Anlässlich der aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag erklärte Kulturministerin Barbara Klepsch heute, dass der Freistaat die Jugendkunstschulen und die kulturelle Bildung in Sachsen noch stärker fördern will. 

Das Kulturministerium hat bereits eine neue Förderrichtlinie für die Kulturelle Bildung erarbeitet. Dabei wurden von Beginn an die Fachverbände eng einbezogen. Diese und weitere Akteure, wie die Kulturräume, haben ihre Stellungnahmen in der Anhörung übermittelt. Diese wertet das Ministerium aktuell aus und wird sie zum Abschluss des Verfahrens in das Kabinettsverfahren einbringen. 

»Ich bin mir sicher, dass es uns gemeinsam gelingt, die Jugendkunstschulen erstmals herauszuheben und stärkend zu fördern. Damit legen wir eine Grundlage, um die vom Landtag eingestellten Mittel gut einzusetzen. Es ist gut, dass wir Orte in Sachsen haben, die über die Künste die Fantasie anregen. Kinder und Jugendliche werden dadurch zum Weiterdenken animiert – über den Tag und das bisher Erlernte hinaus. So entwickeln sie Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wiederum ganz neue Talente wecken können. Jugendkunstschulen sind damit ein wichtiger Bestandteil einer Bildungslandschaft, die wir gerade heute brauchen«, betonte Kulturministerin Barbara Klepsch heute im Sächsischen Landtag. 

Die überarbeitete Förderrichtlinie wird passgenau helfen, die Jugendkunstschulen als außerschulische, spartenübergreifende Bildungsorte mit vielfältigen Angeboten und Methoden weiter in Sachsen zu etablieren. Sie ergänzen ein dichtes Netz an Musikschulen und soziokulturellen Angeboten, die heute schon fest verankert und prägend im Freistaat Sachsen sind. 

Die neue Förderrichtlinie wird dabei unterstützen, den wichtigen Teilbereich der kulturellen Bildung aufzubauen, zu verstärken und insgesamt neue Akzente im Land zu setzen. »Dabei ist es mir wichtig, dass wir den Bildungsaspekt, den eigenständigen Kompetenzerwerb an Jugendkunstschulen betonen und sie nicht nur als Freizeitvergnügen sehen. Sie sind Teil einer guten sächsischen Bildungslandschaft. Zur Fantasie kommen weitere wichtige Kompetenzen wie die soziale Kompetenz, die an solchen Bildungsorten mit allen Künsten unter einem Dach angesprochen werden. Sie tragen auch dazu bei, dass unsere Gemeinschaft und das gesellschaftliche Miteinander sich verbessern und stärken. Das gilt natürlich selbstverständlich auch für unsere Musikschulen«, so Ministerin Klepsch abschließend. 

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