• Industriekultur 2020

    „Werden Sie aktiv! Nur wenn alle (…) ihre Vorstellungen einbringen, wird es gelingen, Industriekultur mit dem Themenjahr 2020 auf anschauliche und lebendige Weise erlebbar zu machen. Wir wollen die reiche industrielle Geschichte, ihren Einfluss auf die im Freistaat lebenden Menschen und die Potentiale für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagte Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange und ermunterte alle mit dem Thema befassten Akteure zur Teilnahme. Organisiert wird das Themenjahr von der seit 2015 bei der Kulturstiftung des Freistaats angesiedelten Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur. Sie wird Information, Beratung, Förderung, Vernetzung und Koordinierung intensivieren und durch gezielte Maßnahmen zur Beteiligung von Akteuren, Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung ergänzen. Ab 2019 ist darüber hinaus für zwei Jahre eine Aufstockung des Förderprogramms für industriekulturelle Projekte bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vorgesehen. Im Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2019/2020 wurden statt der bisherigen 150.000 € pro Jahr nun jeweils 300.000 € eingeplant. Zudem werden Veranstaltungsformate, Programme und Preise für 2020 gezielt auf das Thema Industriekultur ausgerichtet.

    Ansprechpartner:
    Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen:
    Dr. Dirk Schaal  
    industriekultur@kdfs.de

    weitere Informationen

  • Bis zu 140 Mio. € mehr für Kultur

    1,9 Mrd. € sind im Bundesetat 2019 für die Kultur bewilligt. Von den zusätzlichen Geldern profitieren vor allem die Regionen abseits der Großstädte. „Insbesondere werden Kultureinrichtungen und Projekte in den Regionen jenseits der Metropolen gestärkt“, sagte Grütters. Davon profitieren etwa das Lindenau-Museum in Altenburg, das Buddenbrookhaus in Lübeck oder das Kloster St. Michael in Bamberg. Bis zu 40 Mio. € stehen bundesweit für Denkmalschutzmaßnahmen bereit.

    (Quelle: Tagesspiegel)

    weitere Informationen

  • Kultur – aber sicher!

    Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren gibt Arbeitshilfe zum Thema „Sicherheit“ heraus.

    Die Handreichung eröffnet einen gut strukturierten und leicht verständlichen Zugang zum komplexen Feld der Sicherheit in Kultureinrichtungen. Die Kapitel „Betreiber- und Veranstalterpflichten“ sowie „Räumungskonzept und Räumungsübung“ informieren über relevante Gesetze und Bestimmungen. Schwerpunkte sind die Musterversammlungsstättenverordnung (MVStättVO) und die Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Formulare stehen direkt zum Download zur Verfügung. Der Ratgeber ermöglicht zudem einen ersten Einstieg in die vielfältigen Bestimmungen zum Thema Arbeitssicherheit.

    Link zur Handreichung

  • Öffentliche Kulturförderung durch Land und Kommune

    Im Vordergrund steht einerseits die Kommunale Kulturförderung mit einem Überblick zur öffentlichen und privaten Kulturfinanzierung und andererseits die Kulturförderung durch das Land Sachsen mit den Kulturraumgesetz sowie Prinzipien und Verfahren der Kulturförderung.

    Termin: 15.01.2019 / Dresden

    weitere Informationen

  • Kommission Verbesserung von Förderverfahren

    Auch in Sachsen wurde bereits im Mai dieses Jahres eine Kommission zur Vereinfachung und Verbesserung von Förderverfahren ins Leben gerufen. Die Kommission soll der Staatsregierung konkrete Vorschläge zur Vereinfachung von Förderprogrammen unterbreiten. Hierbei soll es vor allem um Pauschalierungen von Zuschüssen, Flexibilisierung und Entbürokratisierung der Förderverfahren, Vereinfachungsmöglichkeiten landesrechtlicher Vorschriften und um Vorschläge zur Modernisierung und Bündelung der Förderung gehen. Insbesondere sollen Erleichterungen für die Fördermittelempfänger im Fokus stehen. Die Kommission soll der Staatsregierung bis zum 30. November dieses Jahres einen Zwischenbericht und bis 31. Mai 2019 einen Abschlussbericht vorlegen. Der Landesverband Soziokultur Sachsen war als Vertreter von Fördermittelempfängern im SMWK-Bereich im Oktober zur Anhörung geladen.

    weitere Informationen

  • Neuer Standort der Geschäftsstelle des Landesverbandes Soziokultur Sachsen e.V.

    Der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. ist gemeinsam mit dem Landesbüro Darstellende Künste Sachsen e.V. und dem Filmverband Sachsen e.V. in eine Bürogemeinschaft zusammengezogen.

    Die neue Adresse lautet:

    Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.
    Alaunstraße 9
    01099 Dresden

    Weitere Informationen zum neuen Standort und Erreichbarkeit sind auf der Website des Landesverbandes unter https://soziokultur-sachsen.de/standort-anfahrt-lv zu finden.

    Die drei Landeskulturverbände Landesverband Soziokultur Sachsen e.V., Filmverband Sachsen e.V. und Landesbüro Darstellende Künste e.V. sind am 1. Juli 2018 als Nachbarn in ein gemeinsames Büro gezogen. Dem Gemeinschaftsbüro in der Alaunstraße 9 in Dresden gehören zudem die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich sowie die Servicestelle Kultur macht STARK an, die vom Landesverband Soziokultur geführt werden, und das Projekt zur Sicherung des audiovisuellen Erbes, welches dem Filmverband angehört. Damit ist ein neuer Arbeitsort entstanden, an dem drei Landeskulturverbände und drei Fachstellen nicht nur nebeneinander, sondern auch miteinander arbeiten, um Kultur in Sachsen voran zu bringen. Dazu die Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich gratuliere dem Landesverband Soziokultur, dem Filmverband Sachsen, dem Landesbüro Darstellende Künste Sachsen sowie der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich zur ihrer Entscheidung, sich in einer Bürogemeinschaft zusammenzuschließen. Hier findet sich ein Ausschnitt der großen kulturellen Vielfalt und der Herausforderungen im Kulturbereich in Sachsen zusammen. Ich wünsche Ihnen, dass die räumliche Nachbarschaft die schon vorhandene fachliche Nähe vertieft, dass sich ergänzende Kompetenzen die Arbeit bereichern und neue Impulse den eigenen Blickwinkel weiten. Das räumliche Zusammenrücken ist eine Chance nicht nur für die Bürogemeinschaft sondern auch für das gesellschaftliche und kulturpolitische Gewicht der Kultur- und Soziokulturschaffenden im Freistaat.“ 

    Zur feierlichen Eröffnung des Gemeinschaftsbüros am Dienstag, den 28.08.2018, sprachen Uwe Gaul, Staatssekretär im Kunstministerium, und Vertreter der drei Verbände. „Es war ein langer Weg bis zum Gelingen eines Um- und Zusammenzugs, der u.a. geprägt war von der schwierigen Suche nach einem geeigneten Mietobjekt. Den Erfolg dieses Unterfangens haben wir nicht zuletzt dem Kunstministerium zu verdanken, das die Idee von Anfang an unterstützt und befürwortet hat. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, so Anne Pallas, Geschäftsführerin des Landesverbandes Soziokultur. „Es ist unser erklärtes Ziel, Synergien zu nutzen, um so gemeinsam für die Kultur mehr erreichen zu können.“ erklärte auch Helge-Björn Meyer, Geschäftsführer des Landesbüros für Darstellende Künste.  Joachim Günter, geschäftsführender Vorstand des Filmverbandes Sachsen, ergänzt: „Wir wollen den gemeinsamen Standort auf jeden Fall nutzen, um gemeinsame Projekte und Ideen zu entwickeln.“

    Das als „A9“ bezeichnete Büro, in Anspielung auf den Standort Alaunstraße 9, ist zugleich die neue Kontaktadresse der Interessengemeinschaft Landeskulturverbände, der sachsenweit elf Verbände angehören. 

  • Kabinett legt Regierungsentwurf für Doppelhaushalt 2019/2020 vor

    Der Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen für die Jahre 2019 und 2020 wird am 16. August 2018 in den Landtag eingebracht und anschließend in den Ausschüssen beraten.

    Mit einem Haushaltsvolumen von 20,1 Mrd. € in 2019 und 20,6 Mrd.€ in 2020 wird der Haushalt erstmals die Marke von 20 Mrd. € pro Jahr überschreiten. Investitionen bzw. eine Erhöhung der Mittel sind u. a. bei der Verbeamtung von Lehrern, in der Schulsozialarbeit, bei Oberschulen und im Bereich der inneren Sicherheit geplant. Für den Bereich Soziales und Verbraucherschutz sollen im Landesetat für die kommenden zwei Jahre fast 2,5 Mrd. € zur Verfügung stehen. Die allgemeine Weiterbildung an den Volkshochschulen soll von 2,5 Mio. € auf rund 9,5 Mio. € jährlich wachsen.

    Im Rahmen der Kulturraumförderung sollen 7 Mio. € zweckgebunden als Strukturmittel an die Theater und Orchester gehen und 3 Mio. € zur freien Verfügung an die Kulturräume.

    Weitere Informationen

  • Servicestelle "Kultur macht STARK"

    In Trägerschaft des Landesverbands Soziokultur Sachsen e.V. agiert die Servicestelle „Kultur macht STARK“ seit Juli 2018 als Anlaufstelle im Freistaat Sachsen und berät alle, die sich näher über das Bundesförderprogramm „Kultur macht STARK. Bündnisse für Bildung“ informieren möchten.

    Mit dem Programm fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 2013 außerschulische kulturelle Bildungsmaßnahmen. Ziel der neuen Servicestelle ist es, das Programm flächendeckend in Sachsen zu implementieren und dadurch möglichst vielen Kindern und Jugendlichen Zugang zu Maßnahmen der Kulturellen Bildung zu verschaffen. Mit den Bündnissen für Bildung entwickeln sich Netzwerke vor Ort, die auch langfristig in der Förderung bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlicher wirksam bleiben und zu einer Ausweitung zivilgesellschaftlichen Engagements beitragen sollen.

    Ansprechpartnerin für die Servicestelle ist Kerstin Zeller.

    Kontakt: Telefon: 0351 – 802 17 65 | Email: kms@soziokultur-sachsen.de

  • Programm und Antragsfristen im Rahmen von "Kultur macht STARK"

    30 Programmpartner des Bundesprogramms „Kultur macht STARK“ fördern Projekte Kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche mit erschwertem Zugang zu Kultureller Bildung.  

    Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über das Förderprogramm unter https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/index.html oder finden Sie beim Antragssystem unter https://kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de/ die zu Ihrem Projekt passenden Kulturbereiche, Förderangebote sowie die Antragsmodalitäten.

    Kontaktieren Sie bei Fragen zum Programm, zur Beantragung oder zu potentiellen Bündnispartnern die Leiterin der Servicestelle und vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter:

    Telefon: 0351 – 802 17 65 | Email: kms@soziokultur-sachsen.de

  • Staatsregierung stellt neue Strategie »Vielfalt leben – Zukunft sichern« vor

    Die Sächsische Staatsregierung stellte am 15.08.2018 bei einer Veranstaltung in Limbach-Oberfrohna ihre neue Strategie für den ländlichen Raum mit dem Titel »Vielfalt leben – Zukunft sichern« vor. Diese bildet die Grundlage der Staatsregierung für die positive Weiterentwicklung der sächsischen Regionen und gleichwertige Lebensverhältnisse auf dem Land und in der Stadt. An der gemeinsamen Strategie haben alle Ressorts mitgewirkt. Die Strategie knüpft an die Leitlinien zur Entwicklung des ländlichen Raums aus dem Jahr 2012 an. Neue Themen, Akzente und Maßnahmen wurden aufgenommen. Die Strategie ist kein abgeschlossener Diskussionsprozess. Die Gestaltung der Zukunft des ländlichen Raumes braucht die Menschen vor Ort. Die VertreterInnen der Sächsischen Staatsregierung haben die BürgerInnen und alle Akteure im ländlichen Raum daher aufgerufen, die Umsetzung mit ihren Ideen, Innovationen und Initiativen zu unterstützen.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Kultusministerium informiert mit neuem Webauftritt

    Sachsens Kultusministerium hat eine neu gestaltete Website zum Thema schulische Inklusion veröffentlicht. Unter www.inklusion.bildung.sachsen.de sind Informationen und weiterführende Materialien zielgruppenspezifisch aufbereitet. Durch eine benutzerfreundliche Navigation finden Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen auf einen Blick die für sie relevanten Informationen.

  • Aufruf an alle bildenden Künster und Künstlerinnen im Kulturaum Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge !

    Die Geschäftsstelle des Kulturraumes Meißen – Sächsische Schweiz - Osterzgebirge möchte einen Überblick über die in unserem Kulturraum ansässigen bildenden Künstler und Künstlerinnen bekommen, da wir längerfristig u. a. auch eine Ausstellung von Künstler und Künstlerinnen des Kulturraums planen wollen.

    Wir bitten Sie, wenn Sie in unserem Kulturraum wohnen, die Zustimmung zur Weitergabe Ihrer Kontaktdaten an den Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V. zu erteilen unserer Geschäftsstelle zu erteilen.

    Ihre Kontaktdaten senden Sie bitte an: kulturraum@kreis-meissen.de

  • Statement zu den Bewerbungen Dresdens, Chemnitz und Zittaus um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025

    Wissenschafts- und Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt zu den geplanten Bewerbungen der Städte Dresden, Chemnitz und der Region Zittau um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025: „Alle drei Städte bzw. Regionen entwickeln für ihre Bewerbungen interessante Konzepte des kulturellen Miteinanders in unserer Gesellschaft – sowohl in Sachsen, in Deutschland wie in Europa.

    Schon die Vorbereitungs- und Konzeptphase führt zum Nachdenken und zu Aktivitäten, die nach Antworten auf die Fragen suchen: Wie wollen wir in einer menschlichen, kulturvollen Gesellschaft zusammenleben? Welchen Beitrag kann jeder einzelne dazu leisten? Bürgerdialoge zu den kleinen und großen Themen, die die Menschen heute bewegen, gehören ebenso dazu wie die Unterstützung von kleinen Initiativen in den Stadtteilen. Chemnitz und Dresden sind als urbane Großstädte ebenso gefordert wie eine eher ländlich geprägte Region in und um Zittau, die zudem noch im Dreiländereck für ein grenzüberschreitendes Miteinander in Europa steht, wie kaum eine andere Region in Deutschland. Die Sächsische Staatsregierung ist sich darin einig, dass sie alle drei Initiativen gleichermaßen begleiten und die Bewerbungen völlig gleichberechtigt unterstützen wird.“

    Im Jahr 2025 wird Deutschland – neben Slowenien - eine Kulturhauptstadt Europas stellen. In Vorbereitung des nationalen Auswahlprozesses hat die Kultusministerkonfe­renz unter Berücksichtigung der EU-Regeln die Grundzüge des Auswahlverfahrens in Deutschland festgelegt. Die Kulturstiftung der Länder über­nimmt die praktische Orga­nisation des Verfahrens, das im September 2018 mit einer öffentlichen Ausschreibung beginnt. Die abschließende Ernennung der deutschen Siegerstadt erfolgt im Herbst 2020.

  • Herbstausstellung mit Begleitprogramm - Geißlerhaus Bärenstein

    Das vielseitige Herbstprogramm 2018 des Geißlerhauses Bärenstein ist fertig. Anlässlich dazu läd der Vorstand des "Freundeskreis Geißlerhaus e.V." herzlich ein, bei der ein oder anderen Veranstaltung dabei zu sein!

    Der Verein freut sich auf viele Gäste im Geißlerhaus und auf schöne gemeinsame Kunst- und Kulturerlebnisse.

    Das Programm finden Sie hier.

    Informationen und die Einladung zur Eröffnung der Ausstellung finden Sie hier.

  • EU-Preis Music Moves Europe Talent Awards

    Der Music Moves Europe Talent Awards ist der neue Preis der Europäischen Union für den Nachwuchs der populär- und zeit­genössischen Musik. Der Preis wird jährlich von Eurosonic Nooderslag (ESNS) an 12 Talente vergeben und von KREATIVES EUROPA KULTUR kofinanziert.

    Die nominierten Musiker/innen werden im September 2018 beim Reeperbahn-Festival in Hamburg vorgestellt. Die 12 Gewinner/innen werden im November bekannt gegeben und nehmen am 16. Januar 2019 an der großen Preisverleihung des ESNS teil. Der Preis richtet sich an neue und aufstrebende Künstler/innen aus Europa, um ihre internationale Karriere zu fördern und zu beschleunigen. Den Gewinner/innen wird ein Live-Auftritt beim ESNS garantiert. Darüber hinaus profitieren sie von finanzieller Unterstützung in Bezug auf Tournee und Vertrieb wie auch von einem individuell zugeschnittenen Trainingsprogramm.

    Weitere Informationen

  • Ausstellungen im Schloss Reinhardtsgrimma: Rita Geißler - Himmel und Erde

    Liebe Freunde der Kunst im Schloss Reinhardtsgrimma,

    die russische Weite mit ihren Ebenen und Strömen gehörte für Rita Geißler zu ihrer Kindheit. Damals hat sich das Urerlebnis elementarer Kraft tief eingegraben. Die Erinnerungen treffen auf die heimische Realität Dresdens mit dem großen Fluss. Ihre Landschaften sind zurückhaltend, aber dicht und klangvoll, wie ein herbstliches Waldstück mit gelben Fetzen Lichts und wenigen, herabfallenden Blättern. Die hellen Spiegelungen, der breite Fluss, das gleißende Licht im Sommer, silbrig und klar, durchluften viele Arbeiten. Ihre Akte belebt die Künstlerin mit Stille, schönen anmutigen Posen der Verinnerlichungen, die das Weibliche feinfühlig zum Ausdruck bringen. Mit wenigen Strichen ist es getan. Feine und dennoch feste Umrisse und vage Andeutungen des Kopfes genügen ihr. Rückenakt, Sitzende und Liegende werden dezent in Szene gesetzt, wie ein flüchtiges Wort, eine Geste, ein Hauch vom Atem der Seele, ein lebendiges Wesen, das sich in Poesie verwandelt. (Autor Heinz Weißflog).

    Die Ausstellung kann bis zum 18. April 2019 im Schloss Reinhardtsgrimma montags bis donnerstags 7.30 bis 16.00 Uhr und freitags 7.30 bis 14.00 Uhr besichtigt werden. Besuche außerhalb der Öffnungszeiten sind nur zu besonderen Anlässen im Schloss sowie nach Vereinbarung möglich.

  • Investitionsprogramm - Barrierefreies Bauen "Lieblingsplätze für alle" 2019

    Landkreisbote vom 12.10.2018 - Barrierefreies Bauen
    Foto: Landratsamt Pirna