenden Jahr 2020 sind für den Instrumentenfonds 600.000 Euro geplant. Ministerin Dr. Stange: „Der Instrumentenfonds ist ein sehr erfolgreiches Mittel zur Verbesserung der Qualität in den Laienorchestern, Musikvereinen und Musikschulen – künstlerisch und sozial. Die Künstlerinnen und Künstler aller Altersstufen können sich auf hochwertigen Instrumenten weiterentwickeln und pflegen gleichzeitig sächsische Musiktraditionen. Wir ermöglichen dies unabhängig davon, ob sie sich die Instrumente leisten können. Die Anschaffungen aus dem Fonds sind auch ein Wirtschaftsfaktor. Denn 91 Prozent der Instrumente wurden bei sächsischen Instrumentenbauern und Händlern erworben.“

    Außer mit dem Instrumentenfonds unterstützt der Freistaat die musikalische Ausbildung besonders von Kindern und Jugendlichen in Sachsen durch die Förderung von 32 Musikschulen im Freistaat Sachsen mit jährlich 6,7 Millionen Euro. In dieser Summe enthalten ist auch das Programm „JEKI – Jedem Kind ein Instrument“, in welchem die musikalische Früherziehung an mehr als 50 sächsischen Grundschulen mit 425.000 Euro unterstützt wird.

    Seit dem Jahr 2019 besteht darüber hinaus die Möglichkeit, dass sächsische Ensembles des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens die Fahrtkosten für die Teilnahme an Probelagern, Wettbewerben und Internationalen Begegnungen in Deutschland und im europäischen Ausland bis zu 100 Prozent gefördert bekommen. So ist es im Regelfall möglich, dass für die Teilnehmenden keine individuellen finanziellen Belastungen für Fahrtkosten anfallen. Damit wird auch eines der Ziele des im Jahr 2018 verabschiedeten Landesweiten Konzeptes Kulturelle Kinder- und Jugendbildung umgesetzt.

    Die Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

  • Soforthilfeprogramm Kino im ländlichen Raum

    Kinobetreiber/innen können seit dem 1. Juli 2019, auf den Internet-Seiten der FFA Anträge für das Soforthilfeprogramm für Kinos im ländlichen Raum stellen.

    Mit dem Soforthilfeprogramm für Kinos im ländlichen Raum gewährt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien einmalig im Jahr 2019 Förderhilfen von insgesamt fünf Millionen Euro für Kinos in Gemeinden mit bis zu 25.000 Einwohnern.

    Die Förderung ist ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss und ist auf maximal 25.000 Euro pro Kino begrenzt. Das Kino muss eine Eigenbeteiligung von mindestens 20 Prozent der förderfähigen Kosten aufbringen. Für die folgenden Maßnahmen kann Förderung beantragt werden:

    • Marketing / Werbung / Kommunikation
    • Kulturelle Filmarbeit / Filmreihen / Retrospektiven / Bildungsangebote
    • Smart Data / Kundenbindung
    • Grünes Kino / Nachhaltigkeit / umweltschonende Verfahren
    • Barrierefreiheit im Kino
    • Kassentechnik
    • Projektions- und Tontechnik
    • Bestuhlung und Kinosaal-Ausstattung
    • Ausstattung der Besucherbereiche / Foyer
    • Maßnahmen zur Instandsetzung der Außenanlage

    Über den unten folgenden Link stehen eine Übersicht der förderbaren Maßnahmen, die Fördergrundsätze, eine Liste der meistgestellten Fragen und Antworten (FAQ) und der Link zum Online-Antrag für das Soforthilfeprogramm zur Verfügung.

    https://www.ffa.de/index.php?soforthilfeprogramm-kino-2019

  • Neues Pilotprojekt zur Mobilität von Künstlern

    Die Europäische Kommission startet am 15. Juli die dritte von drei Ausschreibungen von i-Portunus, einem neuen Pilotprojekt zur internatio­nalen Mobilität von Künstlern. Die EU möchte dazu beitragen, dass mehr darstellende und bildende Künstler in andere europäische Länder reisen, dort arbeiten, sich mit anderen Künstlern austauschen oder ihre Werke dort ausstellen. Mit insgesamt 1 Mio. Euro fördert sie solche Aufenthalte von 15 bis 85 Tagen.

    Weitere Informationen (englisch)

    Zusammenfassung (deutsch)

  • Projektportal zur EU-Förderung in Sachsen geht „online“

    Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger im Internet darüber informieren, welche Projekte in Sachsen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Der Freistaat Sachsen hat Mitte Mai eine entsprechende Projektdatenbank freigeschaltet, aus der Förderdetails zu allen seit 2014 geförderten Projekten abrufbar sind. Außerdem sollen - über eine Kartenfunktion - die Projekte mit den wichtigsten Förderdetails auf einer Sachsenkarte angezeigt werden.

    Damit wird es ab sofort noch einfacher möglich sein, sich im Detail darüber zu informieren, wo Sachsen von der Europäischen Union konkret unterstützt wird.

    Seit 1990 hat der Freistaat mehr als 20 Milliarden Euro an EU-Fördermitteln aus Brüssel erhalten, darunter 14 Milliarden aus den europäischen Strukturfonds - dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

    Allein in der Förderperiode 2014 – 2020 stehen aus den beiden Töpfen insgesamt ca. 2,8 Milliarden Euro zur Verfügung.

    Zum wirtschaftlichen Neuanfang nach der Wiedervereinigung und zum erfolgreichen Aufholprozess der letzten Jahre haben EU-Mittel maßgeblich beigetragen.

    Projektportal

  • Die Kulturstiftung fördert im 2. Halbjahr 2019 Kunst- und Kulturprojekte mit rund 1,4 Millionen Euro

    Der Vorstand der Kulturstiftung hat – beraten von unabhängigen Fachbeiräten – Fördermittel in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro für 177 Vorhaben bewilligt.

    Aus ganz Sachsen wurden wichtige Projektvorhaben zur Förderung eingereicht (Auswahl):

    Ab 4. Juli 2019 findet in Görlitz das Internationale Straßentheaterfestival statt. Die Darbietungen reichen von Platz- und Parkinszenierungen, Walk-Acts, Animationen und Paraden, hin zu technisch aufwändigen Open-Air-Produktionen. Straßentheatergruppen aus ganz Europa und darüber hinaus kommen jedes Jahr in die Dreiländerregion nach Görlitz, wo der grenzüberschreitende Austausch und das Zusammenwachsen Mitteleuropas vorgelebt werden.

    Mitten im gesellschaftlichen Leben positionieren sich die Künstler des Leipziger Bistro 21, die im bewegten Osten der Stadt an der Eisenbahnstraße ein Kunstprojekt planen. Von Juli bis Dezember 2019 wollen sie Kooperations- und Netzwerkprojekte mit jungen Künstlern schaffen und mit Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionsrunden zur kulturellen Entwicklung des Viertels beitragen.

    Der ebenfalls in Leipzig ansässige naTo e.V. möchte im kommenden Schuljahr Leipziger Grundschüler mit Kindern zusammenbringen, die in den letzten Jahren aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind. Auf dem Kinderplaneten entscheiden sie gemeinsam über eine alternative Welt und lernen in Zeichen-, Theater- und Trickfilmkursen, Ideen in öffentlichen Aufführungen umzusetzen.

    Mit der im September 2019 stattfindenden Aufführung „Wie DADA nach Dresden kam“ möchte das Societaetstheater an die Bewegung erinnern, die von Künstlern wie Otto Griebel und Otto Dix mitgeprägt wurde.

    Auch die Arbeit der Chemnitzer Filmwerkstatt wird durch die Kulturstiftung unterstützt. Das geplante Drehbuchprojekt „Kurz vor Drüber“ führt vier Filmgeschichten unterschiedlicher Regisseure zusammen und hat die Jury durch seine Qualität überzeugt.

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    Geförderten Projekte im zweiten Halbjahr 2019

  • Freistaat unterstützt Europas Kulturhauptstadt 2025 bei erfolgreicher sächsischer Bewerbung

    Im Falle der Ernennung einer der drei sächsischen Bewerberstädte zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 kann diese mit einem Landeszuschuss von bis zu 20 Millionen Euro planen. Das entschied das Kabinett in seiner heutigen Sitzung. Das Kunstministerium und das Finanzministerium bereiten dafür eine verbindliche finanzielle Zusage des Freistaats vor und treffen die haushaltsrechtlichen Vorkehrungen. Zudem sind alle Ministerien aufgefordert, den Prozess der Kulturhauptstadtbewerbung sowie die Planung und Ausrichtung einer Europäischen

    Kulturhauptstadt in Sachsen zu unterstützen und ihre Förderprogramme darauf auszurichten. Die drei Bewerber Zittau, Chemnitz und Dresden hatten in einem gemeinsamen Schreiben eine solche Zusage erbeten, da sie eine finanzielle staatliche Unterstützung in ihren Bewerbungsunterlagen mit angeben müssen.

    Das SMWK unterstützt bereits die Bewerbung der drei Städte 2018 und 2019 mit je 100.000 Euro. 2020 sind für die Städte auf der Shortlist 600.000 Euro im Haushalt eingestellt.

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  • Förderung des bürgerschaftlichen Engagements durch den Landkreis Meißen

    Der Landkreis Meißen fördert aus dem Zukunftspaket Sachsen durch das Ehrenamtsbudget 2019 und 2020 Projekte im Landkreis Meißen auf der Grundlage der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts (RL GeZus) vom 18.12.2018 in der jeweils gültigen Fassung. Ziele der Förderung sind die Stabilisierung, Festigung und Weiterentwicklung von Strukturen auf dem Gebiet des bürgerschaftlichen Engagements bei einer gleichmäßigen Förderung des Ehrenamts im Gebiet des Landkreises Meißen.

    Gefördert wird insbesondere in folgenden Bereichen:
    - Behinderten- und Altenhilfe
    - Kinder- und Jugendarbeit
    - Sport
    - Wohnungslosenhilfe
    - Integration von Spätaussiedlern und anderen Migranten
    - Umwelterziehung und Naturschutz
    - Heimatpflege und Laienmusik
    - Unterstützung schulischer Bildung und Erziehung
    - Brand- und Katastrophenschutz, Rettungswesen
    - Verkehrswacht, Verkehrssicherheit
    - Gesellschaft, Politik, Rechtsprechung, Kirche
    - Weiterentwicklung von dörflichem und städtischen Leben
    - Kultur
    - Gesundheitsförderung

    Gefördert werden Projekte im Landkreis Meißen. Die Förderhöhen für die Jahre 2019 und 2020 betragen bis max. 3.000 EUR pro förderfähigen Antrag. Die Anträge sind für das Haushaltsjahr 2019 bis zum 03.05.2019 sowie für das Haushaltsjahr 2020 bis zum 31.12.2019 beim Landratsamt Meißen, Dezernat Soziales, Loosestraße 17/19, 01662 Meißen einzureichen.

    Alle Infomationen zum Förderprogramm bürgerschaftliches Engagement, wie die Förderrichtlinie, den Antrag mit Datenschutzerklärung, den Auszahlungsantrag/Rechtsbehelfsverzicht sowie das Formular zum Verwendungsnachweis finden Sie auf der Homepage des Landkreises Meißen.

  • Kunstministerium vereinfacht Vorschriften zur Förderung von Kunst und Kultur

    Dr. Eva-Maria Stange: „Wir stärken die kulturelle und regionale Vielfalt, fördern interkulturelle Öffnung und kulturelle Bildung" 

    Für die Förderung von Kunst und Kultur im Freistaat hat das Kunstministerium seine Richtlinie überarbeitet und die Vorschriften den aktuellen Erfordernissen angepasst. Mit der neuen Vorschrift können die Förderzuständigkeiten der Kommunen und Kulturräume, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen (KdFS), der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen (SLfM) bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und des SMWK besser voneinander abgegrenzt werden. Das Ministerium fördert auf der Grundlage dieser Richtlinie eine Reihe von Landeskulturverbänden und Einrichtungen institutionell. Es handelt sich dabei zumeist um Dachverbände oder Fachorganisationen und Interessenvertretungen bestimmter Sparten, die als Ansprechpartner, Berater und Koordinator der Akteure dieser Sparten deren strukturelle Grundversorgung sichern. Das SMWK fördert außerdem Projekte mit Landesgrenzen überschreitender Ausstrahlung, insbesondere Projekte, die aufgrund von Vereinbarungen mit Kommunen, den Ländern, dem Bund, der Europäischen Union oder Kulturinstitutionen des In- und Auslandes besonderen Bedingungen unterliegen. Über die SLfM werden außerdem nach dieser Richtlinie Projekte im musealen Bereich gefördert. Insgesamt steht für Förderungen von Kunst und Kultur und nichtstaatlichen Museen über diese Richtlinie in diesem Jahr eine Gesamtsumme von rund 8,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Summe wird jährlich angepasst, bleibt aber auch in Zukunft in etwa in dieser Größenordnung.

    „Diese Richtlinie ist für uns sehr wichtiges Instrument, um über die Unterstützung der Landeskulturverbände die organisatorische Infrastruktur auf einem guten Niveau zu halten“, betont Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. „Unsere Förderung hat klare Ziele“, erklärt sie und ergänzt: „Wir wollen eine Stärkung der kulturellen und der regionalen Vielfalt Sachsens, wir wollen interkulturelle Öffnung. Unsere finanzielle Unterstützung muss über die Grenzen des Freistaates Sachsen hinaus wirken sowie den Standards des Deutschen Museumsbundes und der ICOM-Kriterien entsprechen. Zudem sollen die Geförderten einen Beitrag zur kulturellen Bildung im Freistaat leisten.“ Im Verlauf der zurückliegenden fast 30 Jahre habe sich im Freistaat eine Kulturlandschaft von hoher Qualität, Dichte und Vielfalt entwickelt. Zum langfristigen Bestand dieser Kulturlandschaft habe die Förderung der öffentlichen Hand einen wesentlichen Beitrag geleistet. Auch deshalb sei Sachsen heute im bundesweiten Vergleich das Flächenland mit der höchsten Förderung von Kunst und Kultur, so Ministerin Dr. Stange.

    Um ein möglichst unbürokratisches und den Wünschen der Geförderten entsprechendes Vorgehen zu gewährleisten, wurde die Vorschrift in einigen Punkten geändert. Diverse Einzelbestimmungen wurden gekürzt und vereinfacht, um Antragstellung und Verwaltungsverfahren zu erleichtern und zu beschleunigen. Die Förderung von Projekten und Stipendien wurde vollständig an die Kulturstiftung des Freistaats abgegeben.

    Die Antragsfrist für die Förderung im Bereich Kunst und Kultur für Projekte des folgenden Haushaltsjahres wurde vom 1. November auf den 15. Oktober vorverlegt, um eine frühzeitige Bewilligung und Auszahlung der Gelder zu ermöglichen.

  • Förderprogramm „Kreatives Europa“

    Mehr Geld für Kunst und Kultur - Kunstministerium informiert über das Förderprogramm „Kreatives Europa“

    Das Förderprogramm der Europäischen Union „Kreatives Europa“ hat gute Chancen auf eine finanzielle Aufstockung. Auf Einladung von Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange hat die Referatsleiterin des Programms in der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission, Barbara Gessler, heute im Kunstministerium Vertreterinnen und Vertreter sächsischer Institutionen, Verbände und Vereine aus Kunst und Kultur über die Fördermöglichkeiten informiert.

    „Bereits in der laufenden Förderperiode haben von 2014 bis 2018 im Bereich Medien sächsische Kinos, Filmfestivals und Filmproduktionen von Fördermitteln aus dem Programm „Kreatives Europa“ in Höhe von rund 4,183 Millionen Euro profitiert. Im Bereich Kultur gingen mehr als 4,4 Millionen Euro an Kooperationsprojekte, an denen sächsische Theater, Orchester und andere Kulturschaffende beteiligt waren. Das ist eine großartige Bilanz, die auch Ausdruck der hohen Qualität sächsischer Kulturprojekte ist.“, so Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange:

    Insgesamt stehen in der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2020 1,46 Mrd. Euro für Maßnahmen der Kultur- und Kunstförderung auf europäischer Ebene zur Verfügung. In der nächsten Förderperiode von 2021 bis 2027 darf auf zusätzliches Geld für das Programm „Kreatives Europa“ gehofft werden. Vorschläge liegen bereits auf dem Tisch: Die europäische Kommission hat einen Budgetaufwuchs auf 1,85 Mrd Euro angeregt und das Europäische Parlament hat vor einigen Tagen gar für eine Verdopplung der bisherigen Programmausstattung votiert (davon mindestens 58 Prozent für den Bereich Medien, mindestens 33 Prozent für den Bereich Kultur und maximal neun Prozent für übergreifende Maßnahmen). Die entscheidenden Verhandlungen zwischen den europäischen Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament und der Kommission werden ab Herbst dieses Jahres stattfinden.

    Herzstück von „Kreatives Europa“, das mit seiner Förderung sowohl auf gemeinnützige als auch auf gewinnorientiert arbeitende kulturelle Akteure zielt, sollen länderübergreifende Kooperationsprojekte bleiben. Die Mobilität von Künstlern sowie Fachleuten aus dem Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft soll weiter zunehmen. Damit nicht nur große Kultureinrichtungen echte Förderchancen haben, soll es nach den Vorstellungen des Europäischen Parlaments künftig eine neue Förderkategorie „Kleinstprojekte“ geben. Zu den Bewertungskriterien für die Projektauswahl sollen ein europäischer Mehrwert, ein hohes kulturelles Niveau sowie die Wirkung, die Qualität und die Effizienz der Durchführung zählen. Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Programm den Aspekten Inklusion und Nachhaltigkeit Rechnung tragen und Beiträge zum Schließen des „gender pay gap“ im Kunst- und Kulturbereich leisten soll.

    Für Fragen steht Ihnen der Pressesprecher Andreas Friedrich zur Verfügung: andreas.friedrich@smwk.sachsen.de

  • Ausschreibung - Förderung von Fahrtkosten für Sächsische Ensembles des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens

    Der Sächsische Musikrat stellt Fahrtkosten für sächsische Ensembles des instrumentalen und vokalen Laienmusizierens zur Verfügung. Erstattet werden Kosten für die Teilnahme an Probelagern, Wettbewerben und Internationalen Begegnungen in Deutschland und im europäischen Ausland bis zu einer Höchstgrenze von max. 2.000 €.

    Die Förderung erfolgt als Vollfinanzierung. Im Regelfall wird es so möglich sein, dass für die Teilnehmenden keine individuellen finanziellen Belastungen für Fahrtkosten anfallen. Dies entspricht der Maßnahme 4.1.1 Nr. 1 des Landesweiten Konzeptes Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

    Das Präsidium des Sächsischen Musikrates entscheidet über die Vergabe je nach Antragslage laufend.
    Der formlose Antrag soll folgende Informationen enthalten:

    1. Antragsteller (inkl. Adresse und Vertretungsberechtigung)
    2. Grund des Antrags
    3. Geplante Fahrtkosten mit Bus oder ÖPNV (inkl. drei Kostenvoranschlägen)

    Nach Förderentscheidung erhält der Antragsteller einen formlosen Bescheid durch den SMR. Der Auftrag (bei Busreisen) wird nach wirtschaftlichem Ermessen durch den SMR erteilt, so dass eine direkte Abrechnung erfolgt. ÖPNV-Tickets werden nach Abrechnung der Originalunterlagen durch den Antragsteller an diesen erstattet. Fahrtkosten mit dem PKW werden nicht erstattet.

    Die Antragsteller werden verpflichtet auf die Finanzierung dieses Programmes „durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes“ hinzuweisen.

    Alle Informationen ab dem 11.03.19 unter: http://www.saechsischer-musikrat.de/service/

    Antragstellung ab sofort und Informationen:

    Sächsischer Musikrat e.V.

    Geschäftsführer

    Torsten Tannenberg

    tannenberg@saechsicher-musikrat.de

    Telefon: 0351/80 242 33

  • BOOM! 500 JAHRE INDUSTRIEKULTUR IN SACHSEN - 4. Sächsische Landesausstellung

    „Boom! 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ so lautet der Titel der 4. Sächsischen Landesausstellung, die vom 25. April bis zum 1. November 2020 im Audi-Bau in Zwickau sowie an sechs weiteren Schauplätzen in Südwestsachsen stattfinden wird. „Die rund 500-jährige Industriekultur Sachsens ist eine Abfolge von verschiedenen Wirtschaftsaufschwüngen in diversen Branchen. Sie erlebten zeitlich versetzt aber teilweise auch zeitgleich ihre Hochkonjunktur, wie wir heute sagen würden. Deshalb trifft der griffige Titel das Thema der Landesausstellung sehr gut. Sie wird darstellen, wie die industrielle Entwicklung das Land und die Menschen geprägt hat“, erklärt Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange. Kulturraum Allgemein

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  • Staatsregierung gibt Mittel für bessere Einkommen der Beschäftigten von Theatern und Orchestern frei

    Der Kabinettsbeschluss sieht die allgemeine Erhöhung der Landeszuweisungen für die Kulturräume um jährlich 3 Mio. € sowie die Bereitstellung von zusätzlichen Strukturmitteln von jährlich 7 Mio. €  für kommunale Theater und Orchester mit Haustarifverträgen im Zeitraum von 2019 bis 2022 vor. Fünf der insgesamt neun Einrichtungen können die Tarife ihrer Beschäftigten auf 100 Prozent des aktuellen Flächentarifs anheben. Die weiteren vier Einrichtungen erreichen Tariferhöhungen zwischen 80 bis 95 Prozent des Flächentarifs. Alle Theater und Orchester ermöglichen zudem mit den Mitteln zusätzliche Kulturangebote vorwiegend außerhalb der Stammspielstätten der Einrichtungen. Die Theater und Orchester verpflichten sich, neben der Tarifsteigerung auch verschiedene zusätzliche Kulturangebote zu realisieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Veranstaltungen zur Kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche.

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  • Industriekultur 2020

    „Werden Sie aktiv! Nur wenn alle (…) ihre Vorstellungen einbringen, wird es gelingen, Industriekultur mit dem Themenjahr 2020 auf anschauliche und lebendige Weise erlebbar zu machen. Wir wollen die reiche industrielle Geschichte, ihren Einfluss auf die im Freistaat lebenden Menschen und die Potentiale für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagte Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange und ermunterte alle mit dem Thema befassten Akteure zur Teilnahme. Organisiert wird das Themenjahr von der seit 2015 bei der Kulturstiftung des Freistaats angesiedelten Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur. Sie wird Information, Beratung, Förderung, Vernetzung und Koordinierung intensivieren und durch gezielte Maßnahmen zur Beteiligung von Akteuren, Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung ergänzen. Ab 2019 ist darüber hinaus für zwei Jahre eine Aufstockung des Förderprogramms für industriekulturelle Projekte bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vorgesehen. Im Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2019/2020 wurden statt der bisherigen 150.000 € pro Jahr nun jeweils 300.000 € eingeplant. Zudem werden Veranstaltungsformate, Programme und Preise für 2020 gezielt auf das Thema Industriekultur ausgerichtet.

    Ansprechpartner:
    Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen:
    Dr. Dirk Schaal  
    industriekultur@kdfs.de

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