Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit  wird in den Texten das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist. Dies gilt für alle Texte im Bereich "Kulturellen Bildung" *

Der Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge richtet seit 01.01.2019 seine Netzwerkstelle der Kulturellen Bildung auf, um diese als Schnittstelle der Geschäftsstelle des Kulturraumes und als Mittler zwischen Anbietern und Nutzern von Maßnahmen auf dem Gebiet der Kulturellen Bildung zu etablieren. Damit wurde ein wichtiger, grundlegender Schritt unternommen, zur Stärkung der Kulturellen Bildungsarbeit im Kulturraum und zum Aufbau eines Netzwerkes der Akteure und Nutzer. Auf den Erfahrungswerten der anderen Kulturräume aufbauend, die zum Teil bereits seit vielen Jahren Netzwerkstellen der Kulturellen Bildung etabliert haben, gilt es nun, den Anschluss an die landesweite Qualität der Netzwerkarbeit der Kulturellen Bildung herzustellen, um an der gemeinsam fokussierten Entwicklung dieser zu partizipieren und auf die Situation des Kulturraums Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aufmerksam zu machen.

Als Koordinatorin für Kulturelle Bildung wurde Kerstin Mager-Baran gewonnen. Als freie Mitarbeiterin baut sie seit 2019 die Netzwerkstelle der Kulturellen Bildung mit Unterstützung der Geschäftsstelle auf. Seit 2021 nutzt sie kontinuierlich dafür auch für Beratungen ein Büro des Soziokulturellen Zentrums LIFEART in der Dresdner Straße 172 A in Freital.

Sie erreichen Frau Mager-Baran unter folgenden Kontaktdaten:

E-Mail: kubi.magerbaran@gmail.com - Bitte vorrangig nutzen!

Smartphone: 0173 / 253 47 94

Bitte beachten Sie, dass Frau Mager-Baran als freie Mitarbeiter nicht über die Geschäftsstelle erreicht werden kann.
Des Weiteren bitten wir aus gegebenen Anlass nicht mit unterdrückter Telefonnummer anzurufen - bitte haben Sie Verständnis, dass Frau Mager-Baran diese Anrufe nicht entgegennimmt.

Sollte dennoch trotz telefonischem Versuch kein Gespräch mit Frau Mager-Baran zu Stande gekommen sein, kontaktieren Sie sie bitte per E-Mail. Frau Mager-Baran wird sich dann auf jeden Fall mit Ihnen in Verbindung setzen.

Das Praxisfeld der Kulturellen Bildung ist auch im ländlichen Kulturraum Meißen-Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge weit entwickelt, allerdings bis ins unüberschaubare diversifiziert und an vielen Stellen durch eine unzureichende Datenlage gekennzeichnet. Um effizient Informationen und Erfahrungen im Bereich der Kulturellen Bildung möglichst breit nutzbar machen zu können, fehlt es noch an optimaler Vernetzung und Kooperation in den jeweiligen Regionen.

Voraussetzung hierfür ist eine kompakte und dynamische Datenlage, die Nutzern und Akteuren der Kulturellen Bildung zur Verfügung steht. Es besteht außerdem zunehmend auch ein großer Bedarf nach Information zu weiteren Fördermöglichkeiten und Unterstützung bei Antragsstellung für Maßnahmen der Kulturellen Bildung. 

Maßnahmen der Kulturellen Bildung in unserem Kulturraum müssen insofern der Koordination, Vernetzung und Evaluation im Kulturraum dienen. Datenerhebungen zum Aufbau einer Datenbank mit Angeboten und Ansprechpartnern im Bereich der Kulturellen Bildung erfassen zuerst vom Kulturraum geförderte Institutionen. Nicht geförderte Einrichtungen sollen mit ihren Aktivitäten jedoch ebenfalls in die Betrachtung einfließen, da sie das Handlungsfeld vervollständigen.  Eine fortlaufende Analyse der Situation „Netzwerk Kulturelle Bildung“ im KR MEI-SSOE mit Seitenblick auch auf die „Kulturelle Bildung“ in Bund und Freistaat ist hierfür Basisarbeit.

Kulturelle Bildung ist als Querschnittsaufgabe sowohl in den schulischen als auch den außerschulischen, in den kulturellen wie den kinder- und jugendkulturellen Einrichtungen zu entwickeln. Die sächsischen Koordinatoren der Netzwerkstellen Kulturelle Bildung arbeiten gemeinsam mit den drei befassten Ministerien und anderen an der inhaltlichen und praktischen Ausgestaltung des

=> Landesweiten Konzeptes Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (https://www.kulturland.sachsen.de/kulturelle-bildung-5131.html),

welches ebenfalls die Entwicklung der Ganztagsangebote bzw. ganztägiges Lernen an Sachsens Schulen zum Inhalt hat.

Regelmäßig finden Treffen im Kreis der Koordinatoren der Netzwerkstellen und der zuständigen Referenten des Landesamtes für Schule und Bildung (LASUB) als thematische Arbeitsgruppen statt, die Ergebnisse werden zusammengetragen in (regulär) halbjährlich stattfindenden Meetings mit Vertretern der zuständigen ministerialen Bereiche. Aus diesem Kreis gehen Impulse und Leitlinien in Konzeptionen für die Basisarbeit ein und auch direkt in die freistaatlichen Kultur-, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.

Der vitale Kontakt mit den mit Kultureller Bildung befassten und zuständigen Referenten in der LASUB ist eine Basisvoraussetzung für die Vernetzungsarbeit und sichert den Zugang zu bereits bestehenden Netzen. Zusätzlich dient der Abgleich und die Ergänzung von bestehenden Datenbanken auch gemeinsamen Publikationen, z.B. aktuell zum Thema

=> Kooperation

Erreicht wird damit Effizienz und größtmögliche Reichweite im Sinne der gemeinsamen Strategie zur Umsetzung des erarbeiteten landesweiten Konzeptes.

Wichtigstes Teilziel für die Netzwerkarbeit in diesem Bereich aktuell ist das erfolgreiche Zustandekommen von Kooperationen zwischen Schule und Externen, um Kulturelle Bildung innerhalb des Lernplanes, in zusätzlichen Projekten und in Ganztagsangeboten zu etablieren.

Weitere Informationen in der Broschüre der NWS, hier erhältlich: Broschüre Netzwerkstelle

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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.